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Diego Maradona würde gerne wieder arbeiten

Maradona bringt sich als Trainer ins Gespräch

Buenos Aires - Der frühere argentinische Fußballstar Diego Maradona bringt nach seinem missglückten Gastspiel als Nationaltrainer nun als Coach eines Vereins ins Gespräch.

Er will den Erstligaclub Boca Juniors trainieren. “Ich würde mein Leben dafür geben, Boca-Trainer zu sein“, sagte der 50-Jährige in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit der Zeitschrift “Gente“. Boca ist der wohl bekannteste argentinische Club, und Maradona hatte dort als Spieler Anfang der 1980er Jahre Triumphe gefeiert.

Das bewegte Leben des Diego Maradona

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Der Trainer-Posten ist vakant, seit Claudio Borghi am 17. November einen Tag nach der 0:1-Niederlage gegen Erzrivalen River Plate hingeschmissen hatte. Als Interimstrainer fungiert seither Roberto Pompei. Als einer der aussichtsreichsten Anwärter auf dessen Nachfolge wird der derzeitige Trainer von Banfield, Julio Falcioni, gehandelt. Er war in seiner aktiven Zeit unter anderem Torwart.

Auf Falcioni schoss sich Maradona sofort ein. “Wenn wir einen Torwart zum Trainer machen, dann haben wir nichts aus all den Fehlern gelernt, die seit dem Weggang (des früheren Präsidenten Mauricio) Macri begangen wurden“, sagte der Weltmeister von 1986. Mit dem Boca- Star Juan Román Riquelme müsse er aber noch “lange und ausführlich“ sprechen. Riquelme hatte sich geweigert, in der von Maradona bis zur WM in Südafrika trainierten Nationalmannschaft zu spielen. Ihm sei völlig unklar, was Riquelme gegen ihn habe, sagte Maradona.

dpa

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