Freiburgs Stefan Mitrovic riss in der EM-Quali Serbiens gegen Albanien die Drohne mit der albanischen Flagge an sich, um die Situation zu klären.
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Freiburgs Stefan Mitrovic riss in der EM-Quali Serbiens gegen Albanien die Drohne mit der albanischen Flagge an sich, um die Situation zu klären.

"Nur ein Flugobjekt entfernt"

Drohnen-Skandal: Streich nimmt Mitrovic in Schutz

Freiburg - Christian Streich, Trainer des SC Freiburg, hat seinen serbischen Profi Stefan Mitrovic gegen Kritik nach dem abgebrochenen EM-Qualifikationsspiel verteidigt.

„Die Situation war da völlig offensichtlich: Da kam ein Gegenstand aufs Spielfeld geflogen, den wollte ein Spieler einfach nur beseitigen, damit weitergespielt werden konnte. Für den Spieler spielt das keine Rolle, ob das ein Luftballon ist oder ein Trinkbecher oder eine Flasche“, sagte Streich.

Mitrovic hatte am Dienstagabend beim Spiel Serbien gegen Albanien eine Drohne mit einer großalbanischen Flagge, die über dem Rasen in Belgrad flog, an sich gerissen. Daraufhin waren in der 42. Minute der Partie albanische Spieler auf ihn losgegangen.

„Stefan Mitrovic hat einfach nur ein Flugobjekt entfernt, das das Spiel gestört hat, weil er einfach nur weiterkicken wollte. Das war eine völlig logische Handlung. Man darf ihn deshalb nicht verbinden mit der politischen Provokation, um die es da wohl ging“, betonte Streich. „Der Fußball wurde leider schon zu oft benutzt, um politische Botschaften zu transportieren, und die Situation auf dem Balkan ist nach den vergangenen Jahrzehnten extrem kompliziert.“

Mitrovic selbst gab sich nach dem Training am Donnerstag wortkarg. „Ich will mich auf das Spiel am Samstag konzentrieren“, sagte er. Mitrovic wurde von SC-Sprecher Rudi Raschke in Empfang genommen und in die Kabine begleitet. „Ich werde erst mit meinem Verein reden, dann werden wir weitersehen“, sagte er

dpa

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