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Uli Hoeneß dürfte über das frühe Pokal-Aus alles andere als erfreut sein.

BBL-Pokal

Sensations-Aus! FC Bayern scheitert in der ersten Pokalrunde

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Der FC Bayern Basketball ist völlig überraschend in der ersten Pokalrunde ausgeschieden. Der Deutsche Meister verlor gegen Telekom Baskets Bonn in einem packenden Spiel.

München - Der deutsche Basketball-Meister Bayern München ist in der ersten Runde des Pokals der Basketball Bundesliga (BBL) nach einem packenden Spiel völlig überraschend ausgeschieden. 

Das Team von Trainer Dejan Radonjic, das in der vergangenen Saison im Viertelfinale an Alba Berlin scheiterte, unterlag den Telekom Baskets Bonn im Achtelfinale 84:85 (40:53). 

Dabei wurden die Bayern in den vergangenen Tagen von der Konkurrenz noch in den höchsten Tönen gelobt.  „So ein Team haben wir in Deutschland noch nicht gesehen“, sagte Alba Berlins Geschäftsführer Marco Baldi anerkennend. 

FC Bayern: Hoeneß hatte große Ziele - Pokal-Traum geplatzt

Uli Hoeneß gab derweil große Ziele aus: „Wir gehen in jeden Wettbewerb in der Hoffnung, ihn gewinnen zu können“, machte der Bayern-Präsident mit Blick auf Meisterschaft und Pokal klar. Zumindest der Pokal-Traum ist früh ausgeträumt.

Es war die erste Niederlage auf nationaler Ebene in dieser Spielzeit für die Münchner. In der Runde der letzten Acht trifft Bonn auf die EWE Baskets Oldenburg.

"Wir haben in der ersten Halbzeit katastrophal gespielt. Das war keine Leistung. Keine Ahnung, woran es gelegen hat", sagte Bayerns Maodo Lo enttäuscht bei MagentaSport.

BBL-Pokal: Bayern scheitert völlig überraschend an Bonn

Bonn entlud von Beginn an den aufgestauten Frust aus der 82:114-Niederlage in der Liga am vergangenen Wochenende, bei dem die Baskets 21 Dreier der Crailsheim Merlins zuließen. Bonn führte zu Beginn der zweiten Halbzeit mit 15 Punkten.

1:34 Minuten vor der Schlusssirene glich Nationalspieler Lo, mit 19 Punkten erfolgreichster Werfer der Bayern, für die Hausherren per Dreier zum 79:79 aus. 

Dann wurde es brisant: Nach einem Foul an der Dreierlinie traf Martin Breunig zwei seiner drei Freiwürfe, den dritten verwarf er beim Stand von 83:84, schnappte sich allerdings den Offensive-Rebound und verwertete den entscheidenden Korbleger 6,9 Sekunden vor dem Ende.

sid/fs

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