Die Hoffnung auf den Klassenerhalt des SV Werder Bremen schwindet angesichts der schwachen Vorstellung bei der 1:4-Pleite gegen Bayer Leverkusen.
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Die Hoffnung auf den Klassenerhalt des SV Werder Bremen schwindet angesichts der schwachen Vorstellung bei der 1:4-Pleite gegen Bayer Leverkusen.

Werder Bremen sucht Hoffnung

Neustart missglückt, direkt wieder am Tiefpunkt: Wie sich Werder Bremen in der Krise um Optimismus bemüht

  • Carsten Sander
    vonCarsten Sander
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  • Daniel Cottäus
    Daniel Cottäus
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Bremen – Er hatte lange auf sich warten lassen, dieser Moment, der nach einem ungewöhnlichen Spiel, ja nach einem insgesamt durch und durch ungewöhnlichen Abend, plötzlich doch noch vertraut wirkte. Der für einen Augenblick sogar den Eindruck entstehen ließ, als habe es die Corona-Zwangspause, Hygienemaßnahmen und Geisterspiele niemals gegeben. Alles ganz normal, alles wie immer eigentlich: Florian Kohfeldt erklärt eine Niederlage des SV Werder Bremen.

Es war bereits nach 23.00 Uhr, als der Cheftrainer von Werder Bremen auf den beiden großen Videoleinwänden im nahezu menschenleeren Weserstadion aufflimmerte, wo die wenigen zugelassenen Medienvertreter auf seine Worte gewartet hatten. Darauf, wie dieser Florian Kohfeldt das bittere 1:4 gegen Bayer Leverkusen, aus Bremer Sicht eine Enttäuschung von einem Spiel, wohl einordnen und verkaufen würde.

Antwort: Er tat es, wie er es in dieser Saison schon etliche Male getan hatte. Kritisch, das schon, im Grundtenor aber doch optimistisch: „Der Schlüssel wird sein, dass wir dieses Positive, dieses Vertrauen in unser Spiel behalten. Wenn wir das schaffen, wird der Knoten auch platzen.“ Das mit dem Vertrauten hatte sich kurz darauf aber auch schon wieder erledigt – denn erstmals in dieser für Werder so rabenschwarzen Spielzeit klangen die Worte des Trainers leer, weil sie am vorangegangenen Auftritt seiner Mannschaft abglitten, ihn nicht zu fassen bekamen.

Werder Bremen: Vielmehr als Strohhalme bleiben Florian Kohfeldt und Frank Baumann nicht übrig

Nur um das gleich klarzustellen: Gegen ein Topteam wie Leverkusen, gespickt mit Nationalspielern und pfeilschnellen Individualkünstlern, kann man natürlich verlieren. Auch zu Hause, auch wenn Punkte dringend benötigt werden. Am Montagabend war es vielmehr die Art und Weise der Bremer Niederlage, die Hoffnung auf den Klassenerhalt raubte, womöglich schon die letzten Fünkchen. Ein 0:2 nach hartem Kampf, oder ein 1:3 nach guter Leistung aber leider strittigen Schiedsrichterentscheidungen – all das hätte rein tabellarisch freilich den gleichen ernüchternden Effekt gehabt, aber doch irgendwie, mit etwas Mühe, weiter an die Rettung glauben lassen. 

Dieses 1:4 jedoch, mit all den alten Fehlern, die während der 72-tägigen Corona-Pause offensichtlich bestens konserviert wurden, mit den alten Mustern und Problemen – es hat aus Werder Bremen schon neun Spiele vor dem Saisonende einen gefühlten Zweitligisten gemacht. Viel mehr als Strohhalme blieben Kohfeldt und Sportchef Frank Baumann dementsprechend nicht übrig, um ihre Zuversicht daran zu klammern.

Werder Bremen präsentiert sich gegen Leverkusen blutleer, gelobt aber Besserung

„Wir haben nicht immer den Rhythmus gehabt, aber wir haben relativ wenig zugelassen und selber auch Chancen gehabt“, sagte Kohfeldt am Montagabend über ein Spiel, in dem seine Mannschaft in fast allen relevanten Statistiken unterlegen gewesen war. Und dass Frank Baumann am Dienstagmittag hervorhob, dass die Bremer Profis ein laufintensives Spiel „körperlich gut weggesteckt“ haben, war irgendwie auch ein Hinweis darauf, dass ansonsten nicht viel mehr zusammengepasst hatte. „Das Problem war, dass wir einen Gegner hatten, der noch stärker war“, sagte Baumann. 

Was in dieser Saison allerdings auf die meisten Gegner zutraf und auch beim Blick auf die kommenden Aufgaben – Freiburg, Gladbach, Schalke – nicht unbedingt nach Kehrtwende riecht. „In den entscheidenden Szenen waren wir zu nachlässig“, monierte Baumann noch, und das sei leider wie ein Spiegelbild der Saison gewesen. Florian Kohfeldt darf aber weiterhin daran arbeiten, es zu verändern.

Werder Bremen: Frank Baumann erneuert Treueschwur für Trainer Florian Kohfeldt

„Florian ist für diese Situation, für diese Mannschaft und für diesen Verein der richtige Trainer“, betonte Baumann und erneuerte damit den Treueschwur, den er seinem bei vielen Fans immer stärker in die Kritik geratenden Coach in dieser Saison schon mehrfach ausgesprochen hatte. Nun gehe es darum, positiv auf die kommenden Spiele zu blicken: „Wir sollten uns weniger mit Sorge und Angst, sondern mehr mit dem Ziel beschäftigen, das wir erreichen wollen“, sagte Baumann. Fünf Punkte Rückstand auf Platz 16 sind es aktuell, bei noch neun ausstehenden Spielen. „Die müssen ausreichen und werden auch ausreichen“, versicherte Baumann, was ganz sicher Entschlossenheit und Stärke demonstrieren sollte. Was aber auch ganz sicher besser geklungen hätte, wenn seine Mannschaft tags zuvor nicht sang- und klanglos mit 1:4 untergegangen wäre.

Und so hat sich die Sache mit der Hoffnung am Osterdeich nach diesem Spiel verändert. War es vorher darum gegangen, sie zu nähren, mit neuem Schwung nach der Saisonunterbrechung am Leben zu erhalten, steht Werder nun vor der Aufgabe, sie erstmal irgendwo wiederzufinden. Denn nach dem Abpfiff dieses Leverkusen-Spiels dürften sie nicht wenige Menschen, die es mit Grün-Weiß halten, verloren haben. (dco)

Zur letzten Meldung vom 18. Mai 2020:

Neustart in die Verzweiflung: Werder Bremen verliert gegen Bayer Leverkusen siebtes Heimspiel in Folge

Es lag so viel Hoffnung in diesem Spiel. Mit einem Sieg oder vielleicht auch nur einem Remis gegen Bayer Leverkusen wollte Werder Bremen für sich die Wende in einer bis dahin verrückt-verflixten Saison einleiten. Doch als das erste Geisterspiel in der Bremer Bundesliga-Geschichte beendet war, blieb nur eine Erkenntnis: Dieser SV Werder ist dem Abstieg geweiht.

Bremen - Im ersten Spiel nach der Corona-Pause der Bundesliga unterlag der Vorletzte der Tabelle gegen Bayer Leverkusen mit 1:4 (1:2), kassierte die siebte Heimpleite in Folge und zeigte dabei einmal mehr eine indiskutable Defensivleistung. Kai Havertz (28./33.) sowie Mitchell Weiser (61.) und Kerem Demirbay (78.) erzielten die Tore für die Gäste, die mit dem ungefährdeten Sieg ihre Champions-League-Ambitionen untermauerten. Für Werder Bremen hatte Theo Gebre Selassie zwischenzeitlich zum 1:1 getroffen (30.).

Es war ein Spiel, in dem starke Gegensätze aufeinandertrafen – Gegensätze, die aus der Vor-Corona-Zeit stammten. Werder war mit einer Serie von sechs sieglosen Spielen (fünf Niederlagen) in die Zwangspause gegangen, Bayer wiederum wurde quasi im vollen Lauf gestoppt, hatte von acht Rückrundenspielen sechs gewonnen und nur eines verloren. Logisch also, dass Werder zwar mit der Absicht, die Gegensätze aufzuweichen, aber trotzdem vorsichtig in die Partie startete. Mit allen Spielern zogen sich die Bremer bei Leverkusener Ballbesitz in die eigene Hälfte zurück – safety first war die Devise.

Werder Bremen: Ernüchternder Beginn gegen Bayer Leverkusen

Dabei wirkte auch Philipp Bargfrede mit. Der 31-Jährige rückte für den gelb-gesperrten Davy Klaassen in die Startelf und feierte seinen ersten Einsatz seit dem 0:1 beim 1. FC Köln zum Hinrundenabschluss. Bargfrede agierte zunächst auf der rechten Halbposition, links lief Maxi Eggestein auf, die Sechser-Position übernahm Kevin Vogt. Hinter ihm formierten sich Theo Gebre Selassie, Milos Veljkovic, Niklas Moisander und Marco Friedl zu einer Viererkette. Vorne sollte eine Dreierformation bestehend aus Milot Rashica, Davie Selke und Leo Bittencourt für Gefahr sorgen. Doch Gefahr ging von Werder zunächst überhaupt nicht aus.

Der Beginn war aus Bremer Sicht ernüchternd. Leverkusen machte das Spiel, Werder konnte nur zerstören, brachte den Ball selbst aber nicht kontrolliert nach vorne. So war das erste Viertel von einer personellen Vollversammlung in der Bremer Hälfte geprägt. Und wer die Tabelle nicht kannte, stellte auch so fest: Hier spielte ein designierter Zweitligist gegen einen Champions-League-Anwärter.

Werder Bremen antwortet schnell auf frühen Rückstand, kassiert aber ebenso schnell wieder

Dennoch: Bis zum ersten Leverkusener Torschuss dauerte es 27 Minuten – Nadiem Amiri prüfte Jiri Pavlenka aus der Distanz. Das war noch kein Problem für den Tschechen im Bremer Tor, wenige Sekunden später war er aber machtlos. Moussa Diaby übersprintete Linksverteidiger Marco Friedl, als wäre es das Leichteste auf der Welt, und flankte punktgenau auf den völlig freistehenden Havertz. Kopfball, Tor – Werder lag trotz Sicherheitstaktik zurück, weil einmal mehr die elementaren Dinge nicht funktionierten. Zweikampf auf Außen verloren, im Zentrum ohne Ordnung – so bettelt man um Gegentore.

Immerhin hatte Werder Bremen eine Antwort parat. Eine sehr schnelle sogar. Nur zwei Minuten nach dem Rückstand verlängerte Gebre Selassie einen von Bittencourt getretenen Eckball zum 1:1 ins Tor. Hätten Fans ins Stadion gedurft, hätten sie in diesem Moment sicher sehr verdutzt geguckt. Denn ein Heimtor war Werder zuletzt beim 1:2 gegen Schalke 04 gelungen – das war am 23. November 2019, also vor 177 Tagen oder fast einem halben Jahr. Lange durften aber auch die Bremer ihr Erfolgserlebnis nicht genießen. Denn in der Folge passierte, was auch vor der Zwangspause der Liga in unschöner Regelmäßigkeit passiert war: Werder kassierte ein Gegentor nach einem Standard. Und wieder sah es so einfach aus, dass sich alle Bremer zutiefst beschämt fühlen mussten. 

Werder Bremen und die leidigen Standardsituationen - Gegentor Nummer 19!

Einen Freistoß von Kerem Demirbay verlängerte wieder Havertz per Kopf ins Bremer Tor. Dabei war der Doppeltorschütze wieder absolut ungedeckt. Selke stand schwer im Verdacht, den 1,89m-Mann einfach laufen gelassen zu haben. Und an der Seitenlinie schickte Kohfeldt einen stummen Schrei der Verzweiflung durch das leere Weserstadion. Schon der 18. Standardgegentreffer – und der warf zwei Fragen auf: Hat Werder in der Pause nichts dazugelernt? Und: Wie soll es denn so mit dem Klassenerhalt klappen?

Bittencourt hatte in Minute 39 noch die Großchance auf den erneuten Ausgleich, doch sein überhasteter Abschluss war ein weiterer Grund für Marco Bode, in der Halbzeitpause einigermaßen konsterniert vor der DAZN-Kamera zu stehen. „Im Spiel nach vorn sind wir zu nachlässig, zu wenig mutig“, sagte er. Über die Schwächen im eigenen Sechzehner sprach er kaum.

Dabei war das das Top-Thema der ersten Hälfte – und blieb es auch in der zweiten. Siehe das 1:3. Erneut flankte Diaby, und in der Mitte köpfte Weiser ein, weil Kevin Vogt wie angewurzelt auf den Ball gewartet hatte, statt ihm entgegenzugehen. Haarsträubende Fehler einer Mannschaft, die genauso schlecht auftrat wie vor der Corona-Auszeit.

Werder Bremen: Es geht so deprimierend weiter wie bisher

Dabei hatte Werder-Trainer Florian Kohfeldt Besserung versprochen, hatte den Einsatz des frisch verpflichteten Mentaltrainers Jörg Löhr gelobt („Er hat eine sehr beeindruckende Sitzung mit der Mannschaft gehalten. Es wird einen Effekt auf die ersten Spiele haben“) und die bessere Fitness der Spieler beschworen. Aber zu einer Verbesserung auf dem Platz hat das alles nicht geführt.

In den zweiten 45 Minuten kamen die Bremer zwar noch zu guten Chancen durch Maxi Eggestein (60./62.), doch das Gefühl, das Werder dieses Spiel noch würde drehen können, kam nicht mehr auf. Leverkusen brachte den Sieg mit halber Kraft und ganz locker über die Zeit und ließ eine Bremer Mannschaft zurück, die klar vor Augen geführt bekommen hatte, dass die Karten mit dem Neustart eben nicht neu gemischt werden, sondern dass es so fehlerhaft und deprimierend weitergeht wie bisher. Da erscheint es äußerst fraglich, dass Werder Bremen beim SC Freiburg ein anderes Gesicht zeigen wird. (csa)

Der Live-Ticker von Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen zum Nachlesen

Abpfiff. Werder verliert völlig verdient gegen Bayer Leverkusen mit 1:4. Schwache Abwehr, Harmloser Sturm. So bleibst du nicht in der höchsten deutschen Spielklasse.

90. Min: Die Zuschauer bekommen noch weitere zwei Minuten dieses Spiels zu sehen.

89. Min: Pavlenka kann sich nochmal auszeichnen - und zwar gegen den eigenen Mann. Das ist bezeichnend.

87. Min: Noch ein paar Minuten bis zum Abpfiff. Das einzige, was leerer als das Bremer Punktekonto ist, sind die Tribünen.

86. Min: Yuya Osako wird heute übrigens 30 Jahre alt. Keine schöne Feier für den Japaner.

85. Min: Osako und Bartels kommen für Vogt und Rashica. Alario und Paulinho für Havertz und Aranguiz.

81. Min: Auch Florian Kohfeldt ist nun schweigsamer geworden. Was soll er da auch noch reinrufen? Die Ratlosigkeit steht ihm ins Gesicht geschrieben.

79. Min: Es wird immer frustrierender. Wie soll diese Mannschaft, nach diesem erneuten Rückschlag, den Abstieg noch verhindern? Es fehlt langsam an Fantasie.

Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen im Live-Ticker - No-Look-Pass zum 1:4

78. Min: Wunderschöner No-Look-Pass von Bellarabi auf Demirbay, der, allein vor dem Tor, keine große Probleme hat den Ball über Pavlenka ins Tor zu lupfen.

75. Min: Marco Friedl sieht zurecht die gelbe Karte.

74. Min: Werder fällt hier nichts mehr ein. Selbst wenn es kein Geisterspiel wäre, würde von den Rängen wohl nichts mehr kommen. 

71. Min: Doppelwechsel bei Werder. Selke und Bittencourt, beide heute sehr schwach, verlassen den Platz. Woltemade und Sargent gehen für sie nach vorne. Auf der anderen Seite kommt Baumgartlinger für Amiri.

70. Min: Die Ecke wird natürlich gefährlich. Johannes Eggestein köpft sie fast eins eigene Tor.

69. Min: Leverkusen ist dichter am vierten als Werder am zweiten Treffer. Bellarabis Schuss wird von Gebre Selassie zur Ecke abgefälscht.

67. Min: Auch Karim Bellarabi ist in die Partie gekommen. Youngster Florian Wirtz hat für ihn den Rasen verlassen.

66. Min: Fast das vierte Leverkusener Tor. Leon Bailey, der kurz zuvor für Diaby gekommen war, wurde durch Sinkgraven in Szene gesetzt, zieht aber knapp am Tor vorbei.

65. Min: Es droht die siebte Heimniederlage am Stück.

63. Min: Dabei hätte es eben durchaus 2:2 stehen können. Ein Pass von der Grundlinie in den freien Raum hat für Gefahr vor dem Tor von Hradecky gesorgt. Wäre Jojo Eggestein zum Ball gegangen anstatt auf ihn zu warten, stände es hier wahrscheinlich nicht 1:3.

Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen im Live-Ticker - Leverkusen erhöht durch Weiser

62. Min: So kannst du nicht in der Liga bleiben. Man muss es ehrlich so sagen. Diese Verteidigunsleistung ist nicht profifussballtauglich. Diaby hat Platz zu flanken. In der Mitte läuft Weiser in Position und köpft ohne Probleme ein. Kevin Vogt geht nicht richtig zum Ball. Warum nicht, weiß nur er.

61. Min: Und da ist das 1:3 aus Bremer Sicht. Wieder trifft Leverkusen unbedrängt per Kopf.

60. Min: Da war mehr drin: Rashica hat auf links mal ein bisschen Platz und versucht den Pass zu Jojo Eggestein in die Mitte. Viel ungenauer kann man diesen aber leider nicht spielen.

58. Min: Werder steht nun tief. Die Elf von Peter Bosz spielt sich den Ball über zig Stationen hin und her, ohne dass ein Grün-Weißer dazwischen geht.

56. Min: Trashtalk von Kevin Vogt gegen einen Offiziellen von Bayer Leverkusen. Der Bremer hatte Amiri mit dem Ellenbogen getroffen. Glück für ihn, dass er dafür keine Verwarnung bekommt.

54. Min: Erster von zehn möglichen Wechseln. Johannes Eggestein kommt für Philipp Bargfrede, der offenbar noch keine Luft für 90 Minuten hat. Es wird taktisch also offensiver.

53. Min: Taktisches Foul von Moisander an Havertz nachdem der Finne über den Ball schlägt. Das gibt gelb.

52. Min: Übler Fehlpass von Kevin Vogt im eigenen Strafraum. Zum Glück hat selbst Leverkusen damit nicht gerechnet.

48. Min: Es hat übrigens zur Pause keine Wechsel gegeben. Bekanntlich hat ja jedes Team die Möglichkeit fünf frische Kräfte zu bringen.

47. Min: Gleich wieder Gefahr im Bremer Strafraum. Pavlenka macht sich breit und klärt die Situation.

46. Min: Eggestein wird nach Rashica-Pass geblockt. Das wäre ein guter Start gewesen.

46. Min: Der Ball rollt wieder. Kann Werder den Spielstand drehen?

Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen im Live-Ticker - Mit Rückstand in die Pause

Halbzeit im leeren Bremer Weserstadion. Leverkusen hat ein wenig mehr vom Spiel und liegt nicht unverdient mit 2:1 vorne. Eine anfangs chancenarme Partie wurde innerhalb von fünf Minuten zum Torfestival - leider mit besserem Ende für Leverkusen. Die Gegentore waren beide vermeidbar, denn Kai Havertz allein im eigenen Strafraum zu lassen ist meist keine gute Idee.

45. Min: Doch noch mal Werder im Vorwärtsgang. Können die Grün-Weißen vor dem Halbzeitpfiff nochmal ausgleichen?

44. Min: Der Standard fliegt hoch und weit in Richtung Kevin Vogt. Der wird entscheidend gestört.

43. Min: Bittencourt startet auf links durch, doch dann kommt Sven Bender angerauscht und legt den Hoffenheimer Leihspieler. Gelb für Bender, Freistoß Bremen.

42. Min: Das Spiel ist nun ruhiger geworden. Sieht nicht so aus, als ob hier vor der Halbzeit noch groß was passiert.

39. Min: Da hätte es locker wieder Unentschieden stehen können. Veljkovic passt sehenswert auf Bittencourt in den freien Raum. Der kann den Ball aber nicht ordentlich annehmen und haut die Pille in den Bremer Abendhimmel.

38. Min: Rashica mit einer Chance aus der zweiten Reihe. Deutlich links vorbei.

35. Min: Alles wie immer!? Nach diesen beiden unnötigen Gegentoren wird es nicht nur einen Werderfan geben, der diesen Gedanken im Kopf hat.

33. Min: Auf diese fünf Minuten konnte man gut und gerne verzichten. Zwei Gegentore, die stümperhaft verteidigt wurden. Das 1:2 ist durch einen Demirbay-Freistoß aus dem Halbfeld entstanden. Wenn man einen Kai Havertz so unfassbar frei stehen lässt, muss man sich nicht wundern, dass man direkt wieder in Rückstand gerät.

Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen im Live-Ticker - Drei Tore in fünf Minuten, Werder wieder hinten

32. Min: Bayer Leverkusen führt wieder! Kai Havertz kann nach einem Freistoß unbedrängt einköpfen. Mal wieder. Der neue Spielstand ist 1:2.

31. Min: Da ist man kurz davor wieder in die Hinrunden-Tristesse zu verfallen, dann kommt Theo Gebre Selassie nach einer Ecke an den Ball. Ähnlich wie zwei Minuten zuvor auf der anderen Seite, wurde er nicht richtig angegriffen.

Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen im Live-Ticker - Gebre Selassie gleicht nach Ecke aus!

30. Min: Die direkte Antwort der Bremer! Toooooorrr durch Theodor Gebre Selassie. Eine Bittencourt-Ecke kann durch den Tschechen per Hacke verwertet werden.

28. Min: Die Gäste führen. Kai Havertz köpft unbedrängt ein, nachdem Moussa Diaby Marco Friedl überlaufen und in die Mitte geflankt hat. Ein Gegentor wie im Training.

27. Min: Amiri wird nun aktiver. Ein Torschuss von der linken Strafraumkante wird von Pavlenka entschärft.

25. Min: Amiri führt die erste Ecke der Leverkusener aus. Bargfreide köpft das Spielgerät vom ersten Pfosten Richtung Mittelfeld.

24. Min: Philipp Bargfrede ist bisher der beste Bremer. Der Jubilar (200. Bundesligaspiel) bringt die nötige Aggresivität mit, die Werder in der bisherigen Saison viel zu oft gefehlt hat.

22. Min: Foul von Vogt an Amiri. Das war wichtig. Der ehemalige Jungnationalspieler hätte sich eine gute Schusschance erarbeiten können.

18. Min: Fehler Tapsoba. Eggestein ist zur Stelle und versucht auf Selke durchzustecken. Der Winterneuzugang kommt aber nicht an den Ball. Hradecky ist zur Stelle.

17. Min: Der erste Standard der Bremer .wird gefährlich. Eine Ecke wird von Moisander aber knapp über das Tor geköpft.

15. Min: Die Bremer haben sich nun Ballbesitzanteile erkämpft. Torchancen sind bisher auf beiden Seiten Mangelware.

12. Min: Friedl mit riskantem Pass Richtung Pavlenka. Der Tscheche ist zum Glück wach und haut den Ball raus.

9. Min: Werder nun das erste Mal über mehrere Augenblicke in der Hälfte der Bayer-Elf. Bittencourt hätte gern einen Freistoß bekommen. Das war aber eher ein Auflaufen als ein Foul.

8. Min: Diaby wird auf der linken Seite in Szene gesetzt. Gut, dass der Franzose noch keine genauen Pässe zu seinen Mitspielern bekommt.

6. Min: Unüberhörbare Kommandos von Florian Kohfeldt hallen über den Platz. Die taktische Formation, die er sich hat einfallen lassen, lässt sich als 5-3-2 identifizieren. Kevin Vogt schiebt dabei geschickt zwischen den Reihen und agiert teilweise als weiterer Sechser.

4. Min: Leverkusen erwartungsgemäß mit viel Ballbesitz. Werder wartet erstmal ab.

2. Min: Wirtz zieht das erste Mal an Friedl vorbei. Seine Flanke wird von Veljkovic geklärt.#

Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen im Live-Ticker - Anpfiff im Weserstadion

1. Min: Das Spiel läuft. Leverkusen stößt an.

20.29 Uhr: Die Mannschaften laufen ein. Getrennt und mit ausreichend Sicherheitsabstand. Hoffentlich hält Werder diesen nicht gleich im eigenen Strafraum.

20.26 Uhr: Schiedsrichter der Partie ist heute Tobias Stieler.

20:22 Uhr: Florian Kohfeldt erwähnt im DAZN-Interview einen aggressiven, spielerischen Ansatz wählen zu wollen. Generell sei das Team fitter als vor der ,,Zwangspause'', es verbiete sich aber eine solche Situation als Chance zu bezeichnen. Nicht destotrotz möchte man es natürlich jetzt besser machen als vor der Pause.

20:17 Uhr: Doch es gibt ein wenig Hoffnung. Bei einem heutigen Sieg fehlen - bei einem Spiel weniger -  nur noch zwei Punkte bis zur Fortuna aus Düsseldorf, welche auf dem Relegationsplatz verweilt.

20:11 Uhr: Nur zur Erinnerung für alle, die es verdrängt oder  vergessen haben: Werders bisherige Heimbilanz ist einfach nur gruselig. Von den elf Saisonpartien im Weserstadion haben die Bremer nur eine gewonnen, zwei endeten mit einem Remis, acht (!) gingen verloren. Das Team von Trainer Florian Kohfeldt erzielte in den elf Spielen lediglich fünf Tore, das bis dato letzte im eigenen Stadion gelang beim 1:2 gegen Schalke 04 – am 23. November 2019, also vor 177 Tagen oder fast einem halben Jahr. Torschütze: Yuya Osako.

20:09 Uhr: Für Werderfans sind Sportnachrichten in dieser Saison allerdings nicht minder frustrierend gewesen. 18 Punkte, Platz 17 und neun (!) Punkte Abstand zum rettenden Ufer.

20:07 Uhr: Bei allem Corona-Nachrichten, Maskenwahn und Lockerungsdiskussionen, der uns alle in den letzten Wochen begleitet, soll es heute Abend endlich mal wieder um den Sport gehen. Allerdings ist es bei den leeren Rängen schwierig die aktuelle Situation auszublenden.

19:59 Uhr: Ganz ruhig ist es nicht rund ums Weserstadion, es gibt eine Demo, eine kleine Demo, eine sehr kleine Demo: Die Polizei begleitet eine angemeldete Versammlung in Form eines Fahrradkorsos zum Thema "Tod und Spiele", um das Recht auf freie Meinungsäußerung zu schützen. Neun Personen nehmen derzeit daran teil, hat die Polizei soeben mitgeteilt.

19:53 Uhr: Man darf gespannt sein, wie sich der gerade 17-jährige in seinem ersten Bundesligaspiel schlägt. Am Ex-Kölner Top-Talent war u.a. auch Mönchengladbach interessiert.

19:44 Uhr: Besondere Premiere bei den Gästen: Mit 17 Jahren und 15 Tagen wird Florian Wirtz zum jüngsten Bundesliga-Spieler in der Geschichte von Bayer Leverkusen und zum drittjüngsten überhaupt nach Nuri Sahin (16 Jahre, 11 Monate und ein Tag) und Yann Aurel Bisseck (16 Jahre, 11 Monate, 28 Tage).

19:42 Uhr: Eine gute Nachricht für Friedl: Karim Bellarabi, der den jungen Österreicher schon in zwei Spielen übel vorgeführt hatte, sitzt bei Leverkusen nur auf der Bank. Ebenso Nationalspieler Jonathan Tah, Julian Baumgartlinger, Leon Bailey, Paulinho und Lucas Alario – da kann bei fünf Auswechslungen noch gewaltig was auf Werder zukommen.

19:40 Uhr: Im Bremer Mittelfeld agieren vor dem Sechser Bargfrede Maximilian Eggestein und Leonardo Bittencourt auf den Halbpositionen. In der Spitze sollen Milot Rashica und Davie Selke für Tore sorgen. Aber kleine Info am Rande: Rashica hat in der Liga zuletzt beim 1:6 in München Mitte Dezember getroffen. Und Selke ist seit seiner Rückkehr nach Bremen im Winter noch ohne Bundesliga-Treffer und ohne Assist. Allerdings bringt er es bisher auch nur auf drei Einsätze.

19:39 Uhr: Und wer spielt noch? In der Defensive setzt Trainer Florian Kohfeldt auf Kapitän Niklas Moisander, Kevin Vogt und Milos Veljkovic – was sehr nach Dreierkette aussieht. Aus der machen die Außenverteidiger Theo Gebre Selassie und Marco Friedl (vertritt den angeschlagenen Augustinsson) dann eine Fünferkette.

Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen im Live-Ticker: Philipp Bargfrede erstmals seit Dezember wieder in der Startelf

19:38 Uhr: Die Aufstellung ist da – und tatsächlich feiert Philipp Bargfrede sein Comeback! Zum ersten Mal seit dem 21. Dezember (0:1 beim 1. FC Köln) steht „Bargi“ heute wieder auf dem Platz. Er rückt für den gelb-gesperrten Davy Klaassen in die Startelf. Doppelter Grund zur Freude für Bargfrede: Zum 200. Mal steht er in einem Bundesliga-Match für Werder auf dem Platz.

19:37 Uhr: Auf der Bremer Bank nehmen heute Kapino, Lang, Langkamp, Sahin, Osako, J. Eggestein, Woltemade und Sargent platz.

19:31 Uhr: Die Werder-Aufstellung gegen Leverkusen: Pavlenka - Veljkovic, Vogt, Moisander - Gebre Selassie, M. Eggestein, Bargfrede, Bittencourt, Friedl - Rashica, Selke

19.28 Uhr: Die Mannschaft ist schon seit ein paar Minuten im Stadion! In zwei Bussen fuhr der Werder-Tross am Stadion vor – der eine der schwarze Bus des Bundesliga-Teams, der andere der grün-weiße der U23. Verdunkelte Scheiben verhinderten die Erkenntnis, wer in welchem Bus mitfährt. Dass überhaupt zwei Gefährte gebraucht werden, geht auf die Hygienemaßnahmen zurück. Und für die Sicherheit war auch gesorgt – jedenfalls ein bisschen. Ein Polizist begleitete die Busse per Motorrad.

19.25 Uhr: Bevor gleich die Aufstellungen kommen: Auch nach der langen Pause geht‘s bei Werder Bremen nicht ohne lange Ausfallliste. Heute fehlen neben Niclas Füllkrug und Kevin Möhwald (beide Saisonaus wegen Verletzungen) auch Ömer Toprak (im Aufbautraining nach Syndesmosebandverletzung), Davy Klaassen (Gelbsperre), Claudio Pizarro (Muskelverletzung) und Ludwig Augustinsson (muskuläre Probleme). Optimale Voraussetzungen beim neustart sehen sicher anders aus, dennoch sagt Coach Florian Kohfeldt: „Es sind die besten personellen Bedingungen der Saison.“

19.20 Uhr: Ein Hamburger pfeift übrigens die Partie: Tobias Stieler. Zehn Mal schon leitete der 38-Jährige bislang eine Bundesliga-Partie der Grün-Weißen, nur zwei Mal gewann Werder, vier Mal setzte es eine Niederlage. Im Pokal gab es mal richtig Ärger. Werder verlor 2016 im Halbfinale bei den Bayern und war anschließend mächtig sauer auf Stieler. Der Unparteiische war auf eine Schwalbe von Arturo Vidal hereingefallen und hatte den Münchnern damit das 2:0 ermöglicht.

19.15 UhrDie Bundesliga ist zurück in Bremen! Zwei Monate und elf Tage nach dem 2:2 bei Hertha BSC endet für Werder Bremen mit dem Spiel gegen Bayer Leverkusen die Corona-Zwangspause. Vor leeren Rängen, aber wie gehabt mit der Abstiegsangst im Nacken. Und weil es so lange her ist, hier noch mal ein kurzer Rückblick, was vor der Pause war: Das 2:2 in Berlin (nach Bremer 2:0-Führung) war für Werder der erste Punktgewinn nach zuvor fünf Niederlagen am Stück. 

Aktuell beträgt der Rückstand des Tabellenvorletzten auf den Relegationsplatz (belegt von Fortuna Düsseldorf) fünf Punkte - allerdings bei zwei Spielen weniger. Virtuell, so könnte man es sehen, liegt Werder also vor Düsseldorf. Aber nur, wenn die zwei noch ausstehenden Spiele auch gewonnen werden – der Anfang muss heute gegen Leverkusen gemacht werden.

Der Live-Ticker zum Spiel Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen nimmt schon gegen 19.30 Uhr Fahrt auf - dann werden die Aufstellungen bekanntgegeben. Wir informieren Euch live!

Vorbericht - Vor dem Neustart gegen Bayer Leverkusen: Kohfeldt und Baumann reden Werder Bremen stark

Die Aufholjagd kann beginnen! Florian Kohfeldt ist ganz fest davon überzeugt, dass sein SV Werder Bremen am Montagabend bestmöglich vorbereitet in den Re-Start der Bundesliga gegen Bayer Leverkusen (20.30 Uhr) gehen wird - der Vorbericht der *DeichStube.

Der Tabellenvorletzte Werder Bremen sei vor dem Bundesliga- Geisterspiel gegen Bayer 04 Leverkusen so fit wie noch nie in dieser Saison, die personellen Voraussetzungen trotz einiger Ausfälle so gut wie ganz selten in dieser schwierigen Spielzeit – und mutig seien die Profis ebenfalls. Daran hätte auch der neue Mental-Coach Jörg Löhr seinen Anteil.

Geisterspiel gegen Bayer Leverkusen: Werder Bremen wittert eine Chance

Nur zu Beginn der Video-Pressekonferenz gönnte sich Florian Kohfeldt einen kleinen wehmütigen Blick auf die Vor-Coronazeit. „Die Anfahrt zum Weserstadion ist immer etwas ganz Besonderes, wenn du mit dem Bus in diese Menschenmenge, die Spalier steht, fährst. Wir freuen uns schon unbändig auf den Tag, wenn es wieder so weit ist.“ Doch die Realität heißt nun einmal Geisterspiel gegen Bayer Leverkusen – und darauf habe er sein Werder Bremen schon seit Wochen vorbereitet. Mit vielen Gesprächen, zuletzt dann auch mit Training in der leeren Arena und in den vergangenen Tagen mit Hilfe von Löhr, dem nach 2011 erneut verpflichteten Mentalcoach. „Er hat eine sehr beeindruckende Sitzung mit der Mannschaft gehalten, in der es um die Fokussierung auf das Spiel, um spezielle Phasen in der Partie, die Kommunikation und die Verantwortung ging. Es wird einen Effekt für die ersten Spiele haben“, versicherte Kohfeldt.

Werder Bremen vor Spiel gegen Bayer Leverkusen so fit wie nie?

Aber nicht nur die Sinne sind nun geschärft, sondern auch der Körper gestählt. „Wir sind fitter geworden und physisch als Mannschaft auf dem besten Stand in dieser Saison“, behauptete der Coach. Ganz gezielt habe das Trainerteam des SV Werder Bremen zu Beginn der Spielpause ein knallhartes individuelles Training ausgearbeitet. Das zahle sich nun aus. Auch mit den personellen Voraussetzungen ist Florian Kohfeldt durchaus zufrieden. Dabei fallen immer noch zahlreiche Spieler aus: Klaassen, Pizarro, Augustinsson, Toprak, Möhwald und Füllkrug. Aber in dieser Saison hat Kohfeldt schon viel längere Ausfalllisten erleben müssen. Und vor allem will er nicht klagend in den Abstiegskampf gehen. Die nicht einmal zwei Wochen im Mannschaftstraining haben ihn durchaus optimistisch gemacht. „Es ist noch ganz viel da“, sagte Kohfeldt und prophezeite für die kommenden Wochen: Man wird sehen, dass noch viel mehr möglich ist als das, was wir bislang gezeigt haben.“

Ein Teil davon sollte möglichst schon gegen Bayer Leverkusen zu sehen sein. Die Werkself hat vor der Pause zwölf ihrer letzten 14 Pflichtspiele gewonnen, kann sich mit einem Sieg an die Champions-League-Plätze heranpirschen. „Das wird ein temporeiches Spiel ohne Abtasten“, erwartet Florian Kohfeldt. Sein Team werde dabei mutig zu Werke gehen. Ein Sieg sei zwar nicht Pflicht („Es ist eins von zehn Spielen“), „aber wir haben die Riesenchance, den Rückstand zu verkürzen und Druck aufzubauen. Deshalb wollen wir unbedingt gewinnen.“

Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen: Auch Manager Frank Baumann optimistisch

Es sind Sätze wie diese, die Frank Baumann in seinem Glauben bestärken dürften. Vor dem Re-Start wurde der Sportchef nach vielen Wochen mal wieder nach der Zukunft von Kohfeldt gefragt. „Ich bin absolut überzeugt davon, dass ,Flo' mit seiner Qualität und seiner Arbeit genau der richtige Trainer für diese Situation, diese Mannschaft und diesen Club ist“, betonte Baumann und dehnte das Vertrauen auf die Mannschaft des SV Werder Bremen aus: „Wir haben die Qualität und die Mentalität, den Klassenerhalt zu schaffen.“ (kni)

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Einen Tag nach seiner Vorstellung geht Daniel Thioune an die Planung des HSV-Kaders. Unklar ist aber, wer bleiben kann. Bringt der Hecking-Nachfolger Profis von seinem …
"Anlauf nehmen": HSV-Kaderplanung mit Neu-Trainer Thioune

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