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Lance Armstrong tut BVB-Coach Jürgen Klopp leid.

"Betrogen haben schon viele"

Klopp: "Habe Mitgefühl mit Armstrong"

Köln - Trainer Jürgen Klopp von deutschen Meister Borussia Dortmund hat seine eigene Sichtweise der Dopingaffäre um den ehemaligen Rad-Profi Lance Armstrong geäußert.

„Ich habe ein Mitgefühl bei Lance Armstrong. Auch wenn das in dem Maße nicht angesagt ist“, sagte der 45-Jährige im Gespräch mit Sport Bild: „Mir tun die Protagonisten leid. Mir hat auch Jan Ullrich leidgetan.“

Klopp will „kein Verständnis“ für Armstrong aufbringen: „Ich will nur alles ein wenig geradeschieben.“ Der Coach des Doublesiegers fordert eine Bestrafung, „aber auch in einem fairen Maße. Wenn er sich später das Leben nimmt, fragen wir uns alle, was wir getan haben. Es gibt schlimmere Straftaten auf der Welt als das, was Armstrong getan hat.“

Klopp begründet seine Aussage mit dem Leistungsdruck durch die Öffentlichkeit. „Betrogen haben im Sport schon viele. Der eine mehr, der andere weniger. Das ist aber auch uns allen geschuldet, die die Fahrer nach Alpe d“Huez hochnageln sehen wollen. Wir wollen keinen sehen, der das Rad da hochschiebt. Wir haben alle stillschweigend akzeptiert, dass da was nicht mit rechten Dingen zugehen kann.„

Wer sich Radfahren im TV auch dann noch anschaue, wenn die Fahrer das Rad zu Fuß hochtragen würden, der dürfe jetzt auch mit Steinen auf Armstrong werfen, ergänzte Klopp: `Ich glaube nicht, dass man als Betrüger auf die Welt kommt.“

Die lange Liste: Sportstars unter Dopingverdacht

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SID

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