+
Joachim Löw stand auf der DFB-Pressekonferenz Rede und Antwort.

Pressekonferenz in Watutinki

Löw steht hinter Özil und Gündogan - und wundert sich über Spanien

Auf der Pressekonferenz des DFB-Teams am Mittwoch hat sich Joachim Löw zu vielen Dingen geäußert - unter anderem zu Özil, Gündogan und den Spaniern.

Update vom 14. Juni 2018: Die Weltmeisterschaft in Russland startet! Alle Infos finden Sie im News-Ticker zum ersten Tag der WM 2018.

Watutinki - Nach den viel diskutierten Fotos mit dem türkischen Präsidenten und den jüngsten Pfiffen der Fans will Bundestrainer Joachim Löw den Nationalspielern Mesut Özil und Ilkay Gündogan weiter den Rücken stärken. „Meine Aufgabe ist jetzt, beide Spieler, die sicher von der Situation beeindruckt waren und gelitten haben, so weit in Form zu bringen, dass sie für unsere Mannschaft einen Mehrwert haben“, sagte Löw am Mittwoch im WM-Quartier in Watutinki.

Für ihn als Trainer sei „zu diesem Thema alles gesagt in der Öffentlichkeit“, betonte Löw. Er habe vielfach über diese Dinge mit den türkischstämmigen Fußballprofis gesprochen. „Ich hoffe, dass beide im Kopf den Schalter umlegen und sich jetzt auf das konzentrieren können, was für uns wichtig ist“, sagte der 58-Jährige.

Özil und Gündogan waren wegen gemeinsamer Fotos mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan scharf in die Kritik geraten. Beim 2:1 gegen Saudi-Arabien in Leverkusen war Gündogan von Teilen der deutschen Fans ausgepfiffen worden, Özil fehlte verletzt.

Löw: „Das kam für mich völlig unerwartet“

Mit Erstaunen hat Bundestrainer Joachim Löw auf die Trainertrennung beim früheren Welt- und Europameister Spanien reagiert. „Das kam für mich völlig unerwartet. Dass so eine Entscheidung zwei Tage vor dem ersten Spiel der Mannschaft getroffen wird, ist ein Hammer“, sagte Löw am Mittwoch im WM-Quartier der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Watutinki.

Dies sorge „mit Sicherheit für unnötige Unruhe innerhalb des Verbandes und wohl auch der Mannschaft“. Die Spanier hatten sich am Mittwoch zwei Tage vor dem ersten WM-Spiel gegen Portugal von Julen Lopetegui getrennt und Sportdirektor Fernando Hierro als Interimscoach berufen.

Auslöser der Entscheidung war der Wechsel von Lopetegui zu Real Madrid nach der WM, den der Champions-League-Sieger am Dienstag überraschend bekanntgegeben hatte. Zu den weiteren Auswirkung des Rauswurfs auf die spanische Mannschaft, die zu den WM-Favoriten zählt, äußerte sich Löw zurückhaltend. „Die Spanier werden höchstwahrscheinlich nichts von ihrer spielerischen Stärke und Klasse verlieren“, sagte der 58 Jahre alte Bundestrainer.

Die Fähigkeiten von Interimstrainer Hierro könne er nicht beurteilen. „Aber die Spanier sind grundsätzlich eine eingespielte Mannschaft“, ergänzte Löw.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Nach Beleidigung und Geschmacklos-Plakat gegen Hopp: Köln-Fan verurteilt!
Nachdem er im April 2017 Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp beleidigt hat, ist ein Kölner Fan nun verurteilt worden.
Nach Beleidigung und Geschmacklos-Plakat gegen Hopp: Köln-Fan verurteilt!
Lahm & Grindel vor Wahlkrimi im Weltmeisterland
Holen Philipp Lahm und Co. die EM 2024 nach Deutschland? Kurz vor der Wahl des Gastgebers durch die UEFA liegt der DFB in den Prognosen vor dem Konkurrenten aus der …
Lahm & Grindel vor Wahlkrimi im Weltmeisterland
So sehen Sie die Eintracht gegen Borussia Mönchengladbach live im TV und im Livestream
Auswärts am fünften Bundesliga-Spieltag: Die Eintracht muss heute gegen Borussia Mönchengladbach ran. So sehen Sie die Partie live im TV und im Livestream!
So sehen Sie die Eintracht gegen Borussia Mönchengladbach live im TV und im Livestream
Aufstellung der Eintracht gegen Borussia Mönchengladbach: Was lässt sich Hütter heute einfallen? 
Heute muss die Eintracht gegen Borussia Mönchengladbach ran. Wie wird Adi Hütter die Adler auf den Platz schicken? Eine Prognose. 
Aufstellung der Eintracht gegen Borussia Mönchengladbach: Was lässt sich Hütter heute einfallen? 

Kommentare