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Mario Adorf tippt bei der EM auf Spanien oder Frankreich. 

Schauspieler zweifelt an National-Elf

Fußball-EM: Mario Adorf setzt auf die Spanier

Berlin - Seinen ersten Film drehte Mario Adorf vor mehr als 60 Jahren, sein größter Fußball-Moment ist etwa genau so lange her. Die deutsche Nationalelf kann den Schauspiel-Star kurz vor der EM noch nicht überzeugen.

Für Schauspieler Mario Adorf (85) haben die Spanier sowie die Gastgeber aus Frankreich die größten Chancen auf den EM-Titel. Der deutschen Nationalmannschaft rechnet der Fan des FC Bayern nicht so hohe Chancen zu.

Die EM schaut der Schauspieler wohl zu Hause - es sei denn, er wird noch nach Frankreich eingeladen.

Wer wird Ihrer Meinung nach Europameister und warum?

Mario Adorf: Ich glaube nicht, dass es Deutschland schafft. Ich bin diesmal von der Nationalmannschaft noch nicht so überzeugt, das wird schwer. Wahrscheinlich machen es die Spanier. Und die Franzosen werden sich natürlich besonders anstrengen, die gehören automatisch zu den Favoriten.

Wie und wo schauen Sie die Spiele?

Adorf: Ich schaue am liebsten zu Hause. Ich glaube nicht, dass ich nach Paris oder irgendwo sonst in Frankreich fahren werde. Aber vielleicht werde ich ja noch eingeladen.

Was war der größte Fußball-Moment ihres Lebens?

Adorf: Das ist schwer zu sagen, aber das war wohl die Weltmeisterschaft 1954, die habe ich damals am Radio erlebt.

Wirken sich die Terroranschläge von Paris im vergangenen Jahr auf Ihre EM-Begeisterung aus?

Adorf: Sie machen natürlich viele Leute vorsichtig und ängstlich, viele werden vielleicht nicht hingehen. Aber ich hoffe, dass das gut geht, dass die Franzosen das gut machen. Man kann nur hoffen.

ZUR PERSON: Mario Adorf, Sohn eines Italieners und einer Deutschen, gilt als einer der wenigen internationalen Stars in Deutschland. Im Laufe seiner Karriere spielte er in mehr als 140 Filmen mit. Dazu zählten Werke wie "Der große Bellheim", "Blechtrommel" oder die Fernsehserie "Kir Royal". Adorf ist Fan des FC Bayern München und Ehrenmitglied von Alemannia Aachen.

dpa

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