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Energies Jules Reimerink (hinten) scheitert am Bielefelder Schlussmann Dennis Eilhoff.

Cottbus siegt - Aachen für Bayern gerüstet

Cottbus - Zwei Elfmeter haben Energie Cottbus im Aufstiegsrennen wieder in die Spur gebracht. Im zweiten Samstagsspiel besiegte Alemannia Aachen den Abstiegskandidaten Karlsruher SC.

Eine Woche nach dem 1:3 bei Fortuna Düsseldorf gewannen die Lausitzer ein kurioses Spiel gegen das weit abgeschlagene Schlusslicht Arminia Bielefeld 2:1 (1:0) und sind damit in der 2. Fußball-Bundesliga punktgleich mit dem MSV Duisburg, der den Relegationsplatz belegt (beide 34). Im zweiten Samstagsspiel besiegte Alemannia Aachen den Abstiegskandidaten Karlsruher SC mit 4:2 (3:1) und feierte damit eine erfolgreiche Generalprobe für das DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Bayern München am Mittwoch. Karlsruhe bleibt auf dem Relegationsplatz.

Unvergessene Torwart-Legenden

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In Cottbus bestimmten drei berechtigte Elfmeter den Spielverlauf. Marc-Andre Kruska (12.) verwandelte zunächst sicher zum 1:0, verschoss aber nach dem Ausgleich durch Markus Bollmann (62.) den zweiten Strafstoß. In der 79. Minute ging daher Nils Petersen zum Punkt und erzielte seinen 13. Saisontreffer zum Sieg. Bollmann verschuldete vor 8100 Zuschauern den letzten Elfmeter und sah Gelb-Rot (78.). Für die Arminia, die 2009 noch in der Bundesliga spielte, gehen damit langsam die Lichter aus: Das Team von Trainer Ewald Lienen hat in 19 Spielen nur 8 Punkte geholt, der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt schon 10 Punkte. In Aachen erwischten die Gastgeber vor 19.814 Zuschauern einen Traumstart und gingen in der 5. Minute durch Zoltan Stieber in Führung.

Bei einem der wenigen Karlsruher Angriffe fasste sich Timo Staffeldt in der 19. Minute ein Herz und markierte überraschend den Ausgleich. Benjamin Auer mit seinem 10. Saisontreffer brachte nur drei Minuten später die Alemannia aber wieder in Front. Kurz darauf sorgte Tolgay Arslan (26.) für die Vorentscheidung. Nach der Pause machte Gaetan Krebs (65.) mit dem 2:3 die Partie aber noch einmal spannend, nachdem zuvor Stieber eine höhere Führung verpasste hatte. Aachens Neuverpflichtung Sergiu Radu setzte vier Minuten nach seiner Einwechslung den Schlusspunkt (89.).

sid

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