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Xabi Alonso macht sich Gedanken über die Zeit nach seiner Karriere.

FCB-Mittelfeldstratege

Xabi Alonso führt „informelle Gespräche“ - und hat einen Plan

München - Xabi Alonso macht sich derzeit Gedanken, wie es bei ihm nach dieser Saison weiter geht. „Informelle Gespräche“ hat er schon geführt. 

Bayern Münchens Defensiv-Lenker Xabi Alonso denkt offenbar über eine Trainer-Karriere nach. "Vielleicht werde ich das versuchen. Warum nicht? Ich muss bereit sein dafür", sagte der spanische Welt- und Europameister in einem Interview mit der FAZ auf die Frage, ob er später Trainer werden wolle.

Alonso, der am kommenden Freitag 35 Jahre alt wird, hat beim deutschen Rekordmeister aus München noch einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison. Dann soll es nach Möglichkeit für ihn zunächst noch auf dem Platz weitergehen. "Erst einmal werden der FC Bayern und ich im nächsten Jahr miteinander darüber sprechen, wie es mit uns weitergeht."

Den direkten Schritt vom Rasen auf die Trainerbank wird Alonso aber wohl nicht machen. "Ich werde Zeit brauchen, mich neu zu finden", sagte der Baske. "Informelle Gespräche" mit Fachleuten hat Xabi Alonso bereits genügend geführt, der unter anderem Rafael Benitez, Jose Mourinho, Pep Guardiola und Carlo Ancelotti als Trainer hatte. "Ja, ich hatte das Glück, mit ihnen über ihre Idee von Fußball zu reden, ihre Arbeit zu beobachten. Und zu sehen, welchen Druck sie aushalten müssen", sagte Alonso.

Sein Fazit aus diesen Erkenntnissen: "Ein Fußballer hat ein viel leichteres Leben als ein Trainer." Trainer hätten "viel mehr Entscheidungen, viel mehr Druck und 25 Spieler, die man führen muss." Alonso ist sich jedenfalls sicher, dass er für die Zukunft die richtige Entscheidung treffen wird. "Ich werde, wenn der Zeitpunkt kommt, vorbereitet sein", sagte er.

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SID

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