Jordan Ayew (M), Ghanas Torschütze zum 1:0, wird von seinen Teamkameraden gefeiert. Foto: Gavin Barker
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Jordan Ayew (M), Ghanas Torschütze zum 1:0, wird von seinen Teamkameraden gefeiert. Foto: Gavin Barker
Der Schiedsrichter wird nach einer Entscheidung von Spielern Äquatorialguineas bestürmt. Foto: Barry Aldworth
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Der Schiedsrichter wird nach einer Entscheidung von Spielern Äquatorialguineas bestürmt. Foto: Barry Aldworth
Mubarak Wakaso hat den Treffer zum 2:0 für Ghana erzielt. Foto: Barry Aldworth
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Mubarak Wakaso hat den Treffer zum 2:0 für Ghana erzielt. Foto: Barry Aldworth
Polizisten müssen die Schiedsrichter bereits zur Halbzeit vor Wurfgeschossen von der Tribüne schützen. Foto: Barry Aldworth
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Polizisten müssen die Schiedsrichter bereits zur Halbzeit vor Wurfgeschossen von der Tribüne schützen. Foto: Barry Aldworth
Jordan Ayew (r) hat eine verbale Auseinandersetzung mit Ivan Edu Salvador vom äquatorialguineischen Team. Foto: Barry Aldworth
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Jordan Ayew (r) hat eine verbale Auseinandersetzung mit Ivan Edu Salvador vom äquatorialguineischen Team. Foto: Barry Aldworth
Ghanaer versuchen auf dem Spielfeld Schutz vor den Wurfgeschossen zu finden. Foto: Barry Aldworth
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Ghanaer versuchen auf dem Spielfeld Schutz vor den Wurfgeschossen zu finden. Foto: Barry Aldworth

Afrika-Cup überschattet von Tumulten - Ghana im Finale

Malabo (dpa) - Überschattet von Ausschreitungen der Fans von Äquatorialguinea hat Ghana mit einem 3:0-Sieg über den Gastgeber das Finale beim Afrika-Cup erreicht.

Im Finale am 8. Februar fordern die Black Stars die Elfenbeinküste. Ghana setzte sich am Donnerstagabend nach einer rund halbstündigen Unterbrechung und chaotischen Zuständen im Fußball-Stadion von Malabo gegen das Heimteam mit 3:0 (2:0) durch. Jordan Ayew per Foulelfmeter (42. Minute), Mubaraka Wakaso (45.+1.) und Andre Ayew (75.) erzielten die Tore für das Team von Trainer Avram Grant.

Neun Minuten vor Ende der Spielzeit stand die Partie vor dem Abbruch. Zahlreiche Fans aus Ghana hatten sich in den Innenraum des Stadions geflüchtet, um sich vor Wurfgeschossen der Heimfans in Sicherheit zu bringen. Der Schiedsrichter unterbrach das Spiel. Ein Hubschrauber schwebte wenige Meter über dem Spielfeld. Angeblich setzte die Polizei außerhalb der Arena Tränengas ein, wo die Tumulte laut Medienberichten weitergingen.

Erst als die Ghana-Fans von Sicherheitskräften aus dem Innenraum geführt worden waren, konnte das Spiel in einem mittlerweile fast leeren Stadion beendet werden. Allerdings ließ der Schiedsrichter nur noch drei Minuten spielen, statt der eigentlich noch zu absolvierenden neun Minuten.

Schon vor der Halbzeitpause hatten Zuschauer immer wieder Gegenstände - hauptsächlich Plastikflaschen - Richtung Spielfeld geworfen. Die Ghanaer konnten nur unter Polizeischutz in die Kabine. Schon bei dem von einem skandalösen Elfmeterpfiff begleiteten 2:1 nach Verlängerung im Viertelfinale der Gastgeber gegen Tunesien hatte die Polizei die Spieler des Gästeteams schützen müssen.

Im Endspiel kommt es zu einer Neuauflage der Partie von 1992, als die Elfenbeinküste in einer dramatischen Begegnung mit 11:10 im Elfmeterschießen gewann. Seitdem konnte keines der beiden Fußball-Schwergewichte des Kontinents mehr den Afrika-Cup gewinnen. Ghana stand zuletzt 2010 im Finale, unterlag aber Ägypten (0:1). Der letzte Titel der Black Stars liegt bereits 33 Jahre zurück.

Gegen Äquatorialguinea war Ghana überlegen, musste aber bis kurz vor der Pause auf einen Treffer warten. Als Torwart Felipe Ovono Appiah von den Beinen holte, ließ sich Ayew die Strafstoß-Chance nicht nehmen. Kurz darauf spielte Ghana einen sehenswerten Konter. Wakaso schloss mit links ein. Andre Ayew setzte mit seinem Tor den sportlichen Schlusspunkt.

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