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Hansi Flick: Frau, Kinder und Familie - Was wissen wir über den Bundestrainer?

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Hansi Flick
Seit 2021 Bundestrainer: Hansi Flick. © IMAGO/La Nacion

Seit dem 1. August 2021 ist Hansi Flick als Cheftrainer der Nationalelf tätig. Alle Infos über seinen Werdegang, seine Familie, seine Karriere und erste Erfolge.

Heidelberg – Hans-Dieter „Hansi“ Flick wurde am 24. Februar 1965 in Heidelberg geboren. Seine Leidenschaft für den Fußball entwickelte sich bereits in jungen Jahren. Als Jugendlicher engagierte er sich für die Vereine BSC Mückenloch, SpVgg Neckargemünd und SV Sandhausen.

Mit den Sandhäusern schaffte es Flick bis in die Oberliga. Hansi Flick bekleidete verschiedene Positionen im Mittelfeld. Aufgrund seiner Vielseitigkeit wurden Späher des FC Bayern München auf Flick aufmerksam. Im Jahr 1985 unterschrieb Hansi Flick bei den Münchnern einen Profivertrag.

Wo ist Flick aufgewachsen?

Obwohl der spätere Bundestrainer Hansi Flick in Heidelberg geboren wurde, wuchs er im Neckargemünder Ortsteil Mückenloch auf. Der Kleinstadt blieb Flick bis zur Erlangung der Fachhochschulreife treu. Es schloss sich eine Ausbildung zum Bankkaufmann an. Flick stellte die Tätigkeit jedoch zugunsten seiner Karriere als Profifußballer hintan.

Frau und Familie von Hansi Flick

Die Familie des Bundestrainers besteht aus seiner Frau Silke, den Töchtern Hannah und Kathrin sowie zwei Enkelkindern. Silke und Hansi Flick lernten sich bereits im Teenager-Alter kennen und leben mittlerweile im kurpfälzischen Bammental. Die Gemeinde hat Hansi Flick zum Ehrenbürger ernannt. Bis zum Jahr 2017 betrieb Flick in Bammental ein Sportgeschäft, das mittlerweile unter anderer Führung steht.

Lebenslauf des Bundestrainers

Der Lebenslauf von Flick gewann mit Beginn seiner Spielerlaufbahn beim FC Bayern München an Kontur. Zwischen 1985 und 1990 absolvierte Flick mehr als 100 Pflichtspieleinsätze für den deutschen Rekordmeister. Es schloss sich ein zweijähriger Aufenthalt beim 1. FC Köln an.

Ab 1996 war Flick als Trainer tätig. Zunächst saß er bei seinem Heimatclub Victoria Bammental auf der Bank, danach in Hoffenheim. Nach einem Zwischenaufenthalt in Salzburg stellte Flick seine Dienste ab dem Jahr 2006 dem Deutschen Fußballbund (DFB) zur Verfügung: Er wurde Co-Trainer von Chefcoach Joachim Löw.

Von 2014 bis 2017 schloss sich eine interne Aufgabe beim DFB an. Im Sommer tauschte Flick sein Engagement gegen eine erneute Tätigkeit als Co-Trainer. Er assistierte Niko Kovac beim FC Bayern München. Nach der Demission Kovacs übernahm Flick im November 2019 dessen Position und führte den Verein zu einer beispiellosen Titelserie. Im Sommer 2021, nach der EM, übernahm Flick dann die deutsche Nationalmannschaft.

Der Karriereverlauf von Hansi Flick

Der Grundstein für die Karriere von Flick wurde früh gelegt, denn er musste aufgrund einer Sportinvalidität seine Spielerlaufbahn vorzeitig beenden. Infolgedessen wechselte er auf die Trainerbank und sammelte erste Erfahrungen in der Betreuung einer Fußballmannschaft. Sein Talent kam zum ersten Mal zum Vorschein, als Flick die TSG Hoffenheim im Jahr 2001 zum Aufstieg in die Regionalliga Süd führte.

Auch seine Tätigkeiten als Co-Trainer waren mehrfach von Erfolg gekrönt. Herausragendes Ereignis war in diesem Zusammenhang der Gewinn des WM-Titels im Jahr 2014. Bei der Endrunde in Brasilien war Flick neben Cheftrainer Löw entscheidend mitverantwortlich für den Turniersieg.

Erfolge von Flick

Die Erfolge des heutigen Bundestrainers datieren bis in die 80er-Jahre zurück, als der gebürtige Heidelberger mit Bayern München viermal Deutscher Meister wurde. Noch erfolgreicher verlief seine Laufbahn als Cheftrainer der Münchner. Innerhalb von anderthalb Jahren gewann Flick mit der Mannschaft sieben Titel:

Während dieser Phase blieb Flick mit dem FC Bayern 32 Spiele ungeschlagen – eine Rekordserie, die Eingang in die Annalen des Klubs gefunden hat. Lohn waren der souveräne Gewinn des Meistertitels sowie der Triumph in der Champions League. Beim Finalturnier in Lissabon setzten sich die Münchner gegen Schwergewichte wie den FC Barcelona und Paris St. Germain durch.

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