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Müller: 10 Jahre bei Bayern spielen? Unterschreibe ich!

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Thomas Müller mit seiner Lisa am Dienstag beim Pferdesportturnier CHIO in Aachen © dpa

München - WM-Held Thomas Müller hat sich in den Urlaub verabschiedet. Vorher sprach der begehrte Youngster über seine Zukunft.

In der Müllerschen Vitrine wird's langsam eng: In Südafrika hat der 20-Jährige gleich zwei Trophäen gewonnen. Er wurde als bester Jungspieler des Turniers ausgezeichnet - und holte sich mit fünf Treffern und drei Vorlagen sogar den Goldenen Schuh als bester Torjäger. Er stach mit dieser Quote sowohl die Etablierten wie Diego Forlan und Wesley Sneijder aus, als auch Weltstars wie Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi.

Nun genießt Müller erst einmal den wohlverdienten Urlaub mit Ehefrau Lisa. Am Dienstag reiste er mit Lisa nach Aachen zum Pferdesportturnier CHIO. Auch seine Freunde und Verwandte im oberbayerischen Pähl sollen ihn nun öfter zu Gesicht bekommen. Nach der Pause beginnt für ihn der harte Liga-Alltag - natürlich beim FC Bayern.

"Ich habe keine Wechselgedanken", sagte Müller jetzt der Sport Bild. Dass er Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen geweckt hat und sich bei seinem Berater möglicherweise die Angebote und Anfragen stapeln, weiß der Offensivmann. Darüber gesprochen hat Müller mit ihm aber noch nicht. "Wir haben gesagt, dass wir das machen, wenn die WM und ihre Nachwehen vorbei sind."

Für Müller scheint ein sofortiger Wechsel ohnehin nicht in Frage zu kommen. Für seine persönliche Entwicklung sehe er "bei Bayern die perfekten Bedingungen." Er fügt hinzu: "Zumal es nicht selbstverständlich ist, immer bei Bayern spielen zu dürfen. Du musst dieses Niveau erst einmal auf Jahre hinaus halten. Wenn mir jemand prophezeien würde, dass ich die nächsten zehn Jahre bei Bayern spielen werde, würde ich sagen: Das unterschreibe ich sofort!"

Wie jeder Spieler beim FC Bayern wird sich auch Müller wieder neu beweisen müssen. Die Konkurrenz in der Offensive wird durch die Rückkehr von Leih-Spieler Toni Kroos aus Leverkusen nicht weniger. Müller ist sich dessen bewusst. "Toni und ich wissen, dass wir durch seine Rückkehr zunächst noch mehr Qualität in die Mannschaft bekommen. Ob sich der Trainer dafür entscheidet, uns beide in einem System unterzubringen, wird man sehen müssen. Sich darüber jetzt den Kopf zu zerbrechen, macht keinen Sinn." Wenngleich Müller nach eigener Aussage "in der Offensive alles spielen kann", sagt ihm die Position in der Sturmspitze nicht so ganz zu: "Ich komme eigentlich gerne aus der Tiefe. Ich denke allerdings schon, dass ich auch vorne in der Spitze spielen könnte. Dafür bräuchte ich aber etwas Umgewöhnungszeit."

Bayerns Vorstandchef Karl-Heinz Rummenigge zeigt Verständnis für die riesige Euphorie um Müller und auch Bastian Schweinsteiger. “Aber unsere Trainer werden aufpassen, dass sie nicht abheben“, sagte Rummenigge am Mittwoch in München, wo auf einer Pressekonferenz eine große Fitnessclub-Kette als offizieller Fitness-Partner des FC Bayern vorgestellt wurde.

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