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Bestens gelaunt: Niko Kovac. 

Alles richtig gemacht

Kovac ist der große Sieger - 5 Thesen nach der USA-Tour

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Drei Spiele in zehn Tagen, über 20 000 Flugkilometer – die USA-Reise des FC Bayern ist Geschichte. Am Mittwochnachmittag landete der Airbus A350 mit dem deutschen Rekordmeister an Bord wieder in München. Was bleibt hängen?

Kovac geht gestärkt in die Saison

Vor der Abreise nach Los Angeles taten sich im bayerischen Binnenverhältnis schon wieder Risse auf. Trainer Niko Kovac bezeichnete die Vorbereitung samt USA-Tour als „erschwerte Bedingungen“. Bei Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge treffen solche Aussagen natürlich auf wenig Gegenliebe, er bezeichnet die sommerlichen Ausflüge nach Amerika oder Asien oft als alternativlos. Kovac zog sein Ding durch und beglückte den Vorstandsboss mit einem prestigeträchtigen Erfolg gegen Real Madrid. Rummenigge erwähnte den Trainer in seinem Reise-Fazit mehrfach und sprach ihm Komplimente aus. Mit Hansi Flick ist ein neuer Assistent an Kovacs Seite. Auch das kommt bei Rummenigge gut an. Flick werde eine Hilfe sein.

Aus den Sorgenkindern werden Hoffnungsträger

Jerome Boateng und Renato Sanches – zwei Spieler, deren Abschied vom FCB schon mehr oder weniger als beschlossene Sache galt. In den USA wendete sich bei Sanches allerdings das Blatt. Schnell war klar: Renato bleibt. Gegen Real und Milan zeigte der Mittelfeldmann auch gleich, was er dem FCB geben kann – Explosivität, Robustheit, Offensivdrang. Eine Mischung, die es im Kader so nicht zwei Mal gibt. Innenverteidiger Boateng machte seine Sache ebenfalls gut, präsentierte sich aus abseits des Platzes positiv. Bei ihm ist die Tür wieder offen.

Salihamidzic ist der Verlierer der USA-Tour

Hasan Salihamidzic trat die Reise des FC Bayern gar nicht mit an, er sollte sich daheim in München auf die Transferverhandlungen mit potenziellen Neuzugängen konzentrieren. Passiert ist in den zehn Tagen aber nichts.

Die USA erobert niemand in fünf Jahren

Der FC Bayern ist nach fünf Jahren in den USA eine Marke – es gibt aber auch andere Klubs, die mindestens genauso gut ankommen. Auffällig: In Los Angeles und Houston waren jeweils die Fans der Bayern-Gegner Arsenal und Real in der Überzahl. Jörg Wacker, Vorstand für Internationalisierung und Strategie, meinte: „Das zeigt, dass es für uns noch etwas zu tun gibt.“ .

Die jungen Wilden werden es richten

Egal ob Niklas Süle, Leon Goretzka, Joshua Kimmich oder Serge Gnabry: Die FCB-Fraktion unter 25 Jahren will in der kommenden Saison den nächsten Schritt machen und Verantwortung übernehmen. Keine Frage: Nach den Abgängen von Mats Hummels, Arjen Robben und Franck Ribéry tun Akteure, die Verantwortung übernehmen, richtig gut.

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Niko Kovac reagiert auf Uli-Hoeneß-Aus beim FC Bayern - ein Detail dabei überrascht. Der Hoeneß-Rückzug läutet für den Rekordmeister einen großen Umbruch ein.

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