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Zwei Legenden, zwei Generationen: der brasilianische Stürmerstar Neymar (rechts) hält die Trophäe der „UNFP“ in der Hand. Neben ihm: Ronaldo, Landsmann und Idol der Weltmeister-Elf von 2002.

Manchester, Madrid oder Paris?

Spekulationen um Neymar-Wechsel: Das sagt der Stürmerstar

Die Gerüchte um Rekord-Mann Neymar reißen nicht ab. Neben Real Madrid soll auch Manchester United am Stürmerstar interessiert sein. Nun meldet sich Neymar selbst zu Wort.

Paris - Extravagant wirkte der Auftritt des brasilianischen Superstars Neymar bei der Gala der „UNFP“ (der französischen Fußball-Gewerkschaft) am Wochenende, wo er als bester Spieler der Saison in der französischen League 1 ausgezeichnet wurde. Da war zunächst sein Outfit: Über seinem Hemd trug er ein schwarzes Jackett, darauf Stickereien mehrerer goldener Drachen, wie man sie von chinesischen Tempeln kennt. Und dann war da der Gratulant: Die brasilianische Stürmerlegende Ronaldo höchstpersönlich überreichte ihm den Preis. Der schoss Brasilien 2002 zum Weltmeistertitel (Oliver Kahn wird sich noch gut daran erinnern) - ein Erfolg, der bei Neymar noch aussteht.

Nun war der („originale“) Ronaldo so etwas wie der Neymar der frühen 2000er. Auch er spielte für den FC Barcelona, den er 1997 für viel Geld verließ. Umgerechnet waren das damals 28 Millionen Euro, er zählte zu dieser Zeit zu den teuersten Fußballern der Welt. Zur Erinnerung: Paris Saint-Germain zahlte für Neymar voriges Jahr die Rekordsumme von 222 Millionen Euro für Neymar. Nun ja, die Maßstäbe haben sich etwas geändert.

Real Madrid und Manchester United bekunden Interesse

Seine erfolgreichste Zeit hatte der heute 41-jährige Ronaldo übrigens bei Real Madrid. Dort schoss er von 2002 bis 2007 83 Tore in 127 Spielen. Hier könnte die nächste Parallele der beiden Ikonen des brasilianischen Fußballs liegen: Denn die Königlichen sollen an dem 26-Jährigen dran sein. Auch wenn PSG-Chef Nasser al-Khelaifi den Spekulationen widerspricht und Neymar jüngst seinen Stolz auf das Pariser Dress bei Twitter bekundete, reißen die Spekulationen nicht ab.

Nun soll sich auch Manchester United in das Rennen um den Außenstürmer eingeschaltet haben, wie die britische Zeitung The Daily Mirror berichtet. Der englische Rekordmeister soll demnach bereit sein, 200 Millionen Pfund für Neymar zu zahlen, der diese Saison 19 Tore in 20 Spielen geschossen hat.

Das sagt Neymar zu den Wechsel-Gerüchten

Wo wird der Sturm-Juwel nächstes Jahr spielen? In Manchester, Madrid oder doch in Paris? Am Rande der Gala der „UNFP“ vermied Neymar eine klare Aussage über seine Zukunft, wie die Sportbild berichtet. „Während jedes Transferfensters sprechen wir über solche Dinge. Aber ich bin nicht hier, um darüber zu reden. Die ganze Welt weiß, warum ich her gekommen bin, kennt die Ziele, die ich habe. Mein Ziel ist jetzt die WM, es ist nicht der Moment über Transfers zu reden. Ich bin müde, immer darüber zu reden“, sagte Neymar dort. Trotz des frühen Champions-League-Aus gegen Real Madrid bewertete Paris‘ Nummer 10 die Saison auch nicht negativ: „Es war keine lange Saison, aber eine gute.“ Und weiter: „Ich bin sehr zufrieden über die Trophäe, aber ich habe sie nicht alleine gewonnen, sondern dank meiner Teamkollegen und dem Stab.“

Ob das nur Lippenbekenntnisse sind, oder ob Neymar Paris wirklich die Treue hält, bleibt offen. Sicher ist eins: Real Madrid könnte einen neuen brasilianischen Wunderstürmer durchaus gebrauchen. Denn der berühmte Namensvetter Ronaldos, der dort aktuell spielt, wird auch nicht jünger (Christiano Ronaldo ist 33 Jahre alt). Neymar wäre wohl sein idealer Nachfolger.

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bah

Wirbel um den Rekord-Mann:

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