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Oliver Kahn (l.) könnte eines Tages Nachfolger von Bayern-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge werden.

Probezeit ab 1. Januar 2020

Kahn spricht über Zukunft beim FC Bayern: Nachfolger von Rummenigge? Aus diesem Grund

Oliver Kahn soll am 1. Januar 2020 eine Probezeit beim FC Bayern antreten und mittelfristig Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge ablösen. Jetzt erklärt er sein Motiv.

München - Er war eine der besten Torhüter der Welt und ohne Zweifel eine Legende des FC Bayern München: Oliver Kahn. Einst kam er aus Karlsruhe nach München, wo er später Heldenstatus erlangte - unvergessen sind seine Auftritte auf nationaler und internationaler Ebene.

Kahn sieht seine persönliche Verbundenheit mit dem FC Bayern als ein zentrales Motiv für den geplanten Einstieg in den Vorstand. „Man darf nicht vergessen, der FC Bayern ist ein ganz, ganz großer Teil meines Lebens gewesen. Über den FC Bayern bin ich dann auch in die Nationalmannschaft gekommen. Ich denke mal, da spürt man auch eine gewisse Verpflichtung und später auch eine gewisse Dankbarkeit, dass man Teil eines solchen Vereins sein darf“, sagte der ehemalige Fußball-Nationaltorhüter am Mittwoch bei der „Spielmacherkonferenz“ in Hamburg.

Oliver Kahn zum FC Bayern: Mittelfristig soll er Karl-Heinz Rummenigge ablösen

Es sei immer auch eine Frage des Zeitpunkts, und wenn alles zusammenpasse, „dann ist es doch auch ganz logisch, dass ich mich mit einem solchen Thema auseinandersetze“, meinte Kahn, der von 1994 bis 2008 in München spielte. Der Ex-Profi, der am Samstag seinen 50. Geburtstag feiert, soll zum 1. Januar 2020 eine Probezeit beim deutschen Rekordmeister antreten und mittelfristig Karl-Heinz Rummenigge ablösen, dessen Vertrag als Vorstandsvorsitzender Ende 2021 ausläuft. In den Gesprächen seien sie sehr weit, meinte Kahn. Wie weit ist man dagegen bei den Sommertransfers? Leroy Sané und Timo Werner sind immer wieder ein Thema.

Die deutsche Nationalmannschaft sieht Kahn außerdem auf einem guten Weg. „Insgesamt glaube ich, dass wir sehr, sehr viele vielversprechende Spieler bei uns haben“, sagte er. „Wir haben viele Talente, die viel Hoffnung machen.“ Die jüngsten Gegner seien jedoch nicht der richtige Maßstab gewesen. „Ob diese Truppe tatsächlich titelreif, titelfähig ist, so was sieht man letztendlich immer nur beim Turnier.“

Die Zukunft des DFB: So denkt Oliver Kahn

Die Verantwortlichen um Bundestrainer Joachim Löw und DFB-Direktor Oliver Bierhoff wüssten um die Zielsetzung. „Es geht darum, den deutschen Fußball wieder dorthin zurückzubringen, nämlich an die absolute Weltspitze.“ Das sei ein langer Gang. „Das ist nicht so einfach: 2014 Weltmeister. So eine Mannschaft produziert man nicht andauernd. Das sind immer Höhen und Tiefen und Wellentäler, durch die jede Nation irgendwann mal geht.“

dpa

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