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Dunja Hayali hat über Frauen im Fußball gesprochen. 

Revolution beim Pokalfinale?

„Am besten wir ziehen gar nichts an“: Dunya Hayali ärgert sich über Fußball-Männer

Moderatorin Dunja Hayali hat sich in einem Interview über Frauen im Fußball geäußert. Darin erzählt sie unter anderem von ihrer „wilden Fantasie“ für das Sportstudio. 

München/Hamburg - Sportstudio-Moderatorin Dunja Hayali hat in einem Gruppen-Interview des SZ-Magazins mit im Sport tätigen Frauen über die Rolle der Frau im Fußball-Geschäft gesprochen. Darin prangert sie unter anderem die Reaktionen männlicher Fans auf Menschen des anderen Geschlechts im Sport an: „Als ich im Sportstudio anfing, hieß es: jetzt versaut die Quotenmigrantin auch noch das Sportstudio. Und: Ist die überhaupt qualifiziert?“ 

Sandra Schwedler, Aufsichtsratvorsitzende des FC St. Pauli, erzählte im selben Artikel von Online-Kommentaren, in denen gefragt worden sei, ob St. Pauli bald in rosafarbenen Trikots spiele. „Was für ein Aufschrei! Wie bei der ersten Schiedsrichterin oder der ersten Kommentatorin! Als wäre immer noch 1970“, so Hayali daraufhin.

„Du kannst es als Frau nur falsch machen“

Auf die Frage an Spielerberaterin Samira Samii, ob sie aufgrund unmoralischer Angebote von Bundesliga-Funktionären darüber nachgedacht habe, einen Rollkragenpullover anzuziehen, antwortete Samii, das bringe nichts, weil man die schmutzigen Gedanken anderer nicht beeinflussen könne. „Die wären bei manchen auch da, wenn ich im Astronautenanzug käme.“

Und Hayali legte nach: „Das Perfide ist ja, dass du es als Frau nur falsch machen kannst. Bist du sexy, kannst du nicht kompetent sein. Kleidest du dich eher burschikos und sportlich, ist es auch nicht richtig. Am besten ziehen wir gar nichts an.“

Goldbehangene Männer und Expertinnen

Gegenstand des Gesprächs waren außerdem die Pokalfinal-Hostessen, die in goldenen Kleidern an der Siegerehrung teilnehmen. Dies sei laut der DFB-Vizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball, Hannelore Ratzeburg, das nächste Fass, das aufgemacht werden müsse. Hayali schlug eine einfache Lösung vor: „Wir wollen einfach zur Hälfte auch goldbehangene Männer ins Olympiastadion einlaufen sehen!“ 

Zum Schluss des Interviews gab die 44-Jährige auch noch eine Idee für ihre Sportstudio-Moderation zum Besten. So sei es für viele Zuschauer noch schwer denkbar, dass Expertinnen im TV über Fußball sprechen dürfen - obwohl es genug Ex-Spielerinnen und Trainerinnen gäbe, die über genug Sachverstand verfügten. „Ich habe gerade die wilde Fantasie, zu einer meiner nächsten Moderationen im Sportstudio eine Expertin einzuladen und mit ihr das Topspiel zu analysieren. Viele Zuschauer würden vermutlich einen Herzinfarkt kriegen.“

Lesen Sie auch: Dunja Hayali bringt mit dieser Aussage Frauen gegen sich auf

mol

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