Erster Corona-Krach in der Fußball-Kreisliega: Mannschaft spielt wegen Virus zu siebt und leistet null Gegenwehr (0:37!)
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Anstoß zu einem denkwürdigen Spiel: Ein SG-Akteur spielt den Ball zu den verdutzten Holdenstedtern ab. Dann verlassen die sieben Spieler von Ripdorf/Molzen II den Platz und leisten später beim 0:37 keinen Widerstand.

Fragwürdiger Fußball-Auftritt

Erster Corona-Krach in der Fußball-Kreisliga: Mannschaft spielt zu siebt und leistet null Gegenwehr (0:37)

Fragwürdiger Fußball-Auftritt wegen Corona: Die Mannschaft SG Ripdorf/Molzen II aus dem Kreis Uelzen in Niedersachsen verliert absichtlich mit 0:37.

Auslöser dieses denkwürdigen Protests war der Corona-Fall eines Eddelstorfer Spielers beim Pokalfinale zwischen Ebstorf II und Holdenstedt II, beide ebenfalls aus dem Kreis Uelzen, am Sonntag, 30. August, in Eddelstorf, wie az-online.de* berichtet. Aus Sorge vor Infektionen wollte die SG Ripdorf/Molzen II das Spiel gegen den SVH II verlegen, der dem Wunsch jedoch nicht zustimmte.

Weil der Gegner das Spiel nicht verlegen wollte, trat die SG aus Angst vor einer Ansteckung mit Corona nur zu siebt an und leistete keinen Widerstand.

Nach Anpfiff und Anstoß gingen alle SG-Spieler zur Seitenlinie und ließen Holdenstedt gewähren. Sie kehrten zwar auf den Platz zurück, mieden aber überwiegend Zweikämpfe, griffen nicht an und stellten sich teilweise auf die Torlinie, während Holdenstedter Kicker aufs Tor zuliefen. Die Folge: 37 Tore in 90 Minuten. Die komplette Geschichte samt einem kurzen Video von der denkwürdigen Corona-Partie in Uelzen finden Sie bei unseren Kollegen von az-online.de*. * az-online.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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