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Kennen sich, schätzen sich: Jürgen Klinsmann (r.) und Bundestrainer Jogi Löw.

„Kann ich mir vorstellen, dass Joachim das reizt“

Klinsmann rührt die Werbetrommel für Löw als Vereins-Trainer

Jürgen Klinsmann hält ein Engagement von Weltmeister-Coach Joachim Löw bei einem europäischen Spitzenverein für möglich. Auch zu seiner eigenen Zukunft gibt der Ex-Fußball-Bundestrainer Einblicke.

München - „In seiner Güteklasse reden wir von den Top-6-Klubs auf der Welt“, sagte der 53-Jährige im Interview des Magazins „Kicker“. „Wenn einer von denen den richtigen Moment erwischt, kann ich mir vorstellen, dass Joachim das reizt. Mich hat damals der FC Bayern gereizt. Wenn Real Madrid oder Barcelona bei ihm anklopfen, reizt ihn das vermutlich auch.“ Löw steht beim DFB bis 2020 unter Vertrag und will im Sommer mit der deutschen Nationalmannschaft den WM-Titel in Russland erfolgreich verteidigen.

So sieht Klinsmann seine eigene Zukunft

Seine eigene Zukunft sieht Klinsmann hingegen eher bei einer Nationalmannschaft. „Ich bin bereit, wieder loszulegen. Nach der WM werden sich ein paar Möglichkeiten auftun.“ Klinsmann, der von 2004 bis 2006 für die deutsche Auswahl und von 2011 bis 2016 für die der USA verantwortlich war, hatte nach eigenen Aussagen zuletzt „Anfragen von vier, fünf WM-Teilnehmern“.

„Aber bei allen ging es um die Frage: Wie überstehe ich die Vorrunde. Mir ist das zu wenig. Die Nationen, die jetzt anfragten - das reichte mir von der Leistungsfähigkeit nicht. Für mich geht eine WM mit dem Achtelfinale erst richtig los.“ Zuletzt war Klinsmann beim Fußballverband Australiens im Gespräch gewesen.

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dpa

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