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Siegen macht Spaß: Thomas Müller hat derzeit beste Laune - aus gutem Grund.

Wichtige Personalie beim FC Bayern

„Nehmen wir dankend an“: Müller freut sich über ein „hochköchelndes“ Thema

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Thomas Müller hat beim FC Bayern schon einige Trainer erlebt. Mit seinem aktuellen ist er hochzufrieden und freut sich daher über eine Taktik von Präsident Uli Hoeneß.

München - Seit Wochen wirbt Uli Hoeneß öffentlich um eine Vertragsverlängerung mit Jupp Heynckes, der sich selbst nicht mehr zu dem Thema äußern will. Bei anderen stößt der FCB-Präsident dagegen auf offene Ohren. Thomas Müller verriet im Eurosport-Interview, dass ihn die Taktik vom Big Boss und die entsprechende Entwicklung in der Trainerfrage durchaus erfreut: „Wie man merkt hat er ja auch die Medien mobilisiert, dass die dementsprechende Fragen stellen, um das Thema hochzuköcheln. Das nehmen wir Spieler natürlich dankend an.“

Zugleich macht der Interims-Kapitän Fans und Verantwortlichen Hoffnung, dass Heynckes eine weitere Saison das Zepter auf dem Trainingsplatz schwingen wird: „Er ist gut drauf. Man sieht ihm den Spaß auch an.“ Der 72-Jährige war Anfang Oktober nach mehr als vier Jahren im Ruhestand an die Säbener Straße zurückgekehrt, hatte zunächst aber immer wieder betont, dass sein Freundschaftsdienst nur für diese Saison geplant sei. Seither gewannen die Roten jedoch 15 von 16 Pflichtspielen, steuern wohl unbeirrbar auf die sechste Meisterschaft nacheinander zu und mischen auch in DFB-Pokal sowie Champions League in der entscheidenden Phase gewohnt munter mit.

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„Heynckes und Team haben sofort funktioniert“

Für Müller war Heynckes von Anfang an ein Glücksgriff: „Er hat mit seinem eingespielten Team dafür gesorgt, dass so ein Trainerwechsel nicht so schleppend vonstatten geht. Die kannten sich und haben sofort funktioniert - von Tag eins an.“ Der 28-Jährige verweist aber auch auf einen Vorteil, den Heynckes gegenüber seinem geschassten Vorgänger Carlo Ancelotti habe: „Er hat es eben geschafft, die ganze Mannschaft mitzunehmen - es gibt keine sprachliche Barriere, die Ancelotti vielleicht hatte.“ Was Müller dabei etwas unter den Tisch fallen lässt: Der Italiener trainierte auch erfolgreich in anderen Ländern, gewann mit dem FC Chelsea, Paris St. Germain und Real Madrid acht Titel - darunter fiel auch der langersehnte zehnte Champions-League-Triumph für die „Königlichen“.

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Müller jedoch betont: „Auf dem Niveau entscheiden Details und gerade was die Mannschaftsführung angeht, kann ein Wort da schon einen Unterschied in der Aussage machen.“ Zugleich stellt der Fan-Liebling aber auch klar: „Den ausschlaggebenden Punkt, warum es nicht so gelaufen ist, kann man grundsätzlich nicht analysieren. Man kann tausend Gründe finden.“ Warum es derzeit so fabelhaft läuft, kann sich Müller dagegen auch unabhängig von Erfolgstrainer Heynckes einfach erklären: „Es macht einfach Spaß, zu gewinnen. Und es ist extrem unangenehm, zu verlieren.“

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mg

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