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Die Kamerunerinnen diskutierten immer wieder mit der Schiedsrichterin aus China. 

England gegen Kamerun

Skandal-Spiel bei der Frauen-WM: „Das Schlimmste, was man tun kann“

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Frauen-WM: Zwischen England und Kamerun ging es in den 90 Minuten heiß her. Das lag allerdings am schlechten Verhalten der Afrikaner. Die brachten den englischen Nationalcoach in Rage. 

Valenciennes - Am Sonntagabend zog England nach einem 3:0(2:0)-Erfolg über Kamerun ins Viertelfinale der Frauen-WM ein. Ein Spiel mit einem völlig normalen Ergebnis möchte man meinen. 

Doch wenn der Trainer einer der beiden Mannschaften nach der Partie sagt: „Das ist inakzeptabel. Das ist das Schlimmste, was man auf einem Fußballfeld tun kann!“, dann scheint in den 90 Minuten zuvor das eine oder andere Vorgefallen zu sein. 

Und wenn der Trainer, der diese Aussage tätigte, auch noch Phil Neville heißt, dann muss man der ganzen Sache doch schon Beachtung schenken. Immerhin hat der Coach der „Lionesses“ als Aktiver über 500 Premier-League-Spiele absolviert      

Was war passiert? Während der 90 Minuten lamentierten und diskutierten die Kamerunerinnen bei fast jeder Aktion. Zwei Mal weigerten sie sich sogar, weiterzuspielen, weil sie sich ungerecht behandelt fühlten. 

„Wenn mein Team so gespielt hätte, würden die Spielerinnen nie wieder für England spielen“, kritisierte Neville den Gegner weiter.

Frauen-WM: Eklat-Spiel zwischen England und Kamerun

Kameruns Trainer Djeumfa musste seine Mädels immer wieder auffordern, weiterzuspielen.

Immer wieder protestierten die Afrikanerinnen gegen die Entscheidungen von Schiedsrichterin Qin Liang. Das 2:0, welches zunächst nicht gegeben wurde, aber nach Prüfung des deutschen Videoschiedsrichters Bastian Dankert doch anerkannt wurde, brachte die Kamerunerinnen derart auf die Palme, dass sie sich zunächst weigerten, weiterzuspielen. 

Während das DFB-Team gegen Nigeria weniger Probleme hatte, ging es auch im zweiten Durchgang zwischen England und Kamerun weiter heiß her. Ajara Nchout gelang der vermeintliche Anschlusstreffer für Kamerun, Dankert nahm diesen zu Recht zurück. Anschließend musste Kameruns Trainer Djeumfa seine Mädels überzeugen, dass sie das Spiel doch fortsetzen sollen.

Bei der Frauen-WM stehen die Schiedsrichterinnen sehr häufig in der Diskussion, wie in den Partien zuvor schon zu sehen war. 

Allerdings zogen die Kamerunerinnen nicht nur wegen ihres ständigen Reklamierens den Ärger auf sich, sie fielen zudem durch ihre Undiszipliniertheiten auf.  

So spuckte Augustine Ejange Englands Angreiferin Toni Duggan von hinten auf den Arm, was Neville in Rage brachte (siehe Zitat oben). In der Nachspielzeit ließ sich Alexandra Engolo zu einem bösen Frustfoul hinreißen. Steph Houghton musste anschließend lange behandelt werden. 

Frauen-WM: Rassismus-Vorwurf von Kamerun

Nach Informationen der BBC sollen die Kamerunerinnen der FIFA zudem Rassismus vorgeworfen haben. Auch nach der Partie zeigte man sich als schlechte Verliererinnen: „Sie wollen, dass England gewinnt. Afrika ist bei der WM nicht willkommen“, sagte Raissa Feudijo. 

Im Endeffekt war dieses Spiel keine Werbung für den Frauenfußball. Das stellte auch Neville nach dem Abpfiff fest: „So ein Fußballspiel kann niemand genießen.“ 

Die deutsche Mannschaft präsentiert sich derweil als wahre Einheit. Insbesondere die Verteidigung steht sattelfest. Abwehr-Star Sara Doorsoun zeigte sich kurz vor der WM im Bikini - Fans immer noch begeistert. Außerdem sorgte Marta mit einer flammenden Rede für Gänsehaut.

fs

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