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Ex-Fußball-Nationalspieler Robert Huth (l.)  gibt auf kuriose Art sein Karriereende bekannt.

Er war Englischer Meister

„Hab nicht rumgeheult“ - So lässig hat noch kein Fußball-Profi seine Karriere beendet

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Robert Huth hat seine Karriere beendet - und das auf eine seltsame Art und Weise. Der Ex-Nationalspieler antwortete lediglich auf einen Gerüchte-Tweet.

München - Fußballer sehen sich gemeinhin immer mehr als Popstars. Der Sport steht nicht immer im Vordergrund, oft spielt das Ego eine übergeordnete Rolle.

Egal, ob auf Social Media oder auf dem Spielfeld, die kickenden Stars inszenieren sich gerne - und das Publikum feiert sie (meist) dafür. 

Umso bemerkenswerter ist da, wenn man jetzt nach Robert Huth sucht. Das hat der eine oder andere Fan vielleicht in den letzten Wochen tatsächlich getan, immerhin war der groß gewachsene Innenverteidiger seit Sommer ohne Verein. 

Roberth Huth: Seit Sommer ohne Verein

Leicester City hatte den Vertrag mit dem ehemaligen deutschen Nationalspieler (19 Einsätze) 2018 nicht verlängert. Seitdem wartete Huth vermeintlich auf ein passendes Angebot. 

Von wegen! Ein englischer Journalist twitterte zuletzt, dass Huth vor einem Engagement bei Derby County stehen soll. Doch weit gefehlt. 

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„Das kann falscher gar nicht sein“, twitterte Huth, der mit den „Foxes“ 2016 Englischer Meister wurde: „Ich hab aufgehört. (Ich hab nur kein Interview gegeben und dabei rumgeheult)“.

Der Berliner war 2001 als Teenager auf die Insel zum FC Chelsea gewechselt. Über die Stationen Middlesbrough und Stoke kam er 2015 zu Leicester City, wo er im darauffolgenden Jahr mit dem überraschenden Titelgewinn in der Premier League seinen größten sportlichen Erfolg feierte.

Robert Huth: Karriereende ohne große Aufregeung 

Bei der WM im eigenen Land gehörte Huth zum Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft und kam unter Jürgen Klinsmann im letzten Vorrundenspiel gegen Ecuador (3:0) zu seinem einzigen WM-Einsatz.   

Nach 323 Einsätzen in der Premier League, 16 Champions-League-Partien und 19 Länderspielen ist für den 34-Jährigen nun also Schluss. 

So ganz ohne großes Tamtam und Aufregung. Irgendwie ungewohnt in der heutigen Fußball-Zeit. Aber auch passend für Huth. 

fs  

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