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Barthel & Co. konnten einen weiteren Erfolg feiern

Bayern schlagen Moskau

Wichtiger Euroleague-Erfolg: FCB-Baskets gewinnen gegen Khimki

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Die FCB-Baskets konnten einen weiteren Sieg in der Euroleague feiern. Die Münchner gewannen am Donnerstag gegen Khimki Moskau.

München - Schön war es nicht, aber Sieg ist Sieg. Die FCB-Baskets gewannen am Donnerstagabend das Euroleague-Heimspiel gegen Khimki Moskau mit 72:65 (31:28). Obwohl nicht alles rund lief, hatten Topscorer Nihad Djedovic (14) und seine Kollegen am Ende die Nase knapp vorn. Angefeuert von 4517 Zuschauern im Audi Dome sicherten sich die Münchner ihren fünften Sieg im elften Spiel. Vladimir Lucic sagte bei Telekom Sport: „Das war ein wichtiger Sieg für uns. Es war vielleicht kein schönes Spiel, aber wir haben es gewonnen. Das ist, was zählt.“ Überschattet wurde die Partie von der Verletzung von Devin Booker. Eine Diagnose steht noch aus.

Die Partie startete ausgeglichen. Beide Teams verteidigten konzentriert, ließen aber einige Punkte liegen. Vor allem aus der Distanz wollte bei den Münchnern im ersten Viertel so gar nichts funktionieren. Mit einem Stand von 16:16 ging es in den zweiten Abschnitt.

Auch da änderte sich das Bild nicht. Die Bayern taten sich noch immer schwer von der Dreierlinie. Außerdem leisteten sich die Schützlinge von Dejan Radonjic zu viele Ballverluste. Doch auch Khimki hatte Probleme. Zur Halbzeit stand es 31:28 für die Bayern.

„Die Ballverluste sind ein großes Problem. Diese müssen wir in der zweiten Halbzeit abstellen. Außerdem müssen wir unsere Chancen besser nutzen“, befand Derrick Williams zur Pause. Das gelang den Bayern zumindest teilweise. Die Münchner reduzierten ihre Ballverluste und bauten die eigene Führung sogar etwas aus. Allerdings gab es eine Schrecksekunde, als Booker nach einem Zusammenprall ungünstig mit dem Fuß aufkam. Der Center wurde in der Kabine behandelt und kam nicht mehr zum Einsatz.

Die Gäste blieben an den Münchnern dran. Kaum erspielten sich die Roten einen etwas größeren Vorsprung, zogen die Russen nach. Und so ging es mit 54:50 in das Schlussviertel.

Und auch da blieb es eng. Zwar behielten die Münchner ihre Führung, konnten sich aber weiterhin kein sichereres Punktepolster erspielen. Anderthalb Minuten vor Schluss trennten beide Teams nur drei Punkte (66:63). Die Münchner behielten die Nerven. Am Ende reichte es vor allem dank Williams und Djedovic zu einem Erfolg.

Lena Meyer

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