Jürgen Klinsmann trauert um einen einstigen Weggefährten.
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Jürgen Klinsmann trauert um einen einstigen Weggefährten (Archivbild).

Ex-Bundestrainer nimmt Abschied

Jürgen Klinsmann in Trauer: „Haben einen besonderen Menschen verloren“

  • Alexander Kaindl
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Jürgen Klinsmann hat sich mit emotionalen Worten von einem langjährigen Weggefährten verabschiedet. Der Ex-Bundestrainer trauert um Paul Mariner.

Berlin - Jürgen Klinsmann hat in seiner Fußball-Karriere viel erlebt. Dabei hat er auf dem ganzen Planeten Freundschaften geknüpft. An eine davon erinnert er sich nun - aus traurigem Anlass. Paul Mariner ist tot. Der frühere englische Nationalspieler war im Alter von 68 Jahren verstorben, er litt an einem Hirntumor.

Wie seine Familie mitteilte, ist der einstige Stürmer am 9. Juli im Kreise seiner Familie friedlich eingeschlafen. „Paul lebte ein erfülltes Leben und hatte das Glück, für einige fantastische Klubs und sein Land aufzulaufen“, hieß es über Twitter: „Das hat ihm die Welt bedeutet.“

Jürgen Klinsmann mit emotionalen Worten zum Tod von Paul Mariner

Klinsmann reagierte in der Folge auf die traurige Nachricht. Der einstige Bundestrainer* schrieb ebenfalls über Twitter: „Ruhe in Frieden, lieber Paul! All unsere Liebe und unsere Gebete gehen an die Familie Mariner. Wir haben in Paul einen sehr, sehr besonderen Menschen verloren. Ein lieber Freund, ein fantastischer Fußballer, ein großartiger Manager, ein hervorragender TV-Experte. Aber am wichtigsten: Eine wunderbare Person, ein wunderbarer Mensch.“

Zwischen 1977 und 1985 bestritt Mariner 35 Länderspiele* und erzielte 13 Tore. Mit dem heutigen Drittligisten Ipswich Town, für den er in 339 Spielen 139 Tore schoss, gewann Mariner den nationalen FA-Cup (1978) und den UEFA-Pokal (1981). Nach seiner aktiven Laufbahn arbeitete Mariner zunächst als Spielerberater, dann als Trainer, vor allem in Nordamerika.

Jürgen Klinsmann: Einstiger Bundestrainer arbeitete in Kanada zusammen mit Paul Mariner

Dort kreuzten sich dann auch die Wege mit Klinsmann, der unter anderem in Toronto als Berater fungierte, wo Mariner schließlich Co-Trainer werden sollte. Zuletzt war er lange als Experte für den US-Sender ESPN FC im Einsatz und auch deshalb immer wieder mit Klinsmann in Kontakt. (akl/dpa) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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