Es war ein sehr umkämpftes Spiel mit vielen intensiven Zweikämpfen. Foto: Stefano Gnech
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Es war ein sehr umkämpftes Spiel mit vielen intensiven Zweikämpfen. Foto: Stefano Gnech
Andre Schubert genießt zum zweiten Mal als Trainer von Borussia Mönchengladbach die internationale Fußballbühne. Foto: Stefano Gnech
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Andre Schubert genießt zum zweiten Mal als Trainer von Borussia Mönchengladbach die internationale Fußballbühne. Foto: Stefano Gnech
Alvaro Morata blieb in dieser Partie glücklos. Foto: Alessandro Di Marco
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Alvaro Morata blieb in dieser Partie glücklos. Foto: Alessandro Di Marco
Sami Khedira (L) stand bei Juventus Turin in der Startelf. Foto: Andrea Di Marco
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Sami Khedira (L) stand bei Juventus Turin in der Startelf. Foto: Andrea Di Marco
Die Gladbach-Fans sorgten für tolle Stimmung und sahen eine engagierte Leistung ihrer Mannschaft. Foto: Stefano Gnech
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Die Gladbach-Fans sorgten für tolle Stimmung und sahen eine engagierte Leistung ihrer Mannschaft. Foto: Stefano Gnech

0:0 in Turin: Gladbach holt ersten Champions-League-Punkt

Nach zwei Niederlagen zum Auftakt hat Borussia Mönchengladbach in der Champions League endlich einen ersten kleinen Erfolg geschafft. Beim italienischen Meister Juventus Turin spielte der Bundesligist 0:0.

Turin (dpa) - Mit dem ersten Punktgewinn in der Champions League hat sich Borussia Mönchengladbach die Chance auf ein Überwintern im europäischen Wettbewerb erhalten.

Der Bundesliga-Zehnte erreichte am Mittwochabend ein respektables 0:0 beim italienischen Rekordmeister Juventus Turin. Vor 40 940 Zuschauern im Juventus-Stadium sicherten sich die Gladbacher damit die erste Punktprämie von 500 000 Euro und können zumindest weiter den dritten Platz in der äußerst schweren Gruppe D erreichen. Die Turiner mit ihrem deutschen Weltmeister Sami Khedira bleiben mit sieben Zählern Tabellenführer.

"Das ist ein gutes Gefühl, bei so einer Top-Mannschaft einen Punkt mitzunehmen", sagte der Gladbacher Stürmer Lars Stindl dem TV-Sender Sky. "Wir haben heute sensationell verteidigt." Auch Trainer André Schubert war "sehr zufrieden. Wir haben wenig klare Torchancen zugelassen. Am Ende haben wir uns den Punkt verdient".

In dem lauten, engen und voll besetzten Hexenkessel von Turin vertraute Schubert der selben Formation, die zuletzt am Samstag mit 5:1 bei Eintracht Frankfurt den vierten Bundesliga-Sieg in Serie gefeiert hatte. Doch seine Mannschaft merkte schnell, dass der italienische Meister trotz seines schwachen Saisonstarts in der Serie A ein anderes Kaliber ist als die meisten Gegner in der Heimat. Juventus begann forsch und druckvoll, war dazu noch sehr ballsicher und vernachlässigte auch die ur-italienischen Tugenden wie kompakte Abwehrarbeit nicht.

Die Borussia überstand diese schwierige Anfangsphase aber schadlos, ließ kaum Turiner Chancen zu und wurde nach 20 Minuten selbst etwas mutiger. Dazu störte sie den Gegner schon früh. Die Gladbacher wirkten deutlich stabiler und selbstsicherer als noch bei ihrem 0:3-Debakel zum Auftakt der Champions League beim FC Sevilla. Die jüngste Siegesserie in der Bundesliga zeigte auch in der "Königsklasse" ihre Wirkung.

Brenzlig wurde es in der ersten Halbzeit nur in der 41. Minute. Verteidiger Alvaro Dominguez spielte seinem spanischen Landsmann Alvaro Morata den Ball völlig unbedrängt in den Fuß und konnte den Juventus-Stürmer anschließend nur noch durch ein Foul stoppen. Zum Ärger der Turiner Fans sah Dominguez dafür aber nur die Gelbe statt Rote Karte - und Paul Pogba schoss den fälligen Freistoß aus guter, zentraler Position bloß in die Mauer.

Nach der Pause erhöhte Juventus wieder den Druck und diesmal auch das Tempo. In der 55. Minute blockte Andreas Christensen gerade noch rechtzeitig einen Schuss von Morata ab. Drei Minuten später parierte Torwart Yann Sommer den nächsten und diesmal deutlich gefährlicheren Freistoß von Pogba. Das Gladbacher Problem war nun, dass insbesondere die zuletzt so starken Offensivspieler wie Raffael oder Ibrahima Traoré bei Kontermöglichkeiten viel zu früh den Ball verloren. So kam der Bundesligist nur selten zu einer Entlastung.

Turin machte aus seinen Vorteilen aber zu wenig. Auch der frühere Bayern- und Wolfsburg-Stürmer Mario Mandzukic fiel im Angriff kaum auf und wurde in der 70. Minute ausgewechselt. Das Spiel wurde immer schwächer, einige Juventus-Fans pfiffen sogar deshalb. Am Ende hatten die Gladbacher kaum noch Mühe, das 0:0 zu verteidigen.

Daten zum Spiel auf der UEFA-Seite

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