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Woo-yeong Jeong (r.) wartet immer noch auf seine ersten Minuten in der Bundesliga beim SC Freiburg.

Noch kein Einsatz für die Profis beim SC Freiburg

Das fehlt Ex-FCB-Talent Woo-Yeong Jeong noch für die Bundesliga

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Vor der Saison ist Woo-Yeong Jeong vom FC Bayern 2 zum SC Freiburg gewechselt. Im Breisgau wartet der Südkoreaner noch auf den Durchbruch. Der 20-Jährige muss körperlich zulegen.

In seinen eineinhalb Jahren an der Isar hat sich Woo-Yeong Jeong prächtig entwickelt. Nach einigen Einsätzen in der U19-Bundesliga etablierte sich der Flügelflitzer im vergangenen Jahr im Regionalliga-Team. Mit 13 Treffern in 29 Spielen trug er maßgeblich dazu bei, dass die zweite Mannschaft des Rekordmeisters in die 3. Liga aufgestiegen ist. 

Im Sommer lagen dem Südkoreaner einige Offerten aus höheren Ligen vor, am Ende entschied sich der 20-Jährige für einen Wechsel ins beschauliche Freiburg. Christian Streich ist bekennender Förderer junger Spieler und sagte vor wenigen Wochen bei Sky über den Wechsel aus Bayern nach Baden: „Wir konnten nicht nein sagen. Es ist super, dass wir ihn gekriegt haben.“ 

Jeong muss körperlich noch zulegen

Nach sieben Spieltagen wartet der Millionen-Neuzugang bei den Breisgauern allerdings noch auf seine ersten Minuten in der Bundesliga. Bei der U23 des SCF war er dreimal am Ball und steuerte zwei Treffer bei. Dennoch wird Jeong bei seiner Unterschrift sicherlich eine andere Vorstellung vom Start beim neuen Klub gehabt haben. SCF-Sportdirektor Klemens Hartenbach nennt im kicker Gründe, warum es für den Junioren-Nationalspieler bisher noch nicht bei den Profis gereicht hat. Jeong hat demnach noch körperliche Defizite. Der Youngster müsse bei „Physis und Robustheit, insbesondere bei der Balleroberung noch zulegen“, wird der 55-Jährige zitiert und fordert: „Er muss versuchen, sich die Körperlichkeit zu erarbeiten.“

Durch die Last-Minute-Verpflichtung von Vincenzo Grifo hat er außerdem einen hochkarätigen Konkurrenten vor die Nase gesetzt bekommen. Und auch die öffentliche Wahrnehmung Jeongs in Südkorea ist für Hartenbach ein Knackpunkt: „Bei dem Hype in der Heimat ist es für Woo-Yeong nicht ganz leicht, die Geduld zu bewahren.“ Schon in der vergangenen Saison sorgte Jeong für Schlagzeilen. Ab der Rückrunde wurde er bei den Heimspielen auf Schritt und Tritt von einem südkoreanischen Fernseh-Team begleitet. 

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