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Für das Finale der Europa League gesperrt: Diego Simeone wurde von der UEFA nach seinem Ausraster gesperrt.

Nach Ausraster in London

Einspruch abeglehnt: Atletico-Trainer Simeone im Europa-League-Finale gesperrt

Diego Simeone muss das Finale der Europa League auf der Tribüne verfolgen. Der Trainer von Atletico Madrid wurde von der UEFA für mehrere Spiele gesperrt.

Update 11. Mai 2018: Die Berufungskommission der Europäischen Fußball-Union (UEFA) lehnte am Freitag einen Einspruch des Argentiniers und seines Clubs gegen eine Sperre ab, die der 48-Jährige wegen eines Ausrasters im Halbfinal-Hinspiel beim FC Arsenal aufgebrummt bekommen hatte. Die UEFA hatte Simeone für vier Europacup-Partien gesperrt. Eine Partie seiner Sperre hat Simeone beim Rückspiel bereits abgesessen.

Nyon - Der spanische Fußball-Topklub Atletico Madrid muss auch das Finale der Europa League gegen Olympique Marseille ohne die direkte Unterstützung von Trainer Diego Simeone bestreiten. Der 48-Jährige wurde wegen Schiedsrichter-Beleidigung im Rahmen des Halbfinal-Hinspiels mit einer Vier-Spiele-Sperre belegt. Das bestätigte die Europäische Fußball-Union (UEFA) am Freitag. Simeone wird damit das Endspiel am 16. Mai in Lyon von der Tribüne aus verfolgen müssen.

Im Hinspiel der Vorschlussrunde gegen den FC Arsenal (1:1) war Simeone mit Referee Clement Turpin aus Frankreich aneinander geraten und wurde des Innenraums verwiesen. Während des Rückspiels (1:0) im eigenen Stadion war der Argentinier dann bereits gesperrt, die Sanktion gilt nun noch für die kommenden drei internationalen Begegnungen von Atletico. Zudem wurde er zur Zahlung von 10.000 Euro verurteilt.

sid

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