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Leroy Sané und Thomas Müller - (hier bei der EM 2016).

Bayern-Star über das Talent

Müller über die Nicht-Nominierung von Leroy Sané und wie er dem Ausnahme-Talent helfen will

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Thomas Müller gilt weiterhin als Führungsspieler. Der oft kritisierte Bayern-Star hat sich nun in einem Interview unter Anderem über Leroy Sané geäußert. 

München - Die Personalie Thomas Müller hat einige Diskussionen angeregt: Ist Müller zu alt für die Nationelf? Ist er noch gut genug? Sollten nicht junge Spieler wie Leroy Sané seine Position einnehmen? Klar ist, dass Müller in der Bundesliga wieder zu alter Form gefunden hat und schon zwei Treffer erzielte. Beim Spiel gegen Frankreich in der Nations League hat er seine Leistung im Vergleich zur WM deutlich gesteigert. Bundestrainer Joachim Löw plant weiter mit ihm und einer Achse an erfahrenen Spielern. Doch wie sieht Müller selbst eigentlich das Aufdrängen von jungen Spielern wie Sané?

„Wir haben schon immer versucht, positiv auf unsere jüngeren Mitspieler einzuwirken. Leroy ist ein Ausnahmekönner mit Fähigkeiten, die ganz wenige mitbringen. Gerade in Deutschland haben wir kaum Profs mit dieser Geschwindigkeit. Wir wollen daher, dass er diese Waffe für Deutschland einsetzt und in der Nationalmannschaft Gefahr ausstrahlt“, so der FCB-Spieler in der SportBild. Genau diese Geschwindigkeit fehle Müller, hatte Matthäus erst kürzlich gesagt. Er sei auch auf außen falsch aufgehoben, so der Rekordnationalspieler. 

Thomas Müller über Leroy Sané: „Ich traue ihm viel für die Zukunft zu“

Sané feierte sein Comeback in der Nationelf nach seiner Nicht-Nominierung gegen den Weltmeister von 2018. „Gegen Frankreich hat er das in seinem Kurzeinsatz auch angezeigt. Ich denke, Leroy ist nun reif genug, und ich traue ihm für die Zukunft viel zu“, attestiert Müller ihm eine gute Leistung. Doch das waren nicht die einzigen lobenden Worte des 28-Jährigen. „Leroy hat natürlich Fähigkeiten, die für Aufmerksamkeit sorgen. Er wurde nicht umsonst vergangene Saison als bester junger Spieler der Premier League ausgezeichnet“, so der Weltmeister 2014.

Doch er ordnet die Leistungen des Ausnahme-Talents auch ein. „In England hat er bereits super Leistungen gezeigt, bei der Nationalmannschaft hat das eben bisher noch nicht so gut geklappt, auch im Vorfeld der WM. Dennoch geht ja nicht die Qualität einfach so verloren“, sagt Müller und nimmt sich dabei selbst in die Pflicht: „Es ist auch unsere Aufgabe, dass wir ihm helfen, sein Leistungsoptimum in der Nationalmannschaft abzurufen. Da sind alle gefordert, nicht nur Leroy.“

Seine Aussagen klingen ähnlich wie die von Toni Kroos. Der Real-Star hat sich über die Körpersprache beschwert, gleichzeitig aber auch von der Qualität des City-Spielers geschwärmt. 

ank

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