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Unter Fans ist der Videobeweis umstritten.

International Football Association Board 

Einstimmige Entscheidung! Videobeweis ab jetzt Teil der offiziellen Fußballregeln 

Es ist entschieden! Das IFAB hat den umstrittenen Videobeweis in die offiziellen Fußballregeln aufgenommen. Der Einsatz der Technik ist aber für die Ligen und Verbände nicht verpflichtend.

Zürich - Das International Football Association Board (IFAB) hat den auch in Deutschland umstrittenen Videobeweis offiziell in die Fußballregeln aufgenommen. Die Entscheidung am Samstag in Zürich erfolgte einstimmig. Der "VAR" (Video Assistant Referee) ist damit ab sofort Bestandteil der "Laws of the Game" des Weltverbandes FIFA - der Einsatz der Technik ist für die Ligen und Verbände aber nicht verpflichtend.

Die Abstimmung folgte auf eine gut zweijährige Testphase, an der die Bundesliga entscheidenden Anteil hatte. In Deutschlands höchster Spielklasse läuft der Videobeweis seit Saisonbeginn im "Online"-Modus. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und teils hitzigen Diskussionen funktioniert das System immer besser.

Auswechslung eines vierten Spielers in der Verlängerung auch erlaubt

Christian Seifert, Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL), hatte bereits angekündigt, bei einem positiven IFAB-Votum auch in der kommenden Saison auf das Hilfsmittel für die Schiedsrichter zu setzen. Eine Entscheidung über den Videobeweis in der 2. Liga steht noch aus. Im DFB-Pokal ist das System seit dem Viertelfinale Anfang Februar im Einsatz.

Auch die Auswechslung eines vierten Spielers in der Verlängerung in die Fußballregeln aufgenommen. Vorausgegangen war der Entscheidung, die auch für die WM in Russland (14. Juni bis 15. Juli) gilt, eine zweijährige Testphase in mehr als einem Dutzend Wettbewerben.

SID

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