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Inspiriert von der traditionellen Kopfbedeckung „Gahfiya“: Das Al Thumama Stadion in unmittelbarer Nähe zu Dohas Flughafen soll 2020 fertiggestellt sein.
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Das Al Thumama Stadion
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Das Al Thumama Stadion 
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Hier wird schon gespielt: Das Khalifa International Stadium wurde im Mai eröffnet; die erste fertige WM-Arena.
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Wird mal wie ein Diamant strahlen, dank Reflektoren und Lampen Tag und Nacht: Das Quatar Foundation Stadium.
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Soll das Segel eines arabischen Dhaus darstellen: Das Al Wakrah Stadium bietet 45 000 Fans Platz.
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Einem Beduinenzelt nachempfunden: Das Al Bayt Stadium liegt rund 45 Auto-Minuten außerhalb des Stadtkerns.
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Entsteht mit Hilfe von indischen Sponsoren: Das Al Rayyan Stadium spiegelt den Schwung von Sanddünen wider.

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Umstrittene Sportstätten: Katars Stadien aus 1001 Nacht

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Ungeachtet aller politischen Turbulenzen arbeitet das Emirat an den WM-Arenen – sieben sind im Bau, eine ist schon fertig. Hier finden Sie die Bilder der Designer-Arenen.

München/Doha – Die WM in Katar nimmt immer mehr Gestalt an – jedenfalls sind die Planungen der Stadien ungeachtet aller politischen Turbulenzen weit fortgeschritten. Nun wurde das Design für das Al Thumama präsentiert. Die Arena soll während des Turniers 40 000 Fans fassen, gebaut wird sie in unmittelbarer Nähe des Flughafens von Doha. 2020 soll sie fertig sein. Bereits im Mai wurde das Khalifa International Stadium eröffnet; sieben weitere Arenen sind derzeit im Bau.

Das im Al Thumama von Architekt Ibrahim M. Jaidah, der in Doha unter anderem schon ein Museum sowie ein Ministerium gebaut hat, gewählte Design ist von einer „Gahfiya“ inspiriert. Die traditionelle Kopfbedeckung in der Region ist ein Symbol für Unabhängigkeit und Würde. Es soll Gruppenspiele und ein Viertelfinale beherbergen. In unmittelbarer Nähe wurden Volleyball-, Handball- und Basketballplätze sowie eine Pferderennbahn konstruiert. Nach dem Turnier soll das Thumama Stadium, das nach dem Stadtteil benannt wurde, in dem es steht, ein sportliches Zentrum für die Allgemeinheit werden. Die Kapazität wird auf 20 000 Zuschauer runtergefahren. Bis zum Flughafen, der während der WM 200 000 Menschen am Tag abfertigen soll, sind es fünf Kilometer, die Corniche, die zentrale Allee des Emirats, ist sechs Kilometer entfernt.

Massive Kritik der Weltgemeinschaft

Man befinde sich bei allen Vorhaben im Zeitplan, ließ Hassan Al Thawadi, der Generalsekretär des WM-OKs, wissen. Auch der Boykott der Nachbarstaaten stelle „keine Beeinträchtigung der Arbeiten“ dar: „Wir haben das Ziel, bis Ende 2018 die nächsten beiden Stadien einzuweihen – auch diesmal in Rekordzeit, wie schon bei unserem Khalifa International Stadium.“

Katars Stadien aus 1001 Nacht sehen sich immer wieder massiver Kritik aus der Weltgemeinschaft ausgesetzt, doch Al Thawadi beteuert auch im Falle des Al Thumama, dass sämtliche Richtlinien der „Workers’ Welfare Standards“ der FIFA erfüllt würden: „Bei jedem Projekt sind alle Beteiligten streng an die Regularien gebunden.“

Das Emirat plant, die WM in acht Arenen auszurichten. In der Bewerbung habe man zwar zwölf Stadien angegeben, laut Al Thawadi aber sei es üblich, dass man nach der Vergabe mit der FIFA entsprechend der Möglichkeiten vor Ort eine Anpassung vornimmt: „Das war auch schon bei anderen Vergaben so.“ Maximum für die Ausrichtung eines WM-Turniers seien zwölf Stadien, Minimum acht. „Stand heute streben wir acht an“, so der OK-Chef.

Im Mai konnte das erste Stadion eingeweiht werden; das Khalifa International ist dabei kein reiner Neubau, es wurde allerdings umfassend modernisiert. Wie alle neuen Arenen verfügt der Komplex unter anderem über eine Klimaanlage, die ein Maximum von 26 Grad im Innenbereich zulässt. Die WM soll vom 21. November bis 18. Dezember 2022 am Persischen Golf stattfinden. In der Fußballgemeinde wurde die Vergabe nicht von allen positiv aufgenommen, auch gesellschaftspolitisch ist sie umstritten.

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