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Will im 400. Bundesligaspiel von Mainz 05 einen Sieg feiern: Trainer Sandro Schwarz. Foto: Carmen Jaspersen

26. Spieltag

Mainz hofft gegen Schalke auf Sieg zum Bundesliga-Jubiläum

Der FSV Mainz 05 will sich sein Bundesliga-Jubiläum mit einem Sieg im Abstiegskampf versüßen. Gegen den Tabellenzweiten FC Schalke 04 sind die Rheinhessen jedoch Außenseiter.

Mainz (dpa) - Im 400. Bundesligaspiel der Vereinsgeschichte hofft der FSV Mainz 05 gegen den FC Schalke 04 auf ein Erfolgserlebnis. Seit drei Spielen hat der Tabellen-16. nicht mehr verloren - diese Mini-Serie soll an diesem Freitag (20.30 Uhr) ausgebaut werden.

"Wir rechnen uns gegen Schalke was aus, wollen gegen den Ball wie auch im eigenen Ballbesitz mutig agieren", sagte FSV-Trainer Sandro Schwarz. "Wir müssen den Kopf oben behalten. Dann besteht die Chance, unsere Situation zu verbessern."

Die letzten vier Duelle mit den Königsblauen gingen jedoch allesamt verloren. Nicht nur deshalb geht der Tabellenzweite als Favorit in die Partie, für die im Vorfeld rund 30 000 Tickets verkauft wurden. Doch Schalke-Trainer Domenico Tedesco warnt vor den Mainzern: "Gegen Saisonende sind solche Teams besonders gefährlich. Da kommen Kräfte zustande, die du gar nicht kanntest."

Personell kann Schalke aus dem Vollen schöpfen, nachdem sich Nationalspieler Leon Goretzka nach einer Fußverletzung und der zuletzt erkältete Abwehrspieler Thilo Kehrer wieder fit gemeldet haben.

Für Sportvorstand Christian Heidel, der die Mainzer Vereinsgeschicke als Manager fast 25 Jahre lang maßgeblich mitbestimmte, ist auch die zweite Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte noch etwas Besonderes. "Das ist nach wie vor keine normale Begegnung für mich, da es meine Heimat ist", sagte Heidel. Er drücke den Mainzern immer noch die Daumen - "nur nicht gegen uns. Es ist doch klar, dass ich unbedingt gewinnen will."

Das gilt auch für die Gastgeber, bei denen Florian Müller nach seinem überragenden Bundesliga-Debüt in Hamburg wieder das Tor hüten wird. Sportvorstand Rouven Schröder warnte jedoch davor, das 20 Jahre alte Torwarttalent mit Erwartungen zu überfrachten. "Er hat sehr gut gehalten, und das trauen wir ihm wieder zu", sagte Schröder. Man dürfe aber nicht voraussetzen, dass Müller erneut zum Garanten für ein Erfolgserlebnis werde.

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