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Thomas Müller (r.) steckt die Strapazen des Trainingslagers beim FC Bayern München in Doha gut weg.

Bayern-Star verzichtet auf Kampfansage

Müller: Diese Sache ist als Tabellenführer unangenehm - So hilft sie den Bayern im Titelrennen

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Kampfansage? Fehlanzeige. Thomas Müller verzichtet auf große Töne in Richtung Dortmund im Meisterschaftsrennen. Stattdessen will der FCB-Star nur eins.

München - Sechs Punkte beträgt der Rückstand des FC Bayern auf Tabellenführer Borussia Dortmund. Auf den ersten Blick ein durchaus großes Polster. Wenn man allerdings bedenkt, dass noch 17 Partien zu spielen sind und sich der FCB und der BVB auch noch einmal im direkten Duell gegenüberstehen, dann wirkt das Ganze gar nicht mehr so gigantisch. 

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Daher verzichtet Thomas Müller auch auf große Töne vor dem Rückrundenstart in einer Woche. „Dortmund muss nur wissen, dass wir da sein werden, wenn sie schwächeln sollten. Ich bin ohnehin nicht der Meinung, dass wir große Kampfansagen rausschicken sollten“, so der Bayern-Star im Interview mit Sport1

Müller: „Weiß noch, wie unangenehm das war“

Der Nationalspieler erinnert sich noch bestens daran, wie es war, als die Bayern in der Postion des BVB waren und von den Dortmundern gejagt wurden. „Ich weiß noch, wie unangenehm es damals für uns war, als wir in dieser Zeit auch immer fünf, sechs Punkte Vorsprung hatten, viel gewannen, aber immer gesehen haben, dass Dortmund auch erfolgreich war und sie dran blieben. Das ging über Wochen und es war wirklich so, dass wir uns verfolgt gefühlt haben“, so Müller.

Daher wisse Müller, wie „lange so eine Rückrunde werden kann. Selbst, wenn man ein paar Punkte Vorsprung hat.“ 

Müller: „Von der Tristesse im November keine Spur mehr“

Am kommenden Freitag starten die Bayern bei der TSG Hoffenheim ins Fußball-Jahr 2019. Auf dieser Partie liegt auch der Fokus von Müller: „Wir sollten zusehen, dass wir gut in die Rückrunde starten.“

Generell hätte sich der positive Hinrundenabschluss mit fünf Siegen in Folge positiv auf das Verhältnis zwischen dem Team und Trainer Niko Kovac ausgewirkt: „Die Zusammenarbeit ist sehr gut. Auch durch den Aufschwung in unserer Spielweise und bei den Ergebnissen zum Ende der Hinrunde. Das spüren alle, natürlich auch der Trainer“, verrät Müller weiter. 

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Die Negativserie im Herbst scheint demnach schon völlig vergessen. „Auf dieser Welle des guten Gefühls wollen wir weitermachen. Man merkt jedem an, dass die Tristesse vom November bei keinem mehr zu spüren ist.“  

Für ihn persönlich lief das Trainingslager in Doha optimal. „Für mich ist es positiv, dass ich einen Körper habe, der so ein Trainingslager und die harte Arbeit im Training gut wegsteckt“, erklärt Müller, der von der UEFA nach s einer Roten Karte gegen Ajax Amsterdam für zwei Champions-League-Spiele gesperrt wurde und daher den Bayern gegen den FC Liverpool im Achtelfinale nicht zur Verfügung steht

fs

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