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Eintracht Frankfurt muss heute bei Inter Mailand ran. Was hat Coach Adi Hütter geplant?

Rückspiel EL-Achtelfinale

Flutlicht-Kracher in Mailand: So will Eintracht Frankfurt weiterkommen

Zum Rückspiel im Europa-League-Achtelfinale kommt es im Giuseppe-Meazza-Stadion zum Duell zwischen Inter Mailand und Eintracht Frankfurt.

Frankfurt - Bayern München, Borussia Dortmund, Schalke 04, TSG Hoffenheim, RB Leipzig, Bayer Leverkusen - alle international vertretenen deutschen Teams sind aus den jeweiligen Pokalwettbewerben Champions League respektive Europa League ausgeschieden. Alle? Nein. Denn Eintracht Frankfurt mischt aktuell noch mit auf europäischer Bühne. Im Rückspiel des Europa-League-Achtelfinales (21 Uhr / RTL, DAZN) bei Inter Mailand wird man alles daran setzen, nach dem 0:0 im Hinspiel in die Runde der letzten Acht einzuziehen. Dies kann angesichts des starken Gegners als schwieriges Unterfangen bezeichnet werden, immerhin war Inter in vor drei Monaten noch in der Champions League aktiv. Nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses musste man sich in der Gruppenphase Tottenham Hotspur geschlagen geben. So stand am Ende der dritte Platz, der zur Teilnahme für die Europa-League-Zwischenrunde berechtigt.

Inter Mailand gegen Eintracht Frankfurt: Hütter ist guter Dinge

Dass Inter bei Weitem keine Laufkundschaft ist, zeigte sich im Hinspiel vor allem in der ersten Halbzeit. Die Eintracht war im zweiten Durchgang zwar spielbestimmend und hätte sich auch einen Treffer verdient, in der ersten Hälfte hatte man allerdings Glück. SGE-Keeper Kevin Trapp (28) konnte einen Elfmeter von Marzelo Brozovic parieren, rettete der Eintracht somit ein Remis gegen Inter Mailand. Das 0:0 ist mit Sicherheit kein schlechtes Ergebnis, zumal die Eintracht kein Auswärtstor kassiert hat, sodass jedes Unentschieden mit Toren zu einem Weiterkommen reichen würde. Bei einem weiteren 0:0 ginge es in die Verlängerung. Frankfurt-Trainer Adi Hütter (49) ist zuversichtlich: „Ich glaube, dass wir ein Tor schießen werden, vielleicht schießen wir auch zwei“, sagte er dem Kicker.

Inter Mailand gegen Eintracht Frankfurt: Formstarke SGE will Positiv-Trend fortsetzen

Die Eintracht reist mit ordentlich Rückenwind in die Mode-Stadt. Die Gruppenphase der Europa-League verlief mit sechs Siegen aus sechs Spielen herausragend. Dass man sich in einer Gruppe mit renommierten Spitzenklubs wie Lazio Rom oder Olympique Marseille als Tabellenführer und ohne Niederlage für die Runde der letzten 32 qualifizierte, erfordert höchsten Respekt. In Sechzehntelfinale konnten auch die ambitionierten Ukrainer von Schachtar Donezk bezwungen werden, dem 2:2 im Hinspiel folgte ein 4:1 Heimsieg - somit war der Einzug ins Achtelfinale perfekt. Und auch mit dem nationalen Abschneiden in der Bundesliga kann man als Eintracht-Fan durchaus sehr zufrieden sein. Seit acht Partien ist man ungeschlagen, die letzten drei Spiele konnten allesamt gewonnen werden. 

Inter Mailand gegen Eintracht Frankfurt: Rebic verletzt, Hütter gesperrt

Kann Eintracht Frankfurt weiter jubeln? Die Hessen treffen in der Europa League auf Inter Mailand.

Verzichten muss die SGE wie im Hinspiel auf Offensivspieler Ante Rebic (25). Der Kroate muss aufgrund einer Knieverletzung aus dem Bundesligaspiel gegen Hoffenheim im Moment kürzer treten. Ebenfalls nicht, beziehungsweise nur eingeschränkt, mit dabei ist Frankfurt-Trainer Adi Hütter. Der 49-Jährige wurde im Hinspiel von Schiedsrichter William Collum (40) auf die Tribüne beordert, er hatte eine am Boden stehende Trinkflasche durch die Gegend gekickt. Im Nachhinein sperrte ihn die UEFA für ein Spiel, was nicht nur bei den Verantwortlichen der Eintracht für Unverständnis sorgte. Sogar Inter Mailands Trainer Luciano Spaletti (60) findet die Sperre überzogen, in seinen Augen handelt es sich dabei „um eine Schande“. Aus Protest wird Hütter im Rahmen des Rückspiels keinen einzigen Medienauftritt wahrnehmen, auch vor TV-Kameras wird der Österreicher nicht treten. 

Inter Mailand gegen Eintracht Frankfurt: Inter gehen die Stürmer aus

Doch auch in Mailand könnte die Lage entspannter sein. Seit Wochen dominieren der argentinische Stürmer Mauro Icardi (26) und seine Ehefrau die Schlagzeilen. Icardi, Top-Torschütze der Nerazzurri (die Schwarz-Blauen), wurde im Hinspiel von seinem Landsmann Lautaro Martinez (21) vertreten, doch dieser fehlt im Rückspiel gesperrt. Bleibt noch Keita Baldé. Der Senegalese kommt allerdings gerade erst aus einer Verletzung, sein letztes Spiel machte der 24-Jährige im Dezember. Doch nicht nur in der Offensive muss Spaletti umdisponieren. Drei Defensiv-Stützen stehen heute ebenso nicht zur Verfügung.

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