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Der Verzweiflung nahe: Auch Sandro Schöpf & Co., Vizemeister des Vorjahres, konnten die Bayern nicht gefährden.

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Kommentar zur Bayern-Dominanz: Was ist nur aus der Bundesliga geworden?

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Der FC Bayern ist sechsmal in Folge Deutscher Meister geworden. Nun startet die Bundesliga und offenbar gibt die Konkurrenz den Kampf um die Schale nachdem vierten Spieltag schon auf. Ein Kommentar.

München - Ziemlich genau fünf Jahre ist es her, da wartete Karl-Heinz Rummenigge mit folgender Aussage in Bezug auf die Bundesliga auf: „Wir haben keine schottischen, keine spanischen Verhältnisse. Wir sind auf dem Weg zu englischen Verhältnissen“, so der Vorstandsvorsitzende des Rekordmeisters. 

Holt der FC Bayern zum siebtenmal in Folge den Titel?

Fünf Jahre später sieht die Bilanz aus wie folgt: Der FC Bayern ist sechsmal in Folge Deutscher Meister geworden, in Schottland hat Celtic Glasgow siebenmal in Folge den Titel geholt. Und was die Bundesliga angeht, sieht es nach vier Partien der aktuellen Saison nicht unbedingt so aus, als würden die Münchner den siebten Streich verpassen. Vier Partien, vier Siege, elf Tore bei nur zwei Gegentoren – was ist nur aus der Bundesliga geworden? 

Das deutsche Fußball-Oberhaus ist zu einer Schlafwagen-Liga geworden, in der sogar die Schiedsrichteransetzungen spannender sind als der Kampf um die Schale. Dass der FCB Jahr für Jahr gute Arbeit leistet und zu Recht dort oben steht, steht außer Frage. Dass die Konkurrenz Jahr für Jahr schlechte Arbeit leistet und es seit nunmehr sechs Jahren nicht mehr hinbekommt, den Rekordmeister zumindest bis zum letzten Spieltag auf Trab zu halten, ist mittlerweile ebenso ein Fakt.

Liga nach dem vierten Spieltag ertrinkt in Selbstmitleid 

Am schlimmsten ist jedoch, dass die Liga bereits nach dem vierten Spieltag die Waffen streckt und in Selbstmitleid ertrinkt. Beispiele gefällig? Gerne! Christian Heidel, Manager des FC Schalke 04: „Ich kann mir schwer vorstellen, dass die überhaupt mal ein Spiel verlieren.“ Fredi Bobic, Vorstand Sport bei Eintracht Frankfurt, fügt an: „Über 34 Spieltage hat niemand eine Chance.“ 

Nicht die gute Arbeit des Rekordmeisters, sondern ganz besonders die Unterwürfigkeit der übrigen Mannschaften sorgt dafür, dass die Bundesliga eines Tages auf derselben Stufe steht wie die schottische Liga – und zwar auf der Stufe der Langeweile, der sportlichen Bedeutungs- und Konkurrenzlosigkeit, die am Ende des Tages auch dem FC Bayern schadet. Sehr sogar.

José Carlos Menzel López

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