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Wohin zieht es „Grande Gigi“?

Buffon in die Bundesliga? Warum dieses Gerücht gar nicht so abwegig ist

Nach seinem Rücktritt könnte Buffon nächste Saison für PSG auflaufen. Doch folgt der Torwart seinem Herzen, ist auch ein deutscher Klub gut im Rennen. 

Turin - Nach dem Rücktritt von Weltklasse-Torwart Gianluigi Buffon bei Juventus Turin wird über dessen Zukunft bei einem anderen Topclub spekuliert. Der 40 Jahre alte Italiener habe ein Angebot von Paris Saint-Germain (PSG) bekommen, schrieben italienische Medien am Freitag. Der französische Fußballmeister, der gerade erst den früheren Dortmunder Coach Thomas Tuchel verpflichtet hat, habe Buffon einen Zweijahresvertrag angeboten. So liege dem 40-Jährigen ein Angebot des französischen Fußball-Meisters für einen Zweijahresvertrag mit einem Jahresgehalt von acht Millionen Euro vor. 

Das Angebot soll dem Torwart von PSG-Sportdirektor Jean-Claude Blanc, ehemaliger Juve-Präsident und guter Freund Buffons, vorgelegt worden sein. Derzeit ist der Franzose Alphonse Areola Stammkeeper in Paris. Der deutsche Nationaltorhüter Kevin Trapp wurde in der Regel lediglich im Pokal eingesetzt. Mit dem Hauptstadtklub Frankreichs hätte Buffon die Chance, doch noch den ersehnten Titel in der Champions League zu feiern. Bisher scheiterte der "ewige Gigi" drei Mal im Finale der Königsklasse.

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Von den Zebras zu den Fohlen?

Buffon hatte am Donnerstag bekannt gegeben, seine Karriere als Spieler bei Juventus nach 17 Jahren zu beenden. Am Samstag bestreitet er gegen Hellas Verona sein letztes Spiel bei Italiens Rekordmeister. Britische Medien hingegen berichteten, auch der FC Liverpool von Trainer Jürgen Klopp habe Interesse an der Torwart-Legende. Die italienische Zeitung „La Repubblica“ schrieb sogar von einem „romantischen“ Angebot von Borussia Mönchengladbach, Buffon „sympathisiere“ mit dem Club seit seiner Kindheit. 

Und so abwegig wie das Gerücht auf den ersten Blick aussieht, ist vielleicht gar nicht. Denn: Buffon war in seiner Jugend tatsächlich Gladbach-Fan. „Dieser Name hat mich neugierig gemacht, seit ich im Alter von sechs Jahren in der Jugend von Canaletto angefangen habe“, begründete Buffon vor knapp zwei Jahren italienischen Medien seine Favoriten-Wahl. „Borussia Mönchengladbach - so unglaublich lang und schwierig. Als Junge konnte ich diesen Verein überhaupt nicht über die Lippen bringen. Inzwischen ist es besser geworden, aber ein paar Probleme bereitet mir die Aussprache auch weiterhin.“ Damals zählte er die Fohlen als einen jener Klubs auf, für die er sich vorstellen könnte, einmal zu spielen. In Bezug auf seine jetzige Situation spricht Buffon von „mehreren interessanten Angeboten", die ihm vorlägen. Wer weiß, vielleicht ist eines davon ja vom Niederrhein. 

sid/dpa

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