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Gerade noch so erlaubt: Im Cabrio sitzen, ja, im Cabrio stehen, nein.

Hinweise der Polizei zur EM

Autokorso und Co.: Was erlaubt ist und was nicht

München - Im EM-Fieber denken die wenigsten an Vorschriften und Verbote. Damit auf der Fanmeile oder beim Autokorso nicht aus Spaß Ernst wird, hat die Münchner Polizei Hinweise an die Fans zusammengetragen und erklärt, was erlaubt ist und was nicht.

München im EM-Fieber, ab dem Wochenende rollt in Frankreich der Ball und es geht wieder los: Public Viewing, Fanmeile, Autokorso durch die Stadt.

Auch die Polizei bereitet sich auf die Fußball-EM vor. Bei allem Spaß an der Freude gilt für die Münchner Beamten trotzdem der Grundsatz: Sicherheit hat Vorrang. Spielverderber wollen die Polizisten nicht sein, allerdings sei es in der Vergangenheit immer wieder gerade bei Autokorsos zu gefährlichen Situationen gekommen - betrunkene Beifahrer, die aus Autofenstern lehnen, Fahrer, die riskante Manöver ausführen und dergleichen mehr. Darum gibt es von der Polizei neben allgemeinen Hinweisen auch eine Liste von Dingen, die beim Autokorso nicht erlaubt sind.

Das ist beim Autokorso verboten 

  • Das Sitzen auf Fahrzeugdächern oder Motorhauben 
  • Das Hinauslehnen auf den Seitenfenstern oder dem Schiebedach 
  • Der Transport von Personen im Kofferraum 
  • Das Stehen im Cabrio 
  • Starkes Beschleunigen
  • Die Sicht des Fahrzeugführers darf nicht durch Fahnen oder ähnliches beeinträchtigt werden. 
  • Andere Passanten oder Verkehrsteilnehmer dürfen nicht durch Fahnen geschädigt werden.

Tipps der Polizei

  • Fahren Sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Veranstaltungen.

  • Rechnen Sie mit Sperrungen im Bereich der Fanmeilen.

  • Nehmen Sie keine gefährlichen Gegenstände sowie keine Glasflaschen in die Veranstaltungsräume mit. 

  • Wie bei anderen Großveranstaltungen auch, werden Taschendiebe unterwegs sein. Nehmen Sie keine Wertsachen und nur wenig Bargeld mit. 

  • Lassen Sie Gegenstände und Getränke nicht unbeaufsichtigt. 

  • Nehmen Sie Abstand von aggressiven Personen und Gruppen, die bei Ihnen Unbehagen auslösen. 

  • Machen Sie bei einer Bedrohung lautstark auf sich aufmerksam. Sprechen Sie andere Personen an und bitten um Hilfe. 

  • Machen Sie klar und mehrfach deutlich, wenn Sie bestimmte Dinge, wie z.B. zu dichtes Herankommen, Bedrängen oder zudringliche Ansprache nicht wollen 

  • Informieren Sie im Gefahrenfall immer sofort die Polizei unter der Notrufnummer 110. Zeigen Sie relevante Sachverhalte sofort an. 

  • Wählen Sie auch den Notruf, wenn Sie erkennen, dass andere Personen Hilfe benötigen.

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