Mittlerweile steht fest: Thomas Tuchel wird nicht die Nachfolge von Jupp Heynckes beim FC Bayern antreten
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Mittlerweile steht fest: Thomas Tuchel wird nicht die Nachfolge von Jupp Heynckes beim FC Bayern antreten.

Reaktionen auf den geplatzten Deal

„Wir sind erleichtert, dass Tuchel nicht kommt“

Noch bevor Verhandlungen mit dem FC Bayern aufgenommen wurden, ist Thomas Tuchel abgesprungen. Wie reagiert die Anhängerschaft der Münchner auf die überraschende Wende? Wir haben uns umgehört.

„Wir können jetzt nicht sagen: Schauen wir mal im Mai, irgendeinen Trainer finden wir schon. Es ist noch keine Hektik für mich, aber in den nächsten Wochen muss eine Entscheidung her“, meint Helmut Aurnhammer. Das Tuchel-Aus an sich hat den Vorsitzenden des Fanclubs Red Dogs Stopfenheim nicht geschockt. Er setzt voll auf Eintracht-Coach Niko Kovac, sagt: „Das wäre mir der Liebste. Er kennt sich in München aus, für mich ist der Stallgeruch schon wichtig.“ Sorgen um das Verhältnis zwischen Hoeneß und Rummenigge macht sich Aurnhammer keine. Der Fanclub-Vorsitzende: „Sie haben eine Zeit lang Probleme gehabt, aber das geht schon wieder ganz gut. Jetzt liegen sie wieder auf einer Wellenlänge und haben bestimmt einen Plan B.“

SPORTBILD-Fußball-Chef Christian Falk sagt im CHECK24 Doppelpass, dass Thomas Tuchel das Amt als Bayern-Trainer sehr gern übernommen hätte und verrät den Grund, warum es nicht geklappt hat:

„Viele Trainer lecken sich die Finger“ 

Kein Tuchel, kein Problem - meint Gerhard Stadler vom Fanclub Floss. Der Vorsitzende: „Ich habe hundertprozentiges Vertrauen in die Führungsebene. Es gibt in Europa genug Trainer, die sich die Finger danach lecken, bei den Bayern Trainer sein zu dürfen.“ Stadler ist sich nicht sicher, ob der Ex-BVB-Coach in München wirklich Erfolg gehabt hätte. Das Erbe von Jupp Heynckes anzutreten, ist schließlich keine leichte Aufgabe. Der Fanclub-Vorsitzende: „Es ist nach dem Lattek, nach dem Hitzfeld und nach dem Guardiola weiter gegangen. Es geht auch jetzt weiter. Bayern München ist so gefestigt, dass sie einen guten Trainer finden.“ Einen Schnellschuss lehnt Stadler ab, er mahnt zur Geduld: „Es geht nicht darum, innerhalb der nächsten acht Tage einen Nachfolger zu präsentieren.“

Wohin geht Tuchel? - Top-Clubs werben um Ex-BVB-Coach

„Gut, wenn Uli und Kalle sich reiben“ 

Der Fanclub Schießamer Red-White Dynamite stimmte im Dezember einstimmig für einen Verbleib von Jupp Heynckes - noch heute setzen der Vorsitzende Roland Held und seine Mitstreiter auf eine Jupp-Verlängerung. Held: „Einen kleinen Funken Hoffnung haben wir noch. Und wir sind erleichtert, dass Tuchel nicht kommt.“ Ihr Dank dafür gilt Hoeneß und Rummenigge. Der Vorsitzende zu den FCB-Bossen: „In der Sache sind sie sich am Ende immer einig. Die zwei verschiedenen Meinungen tun manchmal gut. Wenn man sich ab und zu ein bisschen reibt, ist das schon gut.“  Held nennt das „eine produktive Meinungsverschiedenheit“. Einen neuen Bayern-Coach erwartet er erst nach dem Champions-League-Viertelfinale.

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tz/mm

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