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Sieht die Verschiebung der Fußball-EM nicht als Vorteil für sich persönlich an: Leroy Sané. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Nach langer Verletzung

EM-Verschiebung kein Vorteil für Sané

Manchester (dpa) - Der lange verletzte Nationalspieler Leroy Sané sieht für sich sportlich keinen Vorteil in der Verschiebung der Fußball-EM ins kommende Jahr.

"Nein, überhaupt nicht!", sagte der 24-Jährige in einem veröffentlichten Interview des Deutschen Fußball-Bundes. Auch schon in diesem Sommer wäre der Flügelspieler des englischen Meisters Manchester City "wieder bei 100 Prozent gewesen". Es wäre "vielleicht sogar ein Vorteil gewesen, dass ich ohne 50 Saisonspiele in den Knochen relativ frisch in das Turnier hätte gehen können". Sein Plan war, zu den dann abgesagten Testspielen der Nationalmannschaft Ende März wieder zum DFB-Team zu stoßen.

Die EM-Endrunde, die ursprünglich vom 12. Juni bis zum 12. Juli hätte gespielt werden sollen, war wegen der Coronavirus-Pandemie in den Sommer 2021 verlegt worden. Die Entscheidung sei alternativlos, sagte Sané. "Natürlich ist die Verschiebung schade. Dennoch bin ich mir sicher, dass ein Großteil der Fans wegen der Verschiebung erleichtert ist. Eine EM ohne Zuschauer? Das wäre schwer vorstellbar gewesen - diese EM hätte kaum jemandem Spaß bereitet."

Der 24-Jährige hatte sich gerade von den Folgen einer schweren Kreuzbandverletzung erholt und sein Pflichtspiel-Comeback in der U23 der Citizens gegeben, als der Spielbetrieb wegen der Corona-Krise ausgesetzt wurde. "Ausgebremst trifft es schon sehr gut", sagte Sané. "Dennoch kann ich das Ganze gut einordnen und weiß, dass es Schlimmeres gibt als das. Schlimmer ist es in dieser Phase beispielsweise, dass man dem Virus relativ hilflos ausgesetzt ist. Wir können nur warten, dass sich die Lage wieder entspannt."

Interview

Spielerprofil beim DFB

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