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Entscheidung gefallen

Bundesliga: Werder mit Relegations-Drama gegen Heidenheim - Fan-Chaos in Bremen

  • Florian Schimak
    vonFlorian Schimak
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Heidenheim - SV Werder Bremen. Der SVW stand im Relegations-Rückspiel nach dem torlosen Remis im Hinspiel unter Druck. Am Ende reichte ein 2:2.

  • 1. FC Heidenheim - SV Werder Bremen 2:2 (0:1)
  • Durch das 0:0 im Hinspiel, stand der Bundesligist gehörig unter Druck - am Ende genügte ein weiteres Unentschieden.
  • Im Relegations-Rückspiel* fiel die Entscheidung. Das Drama im Ticker zum Nachlesen

1. FC Heidenheim - SV Werder Bremen 2:2 (0:1)

1. FC Heidenheim: Müller - Busch (ab 77. Multhaupt), Mainka, Theuerkauf, Föhrenbach - Griesbeck, Dorsch (ab 68. Sessa) - Schnatterer (ab 46. Otto), Leipertz (ab 67. Mohr) - Kleindienst, Thomalla (ab 46. Schimmer)

Bank: Eicher, Hüsing, Kerschbaumer

SV Werder Bremen: Pavlenka - Veljkovic (ab 69. Langkamp), Vogt, Friedl - Gebre Selassi, J. Eggestein, Klaassen, Augustinsson - Osako (ab 68. Bartels) - Sargent (ab 88. Groß), Rashica (ab 80. Füllkrug)

Bank: Kapino, Bittencourt, Selke, Füllkrug, Piazrro, Langkamp, Groß, Bargfrede 

Schiedsrichter: Dr. Felix Brych 

Tore: 0:1 Theuerkauf (3./Eigentor), 1:1 Kleindienst (85.), 1:2 Augustinsson (90.+4), 2:2 Kleindienst (90.+8/Elfmeter)


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Update vom 7. Juli, 12.39 Uhr: Wahnsinn, Werder! Mit viel Dusel gelingt am Ende doch noch der Klassenerhalt in der Bundesliga. Gegen den 1. FC Heidenheim reichten am Ende zwei Unentschieden in der Relegation, die Auswärtstorregel sicherte den Bremern schließlich die Liga.

Nach dem Klassenerhalt ihrer Mannschaft haben Fans des SV Werder laut Polizei in der Nacht zum Dienstag in Bremen randaliert. Sie bewarfen demnach Einsatzkräfte mit Flaschen und Böllern. Dabei wurde ein Passant von einer Flasche getroffen. Der Mann musste wegen einer Kopfverletzung im Krankenhaus behandelt werden. Einsatzkräfte sollen zudem von Fans getreten worden sein, als diese versuchten, eine Polizeikette zu durchbrechen. Die Polizei setzte Reizgas gegen sie ein.

Werder Bremen: Fan-Randale nach Relegations-Erfolg in Heidenheim

Nach Mitternacht sei die Stimmung bei einigen Menschen gekippt, hieß es. Die Einsatzkräfte nahmen mehrere Menschen vorläufig fest und erteilten Platzverweise.

Zunächst hatten die Fans den Klassenerhalt ihrer Mannschaft mit Hupkonzerten, lauten Gesängen und Feuerwerksböllern gefeiert. „Nie mehr Zweite Liga“, sangen die Anhänger am Montagabend nach dem 2:2 (1:0) im Relegations-Rückspiel beim 1. FC Heidenheim. Zahlreiche Anhänger verfolgten bereits das Spiel vor und in den Kneipen nahe des Weser-Stadions. Im Laufe des Abends wurde es dann im Bremer „Viertel“ immer voller und voller. Zu Hunderten tanzten die Werder-Fans auf der Straße. Bis zu 700 Menschen sollen nach Polizeiangaben am Abend in Bremen gefeiert haben.

Auch in Heidenheim kam es zu Zwischenfällen, wie tz.de* berichtet. Ob der FCH in der kommenden Saison gegen den 1. FC Nürnberg oder den FC Ingolstadt in der 2. Liga antreten muss, entscheidet sich am Dienstag und am Samstag. Hier gibt es den Live-Ticker zum Relegations-Hinspiel.

23.23 Uhr: Enttäuscht zeigte sich Heidenheims Kult-Coach Frank Schmidt, der eine besondere Art der Frustbewältigung ankündigte. Ein Spieler nimmt den Eigentorschützen auf besondere Art in Schutz. Die Stimmen zum Spiel

Heidenheim - Bremen im Ticker: Relegations-Drama! Von Kohfeldt fällt die krasse Erleichterung ab 

22.54 Uhr: Sehr ehrliche Worte von Werder-Coach Florian Kohfeldt nach dem Spiel: „Sorry für die Scheiß-Saison“, sagt er in Richtung Werder-Fans und Mitarbeiter: „Das ist ein unglaublicher Druck, der von uns gerade abfällt - und ehrlicherweise auch von mir.“ 

Jetzt sei erst einmla Urlaub angesagt, so der Trainer der Grün-Weißen. Und der sieht wie folgt aus: „Nix sehen, nix hören, Handy abgeben.“ Dann mal gute Erholung!

22.42 Uhr: Werder-Kapitän Davy Klaassen wirkt nach der Partie fix und fertig. „Die Erleichterung ist riesengroß“, so der Niederländer bei Amazon Prime Video: „Wenn man sieht, was wir für eine schwierige Saison von Anfang an hatten.“ 

Werder ist durch den Klassenerhalt das Rekord-Team der Bundesliga. Das Team von der Weser geht in seine 57. Saison.

22.38 Uhr: „Es ist natürlich extrem bitter, Werder hält die Klasse durch zwei Unentschieden“, sagt ein konsternierte Doppel-Torschütze Tim Kleindienst nach der Partie beim Amazon Prime Video: „Am Ende hat uns ein wenig das Spielglück gefehlt. Aber wir haben trotzdem eine tolle Saison gespielt. Wir können stolz auf uns sein!“

90.+ 8 Minute: AUS! VORBEI! SCHLUSS! WERDER BREMEN BLEIBT IN DER BUNDESLIGA!

Heidenheim - Bremen im Live-Ticker: Relegations-Drama! Irre Schlussphase mit Last-Minute-Toren

90.+8 Minute: TOOOOOOOOR! Kleindienst lässt sich die Chance nicht nehmen und verwandelt zum 2:2! Geht hier doch noch was?

90.+6 Minute: Und jetzt gibt‘s hier nochmal Elfmeter für Heidenheim! Wahnsinn!

90.+4 Minute: TOOOOOOOOOR! DAS IST DIE ENTSCHEIDUNG! Theuerkauf verliert den entscheidenden Zweikampf gegen Bartels, der alleine vor Müller steht, kühlen Kopf bewahrt und den mitgelaufenen Augustinsson bedient, der den Ball zum 2:1 ins Tor schießt!

90.+2 Minute: Fünf Minuten Nachspielzeit gibt‘s...

90. Minute: Ecke für Werder. Aber hier gibt es bestimmt noch ordentlich Nachspielzeit. 

88. Minute: Ok, das riecht hier jetzt nach Drama in Heidenheim! Eggestein wird von Füllkrug im Strafraum freigespielt, bringt die Kugel aber nicht über die Linie. 

Der 1. FC Heidenheim liegt gegen Werder Bremen früh zurück.

85. Minute: TOOOOOOOOOOOR! Jetzt wird es hier richtig spannend! Mohr feuert eine Fackel ab und trifft die Latte, von wo aus der Ball Kleindienst vor die Füße fällt - der Ausgleich! Wahnsinn! Jetzt braucht Heidenheim nur ein Tor für die Bundesliga! 

82. Minute: Uiiii! War das knapp! Füllkrug bedient Klaassen links am Strafraum, der es aus gut 20 Metern versucht. Der Ball fällt wie ein Stein am rechten Pfosten, doch schlägt nur auf dem Tornetz ein. 

81: Minute: Erste Gelbe Karte im Spiel. Multhaupt trifft Klaassen unglücklich nach einer Grätsche am Oberschenkel und wird verwarnt.

79. Minute: Rashica jetzt mal wieder im Strafraum der Heidenheim. Er zieht einmal auf, zweimal und sucht dann den Abschluss. Aber Mainka ist da und kann klären. 

77. Minute: So, jetzt sind hier nicht mal mehr 15 Minuten zu spielen. So langsam aber sicher wird es Zeit für ein Tor von Heidenheim, soll das hier noch was werden. 

71. Minute: Latte! Augustinsson schlägt eine Ecke von links aufs Tor, Müller verschätzt sich ein wenig und das Leder klatscht gegen das Aluminium. Hätte aber eh nicht gezählt, der Ball war vorher im Aus. 

Heidenheim - SV Werder im Live-Ticker: Kuriose Szenen auf der Tribüne! Spielerfrauen müssen weg

66. Minute: Kuriose Szenen hier auf der Tribüne! Die Spielerfrauen des 1. FC Heidenheim kommen nach knapp einer Stunde auf die Tribüne und versuchen ihre Jungs anzufeuern. Doch nach nur fünf Minuten müssen die Mädels diese wieder verlassen  - Corona-Hygiene-Konzept! 

64. Minute: Knapp eine halbe Stunde ist‘s noch. Heidenheim braucht hier mindestens noch zwei Tore! Aber das ist definitiv noch möglich.

58. Minute: Fast das 2:0! Mega-Doppelchance für Werder! Zunächst scheitert Augustinsson aus elf Metern am stark regierenden Müller. Dann hält dieser im Eins-gegen-Eins gegen Sargent und macht dessen Solo zunichte. Ganz, ganz starke Aktion des Heidenheim-Keepers, wow!   

57. Minute: Riesen-Chance für Werder! Und das nach einer Ecke! Am zweiten Pfosten bekommt Veljkovic die Kugel vor die Füße und will diese aufs Tor bringen, doch wieder ist‘s Busch der klärt. Dieses Mal fast auf der Linie. 

50. Minute: Jetzt die erste Werder-Chance im zweiten Durchgang. Osako hat 20 Meter vor dem Tor viel Platz und sucht mit links den Abschluss, doch Busch lenkt den Ball mit ganzem Körpereinsatz zur Ecke. Die bringt dann nichts ein. 

48. Minute: Otto! War das knapp! Flanke von rechts, in der Mitte steht der Joker wieder völlig blank, doch sein schulmäßiger Kopfball geht Zentimeter am Werder-Kasten vorbei. Pavlenka wäre da nie rangekommen.

47. Minute: Und Schimmer hat gleich den ersten Abschluss, den Pavlenka um den Pfosten lenkt. Nach der Ecke steht Otto am Fünfer auf einmal völlig blank, bekommt den Ball aber nicht unter den Kontrolle. Schimmer im Nachschuss jagt die Kugel dann aber drüber.

46. Minute: Und weiter geht‘s hier auf der Ost-Alb! Zwei Wechsel beim 1. FC Heidenheim. Otto und Schimmer kommen für Schnatterer und Thomalla. 

Heidenheim - SV Werder im Live-Ticker: Chancen-Feuerwerk und Wahnsinns-Eigentor!

Halbzeit-Fazit: Ganz starke erste zehn Minuten der Bremer, die dort zwei, drei richtig gute Möglichkeiten hatten und verdient in Führung gingen. Die fiel völlig kurios. Anschließend zog sich der Bundesligist etwas weiter zurück und Heidenheim kam besser ins Spiel, war aber im letzten Drittel zu ungenau. Stand jetzt hät der SV Werder die Klasse!

45.+3 Tore: Nach drei Minuten Nachspielzeit pfift Schiedsrichter Dr. Felix Brych zur Pause. 

44. Minute: Nach der irren Anfangsphase mit drückenden Bremern flacht die Partie zu Ende der ersten Durchgangs zusehends ab. Aber Werder wird‘s gleich sein, aktuell bleiben sie nämlich in der Bundesliga.

40. Minute: Die Elf von Florian Kohfeldt zieht sich nun immer weiter zurück und empfängt die Gastgeber erst an der Mittellinie. Bislang hält die Defensive der Bremer, weil Heidenheim wenig einfällt. Trotzdem ist die Partie nun etwas statisch.

35. Minute: Auf der anderen Seite hat Werder den nächsten Abschluss! Sargent versucht sein Glück aus knapp 18 Meter, doch viel zu zentral. Kein Problem für Müller. 

33. Minute: Ui, das sah unglücklich aus! Schnatterer will sich über rechts durchsetzten, wird im Zweikampf aber unglücklich getroffen und bleibt zunächst liegen. Nach kurzer Zeit geht‘s aber weiter. 

27. Minute: Heidenheim nähert sich an! Vor allem, weil Dorsch jetzt mehr und mehr das Kommando im Zentrum übernimmt. Schnatterer versucht‘s mit einer gefährlichen Halbfeldflanke von rechts - doch Kleindienst kommt nicht ganz ran. Werder verliert gerade etwas die Kontrolle.

Heidenheim - SV Werder im Live-Ticker: Irrer Bremer Auftakt - Heidenheim wird aber besser

23. Minute: Jetzt kommt der Zweitligist etwas besser ins Spiel, weil Werder die Bälle zu einfach verliert. Allerdings sie die Anspiele in die Spitze auf Kleindienst und Thomalla nicht präzise genug, weshalb die Heidenheimer noch nicht wie erhofft zum Abschluss kommen. 

18. Minute: Der Bundesligist macht das hier gut, der Aufbau ist variabel. Mal versuchen sie es mit flachen Pässen durch die Mitte, mal mit weiten Bällen auf die Außen, um die Pressingswelle der Heidenheimer zu umgehen. Die Schmidt-Elf findet hier noch nicht ins Spiel. 

15. Minute: Werder bestimmt hier in den ersten 15 Minute klar das geschehen. Ein ganz anderer Auftritt der Kohfeldt-Elf als noch noch am Donnerstag. Auch wenn die Führung durch ein unfassbar kurioses Eigentor zu Stande kam, geht sie hier absolut in Ordnung.

Heidenheim - SV Werder im Live-Ticker: Irrer Auftakt mit kuriosem Eigentor! DAZN-Chaos vor Anpfiff

9. Minute: Wieder Werder! Was ist denn hier los? Klaassen mit einer Doppelchance nach zwei Standards. So viele Torraumszenen hatte die Kohfeldt-Elf im Hinspiel in 90 Minute nicht. 

8. Minute: Rashica! Was für eine Fackel! Der Stürmer setzt sich 20 Meter vor dem Tor super durch und jagt das Lader auf den Kasten von Müller, doch der Heidenheim-Keeper lenkt den Ball über die Latte.

7. Minute: So, dann haben wir jetzt schon mal eine Sache sicher: Es wird keine Verlängerung geben. Heidenheim benötigt nun zwei Treffer, um in der kommenden Saison in der Bundesliga zu spielen. 

3. Minute: TOOOOOOOOOOOOR! 1:0 für den SV Werder durch ein unfassbar kurioses Eigentor. Osako hat im Zentrum zwischen den Linien viel zu viel Platz und nimmt Eggestein mit. Der versucht den tiefen Pass auf Rashica, der den Ball aber nicht gut annehmen kann, doch Theuerkauf jagt die Kugel ohne Absicht aus 13 Metern in den Winkel! 

2. Minute: Erste gute Chance im Spiel - und das für den SV Werder! Augustinsson bringt die Flanke von links, Sargent verstolpert die Kugel dann aber frei vor dem Tor. Da war definitiv mehr drin...

1. Minute: Anstoß! Der Ball in Heidenheim rollt!

Heidenheim - SV Werder im Live-Ticker: Aufstellungs-Hammer von Kohfeldt! DAZN-Chaos vor Anpfiff

20.25 Uhr: Wir schalten rüber zu den Kollegen von Amazon Prime. Dort erklärt Florian Kohfeldt gerade, warum Niclas Füllkrug nicht von Anfang an spielt. Der Stürmer hätte eben keine komplette Saison in den Beinen und sei deshalb nicht so fit. „Er wird kommen. Aber später“, betont der Werder-Coach.

20.21 Uhr: Bei DAZN-Stream gibt es gewaltige Probleme. Die Seite kann nicht angezeigt werden, Bilder sind nicht zu sehen. Das dürfte nicht wenige Werder-Fans aktuell zur absoluten Weißglut bringen...

20.01 Uhr: Der Bundesligist aus Bremen läuft heute übrigens in ganz besonderen Trikots auf. Ein besonderes Spiel erfordert also besondere Maßnahmen. Auf den Werder-Shirts prangert das Weserstadion, im Nacken gibt‘s die Speckflagge. Soll einer aus der Hansestadt sagen, man habe nicht alles versucht.

19.30 Uhr: Wow, das ist eine Überraschung! Der SV Werder Bremen verzichtet in der Startelf auf Stürmer Niclas Füllkrug. Dafür beginnt Youngster Josh Sargent.

Bei den Gastgebern aus Heidenheim kehrt Vereinslegende Marc Schnatterer wieder in die erste Elf zurück, nachdem Frank Schmidt im Hinspiel noch Talent Kevin Sessa das Vertrauen schenkte.

Update vom 06. Juli, 19.15 Uhr: In gut fünfzehn Minuten dürften die Aufstellungen reinflattern. Einen Wechsel wird es beim SV Werder in jedem Fall geben: Niklas Moisander fehlt nach seine Gelb-Roten aus dem Hinspiel heute gesperrt. Für ihn dürfte Kevin Vogt in die Mannschaft rücken. 

Update vom 6. Juli, 18.49 Uhr: Es kribbelt langsam. In etwas mehr als eineinhalb Stunden geht es hier rund. Bremen oder Heidenheim? Wer spielt nächste Saison in der Bundesliga?

Für Werder und den FCH ist es bereits das Rückspiel, am morgigen Dienstag steht dann das Hinspiel der Relegation zur 2. Liga an. Der 1. FC Nürnberg erwartet den FC Ingolstadt. Wir sind im Live-Ticker dabei*. 

Update vom 6. Juli, 16.52 Uhr: Wie teuer ein Abstieg für den SV Werder wäre, das rechnet jetzt die Bild vor. Auf bis zu 50 Millionen müssten die Grün-Weißen im Fußball-Unterhaus verzichten.

Alleine die TV-Gelder wären deutlich weniger. Von 65 Millionen Euro würde Werder auf „nur“ 35 Millionen Euro kommen. Daher soll auch der Etat von aktuell 72 Millionen Euro in der 2. Liga auf nur noch 30 Millionen Euro sinken.

Heidenheim - Bremen im Live-Ticker: Werder vor dem Abgrund 

Zudem würden angeblich auch einige Sponsoren abspringen und Werbe-Einnahmen würden ausbleiben, was nochmal zehn Millionen Euro kosten könnte.  

„Wir haben Sponsoren, die haben verlängert. Wir haben aber auch welche, die verlängern nicht“, sagt Werders Finazboss Klaus Filbry im NDR: „Und dann fehlt uns natürlich das Wichtigste: die Fans. Wir haben keine Zuschauereinnahmen und wissen, dass wir in der Hinrunde der neuen Saison höchstens mit Teilzuschauern spielen werden.“

Da helfen die möglichen Transfer-Einnahmen von Milot Rashica nur wenig. Ein Abstieg wäre für Werder also ein ziemlich kostspieliges Unterfangen...

Heidenheim - SV Werder Bremen: Bundesliga-Relegation im Live-Ticker

Update vom 6. Juli, 16.32 Uhr: In vier Stunden rollt in Deutschlands höchstem Stadion der Ball. Dann geht es für den 1. FC Heidenheim um den Auf- und den SV Werder Bremen um den Abstieg oder Klassenerhalt. 

Wie der Underdog das Wunder schaffen will, verrät Frank Schmidt. „Wir beschränken uns nicht und können nicht mit den gleichen Möglichkeiten auftreten“, so der Heidenheims Kult-Coach: „Wir können nicht mit den gleichen Waffen dagegenhalten. Wir müssen bei anderen Dingen besser sein. Die Entschlossenheit, Widerstandsfähigkeit, die wird sehr, sehr wichtig sein.“

Und Werder? Dort könnte Coach Florian Kohfeldt möglicherweise bald nicht mehr auf der Werder-Bank sitzen. Allerdings nicht, weil die Bremer ihn vor die Tür setzten, sondern weil die TSG Hoffenheim zuschlägt. So soll Kohfeldt ein Kandidat als neuer Coach im Kraichgau sein. 

1. FC Heidenheim - SV Werder Bremen: Relegations-Kracher im Live-Ticker

Update vom 6. Juli, 15.40 Uhr: Das letzte Spiel einer außergewöhnlichen Saison steht an: SV Werder Bremen oder 1. FC Heidenheim? 

Wer qualifiziert sich für die Bundesliga? Nach dem Hinspiel ist es unglaublich spannend. Wir können den Anpfiff kaum erwarten, in weniger als fünf Stunden geht es los.

Update vom 6. Juli , 10.10 Uhr: Am Montagabend ab 20.30 Uhr wird es ernst: (Noch-)Bundesligist Werder Bremen gastiert im Relegations-Rückspiel beim 1. FC Heidenheim. Sollte der FCH gewinnen, würde der Zweitligist das 57. Bundesliga-Team werden. Was ein Abstieg für Werder bedeuten würde, versuchte ein ehemaliger Erfolgs-Manager der Bremer zu beschreiben.

Für Klaus Allofs wäre der Gang in Liga zwei für seinen Ex-Verein „ein Rieseneinschnitt“ für Stadt und Klub. „In der zweiten Liga müsste man mit sehr viel weniger Geld einen kompletten Neustart beginnen. Das kann zwar auch gut gehen - aber besser wäre es, das zu verhindern“, so der 63-Jährige gegenüber Sportbuzzer. Auch der direkte Angriff auf die Aufstiegsplätze in einer möglichen Zweitligasaison sei „kein Selbstläufer“, meint Allofs und verweist auf den Erzrivalen HSV, der nun vor seiner dritten Saison in der zweiten Bundesliga steht.

1. FC Heidenheim - SV Werder Bremen: „Waren mindestens dreimal tot“ - SVW-Coach Kohfeld heiß auf die Relegation

Update vom 5. Juli 2020, 21.06 Uhr: Einen Tag vor dem Relegations-Rückspiel zwischen dem 1.FC Heidenheim und dem SV Werder Bremen hat sich Werder-Coach Florian Kohfeldt zur Kommunikation zwischen Trainerteam und Mannschaft geäußert. Das berichtet der kicker. „Wir stellen dieses eine Spiel in den Mittelpunkt, nicht das ganze Drumherum. Und es ist und bleibt ein Spiel. Aus dem Kontext der Gesamtsaison haben wir sehr viel zu gewinnen. Wir waren mindestens dreimal tot. Daraus beziehen wir eine Menge Motivation. Und auch in diesem Spiel müssen wir in jedem Moment mehr Lust haben zu gewinnen als Angst zu verlieren,“ so der Trainer.

Am morgigen Montag (6. Juli) geht es für Bremen und Heidenheim um alles oder nichts: Die Bremer können eine desaströse Saison im letzten Augenblick retten, Heidenheim könnte Vereinsgeschichte schreiben. Anstoß des Spiels ist um 20.30 Uhr

Update vom 5. Juli: Das Drama geht in seinen zweiten Akt: Steigt der SV Werder Bremen ab? Geht der 1. FC Heidenheim hoch? Das Relegations-Rückspiel verspricht Spannung pur und ist wieder im Live-Stream zu sehen*. Inzwischen ist auch klar, wer die Relegation zur 2. Liga bestreitet: Der 1. FC Nürnberg will den Abstieg gegen den Drittliga-Dritten FC Ingolstadt noch abwenden.

Heidenheim - SV Werder im Live-Ticker: Bremen im Relegations-Rückspiel extrem unter Druck

Erstmeldung vom 3. Juli: Heidenheim - Es absolut nicht das, was sich derSV Werder Bremen* nach dem furiosen 6:1-Erfolg am 34. Spieltag gegen den 1. FC Köln erhofft hatte. Eigentlich wollten die Bremer mit breiter Brust den Zweitligisten* vom 1. FC Heidenheim* empfangen. Doch davon war am vergangenen Donnerstag nichts zu sehen. 

Fast schon glücklich holte Werder gegen den Zweitliga-Dritten ein 0:0 - und muss um eine weitere Saison in der Bundesliga* zittern.  „Es war ein sehr schlechtes Spiel von uns. Wir haben es nicht geschafft, die Lösungen zu spielen“, sagte Werder-Coach Florian Kohfeldt nach der Partie am Donnerstag. Am Ende musste der Bundesligist sogar froh über das 0:0 sein, denn in der Nachspielzeit hatten die Gäste aus der Ost-Alb die große Chance auf das goldene Tor. 

Heidenheim - SV Werder im Live-Ticker: Bremen im Relegations-Rückspiel extrem unter Druck

Trotz des dürftigen Auftritts seiner Mannschaft, glaubt Kohfeldt noch an den Klassenerhalt: „Wir haben am Montag ein Finale. Wir müssen ein Auswärtstor schießen und uns unglaublich steigern.“

Nun liegt der Druck vor dem Rückspiel am Montagabend im höchst gelegenen Stadions* im deutschen Fußball mehr denn je beim SV Werder. Der Underdog aus Heidenheim verspürte diesen bereits am vergangenen Montag schon nicht. „Mit Druck muss man umgehen können, das gehört dazu“, sagte Heidenheim-Coach Frank Schmidt nach der Partie: „Ich glaube eher, dass es uns Spaß gemacht hat.“

Heidenheim - SV Werder im Live-Ticker: Moisander fehlt gesperrt - Vogt kehrt zurück

Gleichzeitig warnt der Kult-Coach vor zu viel Euphorie. „Da müssen wir vorsichtig sein, wenn uns jetzt schon wieder der Kamm schwillt, wir haben 0:0 gespielt“, so Schmidt, der bereits seit 13 Jahren (!) Trainer des 1. FC Heidenheim ist.

Bei den Gästen wird Niklas Moisander fehlen. Der erfahrene Finne sah am Donnerstag Gelb-Rot und steht daher gesperrt nicht zur Verfügung. Dafür kehrt der in Bremen gesperrte Kevin Vogt ins Team zurück. (smk) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Netzwerks 

Rubriklistenbild: © dpa / Sina Schuldt

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