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Torwart-Titan Oliver Kahn macht sich Gedanken

Verjüngung und Alleingänge: Kahn kritisiert van Gaal

München - Beim FC Bayern sind derzeit mehrere Dinge aus dem Lot geraten - das ist auch Torwart-Titan Oliver Kahn nicht verborgen geblieben.

In seiner Kicker-Kolumne findet Kahn deutliche Worte. Zum einen bereitet der Torwart-Legende der Abgang von Mark van Bommel und die so durcheinandergewirbelte Hierarchie Sorgen: Jede Verjüngung habe ihre Grenzen, schreibt Kahn. "Es kann nicht das Ziel des FC Bayern sein, eine verstärkte U 21 aufzubauen, Bayern ist nicht Ajax Amsterdam, wo man auf die Ausbildung junger Spieler angewiesen ist, da internationale Top-Stars kaum in der holländischen Ehrendivision spielen wollen."

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Auch van Gaals Alleingänge verfolgt Kahn mit Stirnrunzeln. "Wo Kooperation nötig ist, trifft van Gaal - so der Eindruck - Entscheidung im stillen Kämmerlein und setzt die anderen danach davon in Kenntnis."

Der FC Bayern belegt derzeit in der Bundesliga-Tabelle den 4. Platz, steht im Halbfinale des DFB-Pokals und im Achtelfinale der Champions League. Die nächsten Ergebnisse sind mitentscheidend für die Zukunft Louis van Gaals auf dem Trainerstuhl, glaubt Kahn. "Aber es ist eben sein Credo: Tod oder Gladiolen."

al.

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