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Bela Rethy wird am Sonntag das WM-Finale kommentieren.

Heute ruht der Ball

WM 2018 im Live-Ticker: Final-Kommentator von Schattenseiten seines Berufs „erschüttert“

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  • Lukas Schierlinger
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  • Felix Durach
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  • Andreas Knobloch
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Nach knüppelharten 120 Minuten ist Kroatien den Franzosen ins Finale der WM 2018 gefolgt. In unserem Live-Ticker stimmen wir Sie auf das Endspiel ein.

  • Im Finale der WM 2018 am Sonntag (Anpfiff: 17 Uhr) stehen sich Frankreich und Kroatien gegenüber.
  • Hier finden Sie den Live-Ticker zum Finale Frankreich gegen Kroatien.
  • Die Elf von Trainer Zlatko Dalic hat sich im Halbfinale am Mittwoch mit 2:1 gegen England durchgesetzt.
  • Schöne Bescherung nach Özils „Erdogate“: Jetzt hat der DFB auch noch Zoff mit dem FC Bayern.
  • Alle WM-News vom Mittwoch (11. Juli) gibt es in diesem Live-Ticker.

>>> Ticker aktualisieren <<< 

+++ An dieser Stelle beenden wir unsere Berichterstattung in diesem Ticker. Hier geht´s weiter.

11.16 Uhr: Felix Bump ist mächtig aufgeregt. "Das macht man ja nicht jede Woche", sagt der neun Jahre alte Buttje aus Treia im Kreis Schleswig-Flensburg. Als Sieger in einem Gewinnspiel des US-Fastfood-Konzerns McDonald's ist der Grundschüler der einzige aktive deutsche Teilnehmer am Endspiel um die Fußball-Weltmeisterschaft am Sonntag (17.00 Uhr/ZDF und Sky Deutschland) in Moskau zwischen Frankreich und Kroatien - als Einlaufkind

11.02 Uhr: Die Schattenseiten des "Traumberufs" Fußball-Live-Kommentator machen Bela Rethy nachdenklich. "Ich war erschüttert. Ich finde es bedenklich, dass solche Niedertracht in unserer Gesellschaft vorhanden ist", bewertete der 61-Jährige, am Sonntag (17.00 Uhr MESZ/ZDF und Sky Deutschland) Kommentator des WM-Endspiels zwischen Frankreich und Kroatien, im SID-Interview die Hetze im Netz gegen seine Kollegin Claudia Neumann.

Rethy, der sich für die Initiative "Respekt! Kein Platz für Rassismus" als Botschafter engagiert, gab seiner Kollegin einen guten Ratschlag auf den Weg: "Ich habe Claudia gesagt, dass diese Aussagen keine Bedeutung haben, denn sie geben nicht die Mehrheit der Meinung in der Bevölkerung wieder, und sie haben mit dem wahren Leben nichts zu tun. Es ist eine Minderheit, die zwar sehr laut ist, aber letztendlich keine Bedeutung hat, auch wenn es für den Betroffenen natürlich sehr übel ist."

10.09 Uhr: Thibaut Courtois gehört zu den Meistern seines Fachs. Bei der WM 2018 ließ Belgiens Schlussmann die gegnerischen Angreifer auf dem Feld mit schöner Regelmäßigkeit verzweifeln. Neben dem Platz hat sich der 26-Jährige vor einiger Zeit allerdings ein grobes Foul geleistet.

Mitspieler Kevin de Bruyne berichtet in seiner Biographie von einem Vorfall, der den Teamgeist der „Roten Teufel“ auf eine harte Probe gestellt haben dürfte. Demnach habe Courtois im Jahr 2013 eine Affäre mit der damaligen Freundin des Mittelfeld-Stars gehabt.

WM 2018 im Ticker: Deschamps will in elitären Zirkel aufsteigen

10.04 Uhr: Frankreichs Trainer Deschamps kann nun selbst in einen elitären Zirkel aufsteigen. Bislang haben nur Franz Beckenbauer und Mario Zagallo den WM-Pokal als Spieler und Trainer gewonnen. 

Für seine Spieler ist der Stern, der dank Deschamps und den Helden von 1998 auf dem französischen Trikot prangt, Antrieb genug. "Ich habe diesen Stern nicht gewonnen. Ich will meinen eigenen", sagte Pogba.

09.25 Uhr: FCB-Coach Niko Kovac zeigte sich "begeistert" vom Final-Einzug seines Heimatlandes Kroatien bei der WM in Russland. Das Erfolgsgeheimnis? "Sport liegt uns im Blut, Kroaten bestreiten gerne Wettkämpfe, vergleichen sich, wollen der Bessere sein." Außerdem biete der Sport die Chance, es in einer schwachen Volkswirtschaft zu etwas zu bringen und werde entsprechend in Schulen und der Gesellschaft gefördert.

Niko Kovac (r.) während seiner Zeit als kroatischer Nationaltrainer, hier mit Mittelfeld-Star Luka Modric.

Zudem begünstige die Leidenschaft den Erfolg. "Wir sind emotionale Menschen. Und wir besitzen einen, nicht negativ gemeint, gewissen Patriotismus", schrieb Kovac in seiner FAZ-Kolumne. Er selbst habe dies als Nationalspieler gespürt. Wer das kroatische Trikot trage, "kann noch rennen, obwohl es eigentlich nicht mehr geht". Den größten Anteil am Finaleinzug habe jedoch Trainer Zlatko Dalic, betonte Kovac.

09.20 Uhr: Philipp Lahm hat in einem Beitrag eine Abkehr vom „kollegialen Führungsstils“ von Joachim Löw gefordert. Auch zur Debatte um Mesut Özil äußerte sich der ehemalige DFB-Kapitän. 

08.15 Uhr: Die Fußball-WM hat schon für einige schöne Momente gesorgt. Vor allem das russische Nationalteam hat überrascht - doch auch ein Fan entwickelt sich zum Highlight.

Das waren die Meldungen vom Donnerstag

20.17 Uhr: Durch den Einzug von Frankreich und Kroatien ins Endspiel der Fußball-WM in Russland findet eine kuriose Serie ihre Fortsetzung. Seit der Weltmeisterschaft 1982 in Spanien waren die internationalen Topvereine Bayern München und Inter Mailand stets mit Spielern im Endspiel vertreten, am Sonntag in Moskau ist dies nun schon zum zehnten Mal in Folge der Fall.

Der deutsche Rekordmeister aus München wird in Moskau durch den französischen Mittelfeldspieler Corentin Tolisso repräsentiert, die Kroaten Ivan Perisic und Marcelo Brozovic stehen beim italienischen Renommierklub Inter unter Vertrag. In den letzten neun Finals kam zudem mindestens ein Bayern- und ein Inter-Spieler zum Einsatz. Sollten Tolisso und Perisic oder Brozovic spielen, fände auch diese Serie ihre Fortsetzung.

19.54 Uhr: Der argentinische Schiedsrichter Nestor Pitana leitet das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Frankreich und Kroatien am Sonntag. Das gab das Schiedsrichter-Komitee des Fußball-Weltverbandes FIFA am Donnerstagabend bekannt.

Für den 43 Jahre alten Gymnastiklehrer aus Corpus ist es bereits der fünfte Einsatz in Russland. Unter anderem hatte Pitana am 14. Juni das Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber Russland und Saudi-Arabien (5:0) geleitet. Auch die Finalteilnehmer wurden schon von ihm gepfiffen: Kroatien beim 4:3 nach Elfmeterschießen gegen Dänemark im Achtelfinale, Frankreich beim 2:0 über Uruguay im Viertelfinale.

Dalic spricht vom „Wunder“

19.00 Uhr: Kroatiens Erfolgstrainer Zlatko Dalic hat über fehlende Stadien für die im September beginnende europäische Nations League geklagt. „Die geht in drei Monaten los, und wir haben kein adäquates Stadion“, sagte der 51-Jährige bei einer Pressekonferenz bei der Fußball-Weltmeisterschaft am Donnerstag in Moskau. Angesichts der Infrastruktur und den Voraussetzungen in seinem Land sei das Erreichen des WM-Endspiels an diesem Sonntag (17.00 Uhr MESZ/ZDF und Sky) in Moskau gegen Frankreich ein „Wunder“.

Kroatien spielt zum Auftakt des neu geschaffenen Wettbewerbs für Nationalmannschaften in der Gruppe 4 zunächst am 8. September in England und am 11. September in Spanien. Für die Heim-Partie am 12. Oktober gegen WM-Halbfinalgegner England ist das Stadion von Rijeka festgelegt, das nur gut 10 000 Besucher fasst. Allerdings muss der WM-Finalist diese Begegnung wegen Sanktionen der Europäischen Fußball-Union unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen.

Für die Begegnung am 15. November gegen Spanien gibt es noch keinen Spielort. „Eigentlich bräuchten wir für Gegner wie England und Spanien 45 000 Plätze. Das ist ein großes Problem“, sagte Dalic.

Die Nations League ist in vier Ligen unterteilt, in Liga A treffen die bestplatzierten Teams der europäischen Rangliste aufeinander, darunter ist auch Deutschland. Jede Liga ist noch einmal in vier Gruppen gesplittet. Die vier Gruppensieger der Liga A spielen den Nations-League-Titel aus. Vier der insgesamt 24 Startplätze für die EM werden über den neuen Wettbewerb vergeben. Deutschland spielt in der Gruppe A gegen Frankreich und die Niederlande.

Doping-Tests in Russland - FIFA veröffentlicht Ergebnisse 

18.31 Uhr: Bei der Fußball-WM in Russland hat es bislang keine positive Dopingprobe gegeben. Dies gab der Weltverband FIFA am Donnerstag bekannt. Demnach seien gar sämtliche 3985 Proben (1928 Urin, 1031 Vollblut, 1026 Serum), die seit Januar von der FIFA selbst, den Nationalen Anti-Doping-Organisationen sowie den Konföderationen vorgenommen worden seien, negativ ausgefallen.

Im Durchschnitt sei jeder Spieler der vier verbliebenen Mannschaften vor dem Spiel um Platz drei (England-Belgien am Samstag) beziehungsweise dem Endspiel (Frankreich-Kroatien am Sonntag) seit Januar 4,41-mal getestet worden, in der Spitze hätten sich einzelne Spieler acht Dopingtests unterziehen müssen.

Besonders das gastgebende russische Team hatte sich in der Vergangenheit im Rahmen des Staatsdoping-Skandals mit Anschuldigungen auseinandersetzen müssen. Die FIFA hatte die "Akte Russland" am 22. Mai geschlossen und den aktuellen Kader des WM-Gastgebers von den Dopingverdächtigungen freigesprochen. Die Untersuchungen zu allen Spielern des vorläufigen Turnier-Aufgebots wurden "mangels ausreichender Beweise für das Vorliegen eines Verstoßes" eingestellt.

Der einzige Dopingfall, der in der WM-Geschichte jemals offiziell geworden ist, betraf den argentinischen Weltstar Diego Maradona bei der Endrunde 1994 in den USA.

17.48 Uhr: Wegen möglicher diskriminierender Rufe englischer Fans bei der Fußball-WM in Russland droht dem Verband der Three Lions eine Strafe durch den Weltverband FIFA. Es sei ein Disziplinarverfahren nach der Halbfinal-Partie gegen Kroatien gegen die englische FA eingeleitet worden, teilte die FIFA am Donnerstag auf Anfrage mit. Im Bericht der Anti-Diskriminierungsbeobachter seien mögliche derartige Äußerungen von englischen Anhängern erfasst worden.

Das Team von Coach Gareth Southgate hatte am Mittwoch im Moskauer Luschniki-Stadion in der Vorschlussrunde mit 1:2 nach Verlängerung gegen Kroatien verloren und trifft im Spiel um Platz drei am Samstag auf Belgien.

17.46 Uhr: Drei Tage vor dem WM-Finale hat Frankreichs Fußball-Nationalmannschaft eine lockere Einheit ohne ihre Stammkräfte absolviert. Benjamin Pavard, Raphaël Varane, Samuel Umtiti, Kylian Mbappé und Olivier Giroud übten am Donnerstag gar nicht mit der Mannschaft auf dem Trainingsplatz in Istra. Für Lucas Hernandez, N'Golo Kanté, Blaise Matuidi, Paul Pogba, Antoine Griezmann sowie Kapitän und Torwart Hugo Lloris war nur leichtes Laufen angesagt.

Die restlichen zwölf Akteure, darunter Bayern Münchens Corentin Tolisso, spielten Sechs gegen Sechs auf einem stark verkleinerten Feld. Griezmann beobachte das zeitweise mit einer Tasse Mate-Tee von der Bank aus.

Trainer Didier Deschamps hatte nach dem Final-Einzug am Dienstagabend bereits angekündigt, seinen Spielern 48 Stunden zur Erholung zu geben. Die Franzosen hatten in St. Petersburg 1:0 gegen Belgien gewonnen und waren am Mittwochnachmittag zurück ins WM-Camp vor den Toren Moskaus gereist. Im dortigen Luschniki-Stadion findet am Sonntag (17.00 Uhr MESZ/ZDF und Sky) das Finale statt. Gegner Kroatien hat einen Tag weniger zur Regeneration und Vorbereitung. Der Überraschungsfinalist hatte sich am Mittwochabend mit 2:1 gegen England durchgesetzt und musste zum dritten Mal in die Verlängerung.

16.16 Uhr: Paris-Touristen müssen am kommenden Wochenende auf den fast schon obligatorischen Besuch des Eiffelturms verzichten. Weil auf dem Marsfeld in unmittelbarer Nähe des knapp 325 Meter hohen Wahrzeichens ein Public Viewing des WM-Endspiels zwischen Frankreich und Kroatien (17.00 MESZ/ZDF und Sky Deutschland) angeboten wird, ist aus Sicherheitsgründen Besuchern der Zutritt verwehrt.

Wer bereits ein Ticket für kommenden Sonntag gekauft hat, kann dieses bis zum 15. September einlösen, teilte die Betreibergesellschaft SETE mit. Bereits am Samstag (14. Juli) bleibt der Eiffelturm während der Feierlichkeiten zum französischen Nationalfeiertag für das Publikum geschlossen.

Der Eiffelturm ist mit mehr als sechs Millionen Besuchern jährlich eines der am meisten frequentierten Wahrzeichen der französischen Hauptstadt.

16.00 Uhr: Der frühere niederländische Weltklasse-Stürmer Marco van Basten hat Kritik an seinem umstrittenen Treffen mit Russlands Präsident Wladimir Putin zurückgewiesen. „Wir haben nur über Fußball und die WM gesprochen“, sagte der Vorsitzende der FIFA-Abteilung für Technische Entwicklung am Rande einer Pressekonferenz am Donnerstag in Moskau auf eine Frage der Nachrichtenagentur AP.

Van Basten war in seiner Heimat von Hinterbliebenen einer Flugzeugkatastrophe im Juli 2014 für das Treffen im Kreml kritisiert worden. Die Niederlande und Australien hatten Russland Ende Mai offiziell für den Abschuss des Passagierfluges MH17 vor knapp vier Jahren verantwortlich gemacht. Alle 298 Personen an Bord waren am 17. Juli 2014 getötet worden. Die meisten waren Niederländer.

„Mir ist bewusst, dass viele Familie ein Problem damit haben, was mit dem Flugzeug passiert ist. Aber hier geht es um eine andere Sache“, sagte van Basten, Europameister von 1988. „Ich bin gebeten worden, dorthin zu gehen und ein Gespräch über Fußball zu führen.“ Auf die Frage, ob er dabei helfe, das Image von Putin aufzubessern, sagte der 53-Jährige: „Ich helfe ihm nicht. Ich hatte nur eine Diskussion mit ihm über Fußball. Nichts anderes.“ An dem Treffen mit Putin während der WM hatten unter anderem auch FIFA-Präsident Gianni Infantino und der deutsche Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus teilgenommen.

Ausnahmezustand in Kroatien: Ministerpräsident im Trikot bei Kabinettssitzung

15.58 Uhr: Nach dem Einzug in das WM-Finale wird die kroatische Nationalmannschaft nun auch zum Internet-Phänomen. Ein Party-Video, welches Nationaltrainer Dalic gepostet hatte, geht nun auf Instagram viral.

13.53 Uhr: Nicht nur bei den Einwohnern Kroatiens, sondern auch bei der Regierung des Landes grassiert nach dem Einzug der Nationalmannschaft ins WM-Finale das Fußball-Fieber. Premierminister Andrej Plenkovic leitete am Donnerstag eine Kabinettssitzung im rot-weiß-karierten Trikot, auch sämtliche Minister trugen das Leibchen der "Vatreni". Ein entsprechendes Foto postete die Regierung auf ihrem Twitter-Account. Auf dem Bild reckt Plenkovic siegesgewiss den Daumen in die Kamera.

13.51 Uhr: Die FIFA analysiert die Weltmeisterschaft. In einer Organisation rund um die Fußball-Legende Marco van Basten, werden verschiedene Dinge ausgewertet. Auch warum beispielsweise die deutsche Nationalelf nach Hause fahren musste. Den Grund lesen Sie hier

13.35 Uhr: Die Schauspieleinlagen von Brasiliens Superstar Neymar während der WM in Russland sind auch der Technischen Studiengruppe (TSG) des Fußball-Weltverbandes FIFA sauer aufgestoßen. "Wenn es zuviel Theater gibt, hilft dir das nicht weiter", sagte der einstige niederländische Weltklassestürmer Marco van Basten in seiner Eigenschaft als TSG-Mitglied.

"Das ist keine gute Haltung, es ist besser, immer sein Bestes zu geben. Das sollte Neymar verstehen", meinte der Europameister von 1988 und ehemalige Oranje-Bondscoach.

Die TSG analysiert traditionell während der WM die Auftritte der 32 teilnehmenden Mannschaften sowie die der Spieler und wertet diese aus. Außerdem bestimmt die TSG unter anderem auch den besten WM-Spieler.

13.14 Uhr:  Frankreich ist für Sportwettenanbieter bwin der eindeutige Favorit im Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland. Wer auf einen Sieg der Equipe Tricolore nach 90 Minuten gegen Kroatien am Sonntag (17.00 Uhr MESZ/ZDF und Sky Deutschland) setzt, erhält im Erfolgsfall lediglich das 1,91-fache seines Einsatzes zurück.

Ein Überraschungserfolg der Kroaten über den Titelträger von 1998 wäre dem Buchmacher das 4,5-fache wert. Eine Verlängerung im Luschniki-Stadion von Moskau ist mit der Quote 3,25 notiert.

12.56 Uhr: Der Vertrag des polnischen Nationaltrainers Adam Nawalka wurde nicht verlängert. Nun steht der neu Coach von Robert Lewandowski und Co. fest. Er ist sogar Onkel eines Bundesliga-Profis

12.43 Uhr: Manuel Neuer hat schon bei Schalke mit dem Kroaten Ivan Rakitic zusammengespielt, im Moment trägt er zusammen mit dem Franzosen Corentin Tolisso das Trikot des FC Bayern. Für wen ist also der Keeper beim WM-Finale? Darauf hat er in einem Post die Antwort gegeben

12.27 Uhr: Auch der Ronaldo-Wechsel war bei der WM-Gesprächsthema. Luka Modric findet es sehr schade, nicht mehr mit dem Portugiesen spielen zu dürfen. In seiner zukünftigen Heimat Turin ist die „Ronaldo-Manie“ ausgebrochen

11.58 Uhr: Nach dem Einzug Kroatiens ins WM-Finale hat sich Verteidiger Domagoj Vida noch einmal für seinen proukrainischen Jubel nach dem Viertelfinalsieg über Russland entschuldigt. „Das war ein Fehler, und aus Fehlern muss man lernen“, sagte Vida nach dem 2:1-Halbfinalsieg über England im russischen Fernsehen. Russische Fans im Luschniki-Stadion pfiffen am Mittwochabend Vida bei jedem Ballkontakt aus. Der kroatische Verteidiger sagte aber dem Sender Rossija 24, er habe sich nicht daran gestört.

Vida hat mehrere Jahre für Dynamo Kiew gespielt. Nach dem Sieg über Russland hatte er in einem Handyvideo für Kiewer Freunde den kämpferischen Gruß „Ruhm der Ukraine!“ in die Kamera gerufen. Das wurde in der Ukraine als Zeichen der Solidarität im Konflikt mit dem übermächtigen Russland gedeutet.

11:30 Uhr: Für wen ist eigentlich Rapper Snoop Dogg? Bei Instagram hat er ein Foto von sich im Trikot der kroatischen Nationalmannschaft veröffentlicht. 

WM 2018 im Live-Ticker: Das war am Mittwoch geboten

Schon wieder Nachsitzen! Beim hart erkämpften 2:1-Erfolg über Harry Kanes Engländer musste Kroatien erneut in die Verlängerung - zum bereits dritten Mal während der laufenden Endrunde. 

Zuvor zweimal vom Punkt siegreich, konnte sich die Dalic-Elf im Halbfinale auf einen alten Bekannten aus der Bundesliga verlassen. Mario Mandzukic, einst in Diensten des FC Bayern München, schlug in der 109. Minute gnadenlos zu.

Wesentlich frischer dürften die Franzosen beim Endspiel am kommenden Sonntag daherkommen. Antoine Griezmann und Konsorten blieb eine Zusatzschicht während des Turnierverlaufs erspart. Gerade deshalb gelten „Les Bleus“ bei der alles entscheidenden Partie im Luschniki-Stadion als favorisiert.

Fußball-WM 2018 in Russland: Spielplan, Stadien und Themenseite

Sie wollen eine Übersicht über alle Ergebnisse und Gruppenkonstellationen während der WM 2018 in Russland? In unserem Übersichtsartikel finden Sie alle Informationen zu Spielplan, Termine, Ergebnisse, Gruppen und Kurzporträts der Austragungsorte. Der Spielplan steht Ihnen außerdem auf tz.de* zum Download zur Verfügung. Außerdem haben wir für Sie alle wichtigen Infos über die Stadien der WM 2018 zusammengestellt. Und: Wir bieten Ihnen den Überblick über alle Sendetermine während der WM und sagen Ihnen, wo welche Partie übertragen wird.

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