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Julian Draxler hat bei seinem derzeitigen Arbeitgeber keinen leichten Stand.

Potenzieller Ribéry-Ersatz

Draxler an die Säbener Straße? Diesen Rat hat Effenberg

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Julian Draxler von Paris St. Germain würde gut ins Beuteschema des FC Bayern München passen. Nun hat Klub-Legende Stefan Effenberg über einen möglichen Wechsel des DFB-Stars gesprochen.

News vom 05. Dezember

Am Dienstagabend hat Julian Draxler in der Champions League die Möglichkeit, sich seinem potenziellen Arbeitgeber zu präsentieren. Die Bayern, die auf der Suche nach vielversprechenden Offensiv-Spielern auch den 24-Jährigen auf dem Zettel haben sollen, möchten gegen Paris St. Germain Revanche für die 0:3-Hinspielschmach nehmen.

Der langjährige FCB-Akteur Stefan Effenberg rät Draxler jedoch zu einem Verbleib in der französischen Hauptstadt. „Es kann nicht sein, dass man in jungen Jahren so oft den Verein wechselt. Da muss man sich auch mal durchbeißen und ich hoffe, dass er das tut“, so der „Tiger“ bei kicker.tv. Vor seinem Wechsel nach Paris stand der 24-jährige Draxler bereits beim FC Schalke 04 und beim VfL Wolfsburg unter Vertrag.

News vom 12. November

Für Weltmeister Julian Draxler ist ein Wechsel zum FC Bayern München derzeit kein Thema. "Ich liebäugle nicht damit, den Verein im Winter oder Sommer zu verlassen. Ich bin mit PSG mitten in der Saison und konzentriere mich auf die hohen Ziele, die wir haben", sagte der Offensivspieler von Paris Saint-Germain vor dem Training der deutschen Nationalmannschaft am Sonntagabend im Kölner Südstadion.

France Football hatte zuletzt berichtet, dass der 24-Jährige im Sommer 2018 die Nachfolge von Franck Ribéry (34) antreten soll. "Es ist für mich derzeit überhaupt kein relevanter Zeitpunkt, über meine unmittelbare oder nähere Zukunft nachzudenken", sagte Draxler, fügte aber an: "Natürlich ist die Bundesliga immer interessant".

Über eine Verpflichtung von Draxler hatten die Münchner schon vor dieser Saison nachgedacht. Er würde den Bayern "gut zu Gesicht stehen", sagte Präsident Uli Hoeneß schon vor Wochen. Man habe sich aber aufgrund des vorherrschenden Konkurrenzkampfes gegen einen Transfer entschieden.

News vom 8. November

Als Julian Draxler im Winter 2017 für 40 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg zu Paris St. Germain wechselte, war die Situation, wie sie sich aktuell darbietet, noch nicht absehbar. Draxler war offenbar nur der zaghafte Auftakt einer Transfer-Großoffensive der Franzosen, die im vergangenen Sommer ihren Höhepunkt fand: Für unglaubliche 222 Millionen Euro verpflichtete PSG Superstar Neymar vom FC Barcelona. Und dann holte der aus Katar finanzierte Klub auch noch Kylian Mbappé von der AS Monaco - zunächst auf Leihbasis, allerdings mit einer verbindlichen Kaufoption über 180 Millionen Euro.

Damit wollte PSG eigentlich die Regeln des Financial Fairplay umgehen. Doch wie der französische Radiosender RMC berichtet, ist dieser Plan offenbar schief gelaufen. Demnach muss Paris im Winter mindestens 80 Millionen Euro einnehmen, andernfalls droht eine Transfersperre oder sogar der Ausschluss der Champions League. Die Einnahmen können laut RMC über zusätzliche TV- oder Ticketeinnahmen generiert werden, über zusätzliche Sponsoren (die allerdings nicht aus Katar stammen dürfen) oder eben über Transfereinnahmen. Und da kommt wieder Julian Draxler ins Spiel. In der Offensive muss der dribbelstarke Techniker hinter den Stars Neymar, Mbappé oder Edinson Cavani meist in der zweiten Reihe Platz nehmen, ebenso wie Angel di Maria oder Lucas.

Das französische Magazin France Football bringt daher Draxler erneut mit dem FC Bayern in Verbindung, der einen Nachfolger für Franck Ribéry suche, und zitiert Sportdirektor Hasan Salihamidzic, der über den Nationalspieler sagt: „Sein Profil stimmt mit dem überein, was wir suchen.“ Draxler ist noch bis 2021 an PSG gebunden, sein Marktwert beträgt aktuell 35 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de).

Gegen einen sofortigen Wechsel im Winter spricht allerdings, dass Draxler für PSG in der Champions League schon im Einsatz war und damit in den K.o.-Spielen nicht für den FC Bayern auflaufen dürfte. Aber vielleicht macht sich der Rekordmeister die Finanzsituation des französischen Hauptstadt-Klubs zunutze, kauft Draxler im Winter, aber holt ihn erst im nächsten Sommer an die Säbener Straße. So oder so: Die Personalie Julian Draxler scheint beim FC Bayern noch nicht abgeschlossen zu sein.

News vom 19. Oktober

Dass Arjen Robben (33) und Franck Ribéry (34) nicht mehr die Jüngsten sind, ist nicht erst seit gestern bekannt. Ebenfalls keine Neuigkeit: Die Bayern-Bosse sind längst auf der Suche nach Nachfolgern für ihr alterndes Flügelflitzer-Duo. Immer wieder kursieren illustre Namen an der Säbener Straße. Zwei, die sich am beharrlichsten halten, sind Julian Draxler (Paris) und Julian Brand.

News vom 30. August

Der Mega-Transfer von Neymar zu Paris Saint-Germain hat Julian Draxler auf den internationalen Markt gespült. Immer wieder wurde er auch mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. In der Sport Bild gibt FCB-Präsident Uli Hoeneß nun zu, dass der Confed-Cup-Sieger Thema beim Rekordmeister war. „Karl-Heinz (Rummenigge; d. Red.) und ich haben uns kürzlich zusammengesetzt und darüber gesprochen, welch ein Sammelsurium an Klasse-Spielern wir bereits in diesem Kader haben“, sagte er. „Wenn wir nun auf Teufel komm raus einen Transfer wie Draxler anstreben würden, käme wie schon bei der Verpflichtung von James gleich wieder die nächste Frage auf: Was ist mit Thomas Müller?“

Der Ex-Schalker und Ex-Wolfsburger würde das Überangebot im Bayern-Mittelfeld nur weiter erhöhen. Hoeneß gibt zwar zu, „dass Julian Draxler ein Spieler ist, der dem FC Bayern gut zu Gesicht stehen würde“. Mit Blick auf die derzeitige Kaderstärke möchte man aber keine Spieler abgeben. „Ich habe zudem ja jetzt schon Bauchschmerzen, wenn alle Spieler mal fit sein sollten.“

Das Thema Draxler ist also wohl vom Tisch - zumindest für diese Transferperiode.

News vom 25. August

Aha! Mehrere Medien, unter anderem spiegel.de, berichten unter Berufung auf L‘Équipe, dass Draxler-Berater Roger Wittmann nach München gereist sei, sogar von einem Besuch an der Säbener Straße ist die Rede.

Ein Besuch von Wittmann auf der Bayern-Geschäftsstelle wäre allerdings auch nicht unbedingt ein Zeichen für einen Draxler-Deal. Denn: Mit seiner Agentur Rogon ist Wittmann auch unter anderem für Bayern-Flügelmann Rafinha zuständig. Und da tauscht man sich ab und an aus. 

Auch in Liverpool soll Wittmann laut Sky gewesen sein, wie Sky-Mann Torben Hoffmann (siehe unten) bei Twitter berichtet - „nichts München und Verhandlungen @FCBayern“, ergänzt er.

Was wirklich stimmt? Das wissen wohl nur Wittmann, Draxler und der FC Bayern - und es dürfte noch spannend werden die nächsten Tage.

News vom 24. August

Wechselt Julian Draxler zurück nach Deutschland? Der Nationalspieler, der seit der Neymar-Verpflichtung bei Paris St. Germain nur fünf Minuten zum Einsatz kam, wird nur ein halbes Jahr nach seinem Transfer nach Frankreich mit dem FC Bayern München in Verbindung gebracht.

Glaubt man seinem Berater, Roger Wittmann, ist an den Gerüchten nichts dran. Sky-Reporter Torben Hoffmann zitiert Wittmann auf Twitter: „Julian Draxler fühlt sich bei PSG wohl. Ein Wechsel ist überhaupt kein Thema.“ Angeblich sei Wittmann gestern Abend in München gewesen, was Hoffmann auf seinem Twitter-Account ebenfalls dementierte. Draxlers Berater sei in Liverpool gewesen, wo er seinen Klienten Roberto Firmino besucht und das CL-Qualifikationsspiel Liverpool gegen Hoffenheim geschaut habe.

News vom 22. August

Würde dieser Transfer tatsächlich über die Bühne gehen, es wäre ein Paukenschlag: Laut einem Bericht der britischen Boulevard-Zeitung The Sun hat der FC Bayern Interesse an Nationalspieler Julian Draxler. Die Bayern bereiteten sich darauf vor, Paris St. Germain ein Angebot für den offensiven Mittelfeldspieler zu unterbreiten, schreibt das Blatt. Auch einen konkreten Kostenpunkt wollen die Briten kennen: Von 36,5 Millionen Pfund Ablöse, umgerechnet knapp 40 Millionen Euro, ist die Rede.

Komplett abwegig scheint die Meldung auf den ersten Blick nicht: Draxler hat in Paris mit 222-Millionen-Euro-Mann Neymar auf einmal beinahe übermächtige Konkurrenz. Mit Kylian Mbappé könnte ein weiterer teurer Konkurrent im Anmarsch sein. Ohnehin absolvierte Draxler nach seinem verlängerten Confed-Cup-Urlaub erst einen Fünf-Minuten-Kurzeinsatz für PSG. Bislang keine allzu guten Aussichten für den Ex-Schalker, der vor der WM 2018 aber auf Spielpraxis erpicht sein dürfte.

Julian Draxler (2.v.r.) im Kreise seiner DFB-Kollegen.

Nichtsdestotrotz ist das Gerücht von der Insel mit Vorsicht zu genießen. Draxlers Berater Roger Wittmann hatte unlängst bereits Wechsel-Gerüchte dementiert. Und auch PSG-Coach Unai Emery hatte nach dem Saisonauftakt noch eine Lanze für Draxler gebrochen: „Ich mag vielseitige Spieler“, sagte der Trainer laut t-online.de, „Draxler kann sowohl links als auch rechts und sogar in der Mitte spielen.“

Transfergerücht: Julian Draxler zum FC Bayern

Der Rekordtransfer des brasilianischen Superstar Neymar zu Paris Saint-Germain hat hohe Wellen geschlagen und könnte unter Umständen eine Kettenreaktion auf dem Transfermarkt hervorrufen. Die 222 Millionen Euro, die der FC Barcelona für den 25-Jährigen erhalten hat, sollen offenbar in Ousmane Dembélé von Borussia Dortmund und in Philippe Coutinho vom FC Liverpool reinvestiert werden.

Doch nicht nur das: Durch Neymar erhält Julian Draxler auf seiner angestammten Flügelposition Konkurrenz in absolutem Weltklasseformat. Und das könnte, so die Spekulationen der letzten Tage, einen Wechsel des deutschen Nationalspielers wahrscheinlicher machen. Sportdirektor Hasan Salihamidzic hatte nach dem Audi-Cup ohnehin angekündigt: „Der Transfermarkt ist bis zum Ende des Monats offen. Lassen Sie sich überraschen.“ Und das hatte natürlich, in Kombination mit dem Neymar-Transfer zu Paris, jene Spekulationen um einen möglichen Wechsel von Julian Draxler zum FC Bayern losgetreten.

Berater: Draxler kein Streichkandidat bei PSG

Doch laut des Beraters von Julian Draxler ist ein Wechsel kein Thema. Roger Wittmann versicherte im Gespräch mit Sport Bild, dass sein Schützling kein Streichkandidat sei. Im Gegenteil: Draxler, der in den ersten beiden Ligaspielen der Pariser nicht zum Zuge kam und am Sonntag für das Match bei EA Guingamp nicht mal im Aufgebot stand, sei unumstritten. PSG, so betonte Wittmann, setze weiter auf die Dienste des deutschen Nationalspielers, der noch bis 2021 unter Vertrag steht.

In den französischen Medien halten sich hartnäckig Gerüchte, dass PSG Draxler vorzeitig abgeben will. Denn nach dem Kauf von Neymar für 222 Millionen Euro vom FC Barcelona stehen offenbar noch Alexis Sanchez vom FC Arsenal und Kylian Mbappé vom AS Monaco auf der Wunschliste der Pariser.

An Draxler, der erst im vergangenen Winter für eine Ablösesumme von 40 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg an die Seine gewechselt war, sollen Neymars Ex-Klub Barcelona und Inter Mailand Interesse zeigen. In diesem Sommer führte der Ex-Schalker die deutsche Nationalmannschaft beim Confed Cup als Kapitän zum Titel und wurde in Russland zudem zum besten Spieler des Turniers gewählt.

Update vom 2. November 2017: Welche Spieler holt der Rekordmeister in der Winterpause? Vom 1. bis 31. Januar kann der FCB wieder neue Spieler verpflichten. Wir haben wieder alle aktuellen Transfergerüchte zum FC Bayern München zusammengefasst.

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SID/sdm/fn

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