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Die Stadion-Debatte ist beim SC Preußen Münter seit Freitag neu entfacht.

Schock beim Verein

Stadion-Traum von Bundesliga-Gründungsmitglied geplatzt - wie geht es jetzt weiter?

Sie hatten alles auf eine Karte gesetzt – jetzt haben sie alles verloren. Preußen Münster hatte für ein neues Stadion vor den Toren der Stadt gekämpft. Am Freitagabend gab es die Hiobsbotschaft.

Münster – Sportlich läuft es beim SC Preußen Münster in der 3. Liga wie am Schnürchen. Nach 14 Spieltagen steht die Elf von Marco Antwerpen mit 26 Punkten auf Rang zwei. Am Wochenende gab es zudem ein hart umkämpftes Remis gegen 1860 München (0:0) vor über 12.500 Fans im altehrwürdigen Preußenstadion - die mit Abstand höchste Zuschauerzahl der bisherigen SCP-Spielzeit. Im Schnitt besuchen sonst zwischen 6000 und 9000 Anhänger die Spiele. Doch einen Tag vor dem Duell gegen die Sechzger flatterte dem Verein eine Hiobsbotschaft ins Haus.

Schock bei Preußen Münster: Besitzer gibt Grundstück nicht frei

Der Besitzer, der dem Club aus NRW sein Grundstück in einer westfälischen Gemeinde (knapp 20 Kilometer von Münster entfernt) für ein neues Stadion verkaufen wollte, hat sein Angebot zurückgezogen. Das geplante Zweitligastadion mit 35.000 Plätzen für das Gründungsmitglied er Bundesliga ist somit Geschichte. 

Monatelang steckte der Verein in Verhandlungen mit der Gemeinde. Doch zuletzt gab es immer wieder Stimmen, die sich gegen ein Fußballstadion des SC Preußen in Bösensell aussprachen – auch aus der Bevölkerung. Über die Gründe der Absage kann zu diesem Zeitpunkt nur spekuliert werden.

Wie die Schock-Nachricht in Münster aufgenommen wurde und wie es nun für das Bundesliga-Gründungsmitglied weitergeht, lesen Sie bei msl24.de.*

Ganz anders sind die Vorzeichen bei einem Liga-Kontrahenten von Preußen Münster. Der Karlsruher SC erhält eine neue Arena, das Wildparkstadion wird Stück für Stück abgerissen und neu gebaut.

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