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Joachim Löw, dick eingepackt beim Beobachten von Spielern im Winter. 

Spekulationen werden angeheizt

Wer wird der Nachfolger von Joachim Löw? Bundesliga-Trainer bringt sich ins Gespräch

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Joachim Löw ist aktuell Bundestrainer - doch wer wird sein Nachfolger? Dieter Hecking kann sich das Amt vorstellen, sagte er jetzt in einem Interview.

Update vom 8. Februar 2019:  „Warum denn nicht?“, antwortete Dieter Hecking, Trainer Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ auf die Frage, ob ihn das Amt in Zukunft reizen könne. „Natürlich ist das jetzt noch weit weg, außerdem haben wir ja einen sehr guten Bundestrainer. Doch ich weiß auch nicht, was in drei, vier Jahren ist“, ergänzte der 54-Jährige. 

„Da fragt man sich schon: Was hält das Arbeitsleben für einen mit Mitte 50 noch bereit, was könnte mich nochmal reizen? Und da könnte für mich zum Beispiel auch der DFB eine interessante Geschichte werden - wenn die Notwendigkeit besteht. Im Moment besteht sie nicht.“

Dieter Hecking

Der Gedanke, Joachim Löw womöglich mal in seinem Amt zu folgen, sei in seinem „Hinterkopf“, so Hecking. „Ich will vielleicht auch noch mal eine andere Seite des Jobs kennenlernen. Aber es muss auch der Zeitpunkt passen. Da ich mit Borussia gerade sehr erfolgreich bin, strebe ich dieses Amt aktuell sicherlich nicht an.“

Bundestrainer Löw zu Real? Ex-Madrid-Coach heizt Gerüchte an

Meldung vom 20. Januar 2019: Berlin - "Im Rahmen einer Ehrung habe ich länger mit Präsident Florentino Perez gesprochen. Ich habe ihn mal auf Jogi Löw angesprochen. Da hat er mich so komisch angeguckt, als hätte ich ihn bei irgendetwas erwischt", sagte Schuster in einem Interview der "Welt am Sonntag".

Schuster, Europameister von 1980, war von 2007 bis 2008 Real-Trainer und spielte in Spanien zunächst für den FC Barcelona, dann für Real und auch für Atlético Madrid. "Ich beobachte das mit dem Jogi schon seit einigen Jahren. Deutsche sind sehr beliebt bei Real, wir haben ja schließlich alle dort einen guten Job gemacht. Mich würde nicht wundern, wenn Real versucht, Löw im Sommer zu holen", sagte der 59-Jährige.

Löw hat noch bis 2022 Vertrag mit DFB

Der Deutsche Fußball-Bund hatte den Vertrag mit Löw schon vor der Weltmeisterschaft in Russland bis ins Jahr 2022 verlängert und auch nach der WM-Pleite an der Zusammenarbeit mit dem Bundestrainer festgehalten.

Beim Champions-League-Sieger Real Madrid läuft es nach dem Wechsel von Stürmerstar Cristiano Ronaldo zu Juventus Turin und dem Abschied von Trainer Zinédine Zidane nicht rund. Für Real werde diese Saison deshalb nur ein Überbrückungsjahr sein, glaubt Schuster. "Real wird enorm viel Geld in die Hand nehmen für die kommende Saison. Einen neuen Trainer werden sie auch präsentieren", meinte er.

Schuster traut Bundestrainer Löw den Real-Job zu. "Ich weiß nur: Deutschland hat unter seiner Führung attraktiven Fußball gespielt und ist Weltmeister geworden, das ist es, was bei Real zählt. Er ist Deutscher, und Deutsche passen gut zur spanischen Mentalität, das haben viele deutsche Trainer in Spanien bewiesen", meinte Schuster.

Bereits im vergangenen Sommer waren Jogi Löw und Real Madrid in Verbindung gebracht worden. Schuster heizt diese Gerüchte jetzt erneut an.

dpa

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