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Man kennt und schätzt sich: Bayern-Präsident Uli Hoeneß (li.) und Ex-Coach Pep Guardiola.

Keiner wie Pep oder Hitzfeld!

Uli Hoeneß gibt Beschreibung für potenziellen FCB-Trainer ab

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Jupp Heynckes plagte Anfang der Woche noch immer die Grippe, Uli Hoeneß schickte am Montag ein Genesungs-Lob in Richtung des Bayern-Trainers.

„Es macht einfach Spaß, mit ihm zu arbeiten! Spätestens am Freitagabend erfahren die Spieler, wer aufläuft. Noch wichtiger sind die Fußballer, die nicht spielen, mit denen Jupp dann Gespräche führt“, verriet der FCB-Patron im Rahmen einer Talk-Runde bei einem Empfang in Traunstein.

Dieses hohe Maß an Empathie sei für die Roten neben der fachlichen Kompetenz eines Trainers wichtig. In diesem Zusammenhang stellte Hoeneß klar, dass die Arbeit des künftigen Bayern-Coaches nicht in die Richtung Louis van Gaal, Pep Guardiola, Carlo Ancelotti oder Ottmar Hitzfeld laufen soll. „Alle sind für sich großartige Trainer, mit überragenden Erfolgen. Aber: In die heutige Philosophie, mit der der FC Bayern vor allem auch auf junge, hungrige Spieler setzt, würden sie nur bedingt passen“, zitiert das Wochenblatt Hoeneß.

Nachwuchsarbeit soll weiter vorangetrieben werden

Der Schlüssel zum Erfolg, in Zeiten von Transfers in dreistelliger Millionenhöhe, liegt in den Augen des 66-Jährigen in der Mischung von gestandenen Kickern und jungen Wilden. Darum hat sich der deutsche Rekordmeister entschlossen, mit dem Bau des Bayern-Campus die Nachwuchsarbeit noch weiter voranzutreiben. „Da waren wir in den letzten Jahren seit David Alaba etwas schwach“, gestand Hoeneß.

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Genau das wird die große Herausforderung für den künftigen Bayern-Trainer sein: Die Bosse wünschen sich schon lange, dass nach Alaba und Thomas Müller sich endlich wieder ein Eigengewächs bei den Profis etabliert. Mit seinem Profi-Debüt in der Champions League machte der 19-jährige Marco Friedl Ende des Jahres darauf Hoffnung. Mittlerweile wurde der Österreicher aber nach Bremen verliehen. Dort feierte er am Wochenende übrigens sein Debüt. Allerdings nicht bei den Profis, sondern in der Zweiten Mannschaft der Bremer – in der 3. Liga.

bok

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