Lewis Hamilton (M), Sebastian Vettel (l) und Valtteri Bottas waren in der Qualifikation am schnellsten. Foto: Toru Takahashi
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Lewis Hamilton (M), Sebastian Vettel (l) und Valtteri Bottas waren in der Qualifikation am schnellsten. Foto: Toru Takahashi
Der britische Mercedes-Pilot Lewis Hamilton freut sich nach dem Qualifying über die Pole Position. Foto: Mark Schiefelbein
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Der britische Mercedes-Pilot Lewis Hamilton freut sich nach dem Qualifying über die Pole Position. Foto: Mark Schiefelbein
Ferrari-Star Sebastian Vettel fuhr in der Qualifikation auf den zweiten Platz. Foto: Mark Schiefelbein
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Ferrari-Star Sebastian Vettel fuhr in der Qualifikation auf den zweiten Platz. Foto: Mark Schiefelbein
Mercedes-Pilot Lewis Hamilton startet beim GP von China von der Pole Position ins Rennen. Foto: Lewis Hamilton
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Mercedes-Pilot Lewis Hamilton startet beim GP von China von der Pole Position ins Rennen. Foto: Lewis Hamilton
Sauber-Pilot Antonio Giovinazzi war mit seinem Wagen in die Leitplanke gedonnert. Foto: Mark Schiefelbein
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Sauber-Pilot Antonio Giovinazzi war mit seinem Wagen in die Leitplanke gedonnert. Foto: Mark Schiefelbein
Der Sauber von Antonio Giovinazzi musste mit einem Kran von der Strecke geborgen werden. Foto: Mark Schiefelbein
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Der Sauber von Antonio Giovinazzi musste mit einem Kran von der Strecke geborgen werden. Foto: Mark Schiefelbein

Vettel hinter Hamilton

Darauf muss man beim Großen Preis von China achten

Hamilton, Vettel, Bottas, Räikkönen - Mercedes und Ferrari wollen sich auch in China ein packendes Formel-1-Duell liefern. Das Wetter könnte in Shanghai ein Überraschungsfaktor werden.

Shanghai (dpa) - Sebastian Vettel hat Lewis Hamilton genau vor sich. Der Ferrari-Star startet von Rang zwei in den Grand Prix von China am Sonntag (8.00 Uhr).

Nach seinem Auftaktsieg in Australien will der Heppenheimer den Formel-1-Aufwärtstrend der Scuderia auch in Shanghai fortsetzen. Pole-Mann Hamilton hat etwas dagegen.

MERCEDES VS. FERRARI: Hamilton, Vettel, dann Valtteri Bottas und Kimi Räikkönen - Mercedes und Ferrari belegen die ersten vier Startplätze in China. So war es schon in Australien. Das Duell Mercedes gegen Ferrari geht also in die nächste Runde. "In diesem Moment eine Schlacht mit einer der besten Automarken zu haben ist etwas, was man stolz und auf Augenhöhe machen kann, um am Ende hoffentlich als Sieger hervorzugehen", sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff über den Zweikampf mit dem erstarkten Rivalen aus Italien. "Die harterkämpften Siege sind die, die glücklicher machen."

START: Knapp 400 Meter sind es für Hamilton und Verfolger Vettel bis zur ersten Kurve. Spannung ist garantiert. "Wir wissen vor dem Rennen noch nicht genau, wie die Bedingungen sein werden", sagte der deutsche Ferrari-Star. Klar ist bereits, dass sich den Prognosen zufolge das Wetter verschlechtert. Die Temperaturen sinken, es soll feucht werden. "Wir werden ein aufregendes Rennen erleben", bekräftigte Vettel. Hamilton ist gespannt: "Ich habe die Regenreifen in diesem Jahr noch nicht gefahren, deswegen wird morgen für mich eine neue Lektion werden."

MAD MAX: Über Youngster Max Verstappen beschwerte sich manch ein Formel-1-Kollege schon mal wegen seiner teils rücksichtslosen Fahrweise. Von "Mad Max" (Verrückter Max) war die Rede. In Shanghai reichte es für den 19 Jahre alten Red-Bull-Piloten nur zu Platz 17. Nach Problemen am Motor muss der Niederländer das Feld von hinten aufrollen. Vielleicht gelingt ihm ein Rennen wie im vergangenen Jahr in Brasilien, als er auf nassem Kurs am Ende Dritter wurde. "Ich hoffe auf ein paar gute Überholmanöver", meinte Verstappen.

MCLAREN: Der Honda-Motor sorgt beim Traditionsteam für eine Menge Frust. Der leistungsschwache und unzuverlässige Antrieb wird auf den langen Geraden in Shanghai richtig Probleme bekommen. Ins Rennen starten Fernando Alonso und Staffel Vandoorne nur von Platz 13 und 16. "In den Kurven sind wir gut, so schnell wie die anderen auch", meinte der zweimalige Weltmeister Alonso. "Auf den Geraden sind wir aber mit Abstand die langsamsten." Nur Regen könnte McLaren Chancen auf Punkte eröffnen. "In feuchten Verhältnissen kann alles passieren", mutmaßte Alonso.

SICHERHEIT: Am Freitag war der Nebel über Shanghai so dicht, dass im Notfall ein Rettungshubschrauber am nahe gelegenen Krankenhaus nicht hätte landen können. Dies ist aber eine Voraussetzung, damit die Autos überhaupt auf den Kurs fahren dürfen. Daraufhin wurde das zweite Training des Tages abgesagt. Der Motorsport-Weltverband FIA hat nun für das Rennen vorgesorgt. Vorgeschriebene neurologische Ausrüstung wurde in ein näher an der Strecke gelegenes Hospital gebracht. Eine Polizeieskorte soll dafür sorgen, dass im Notfall eine Ambulanz schnell zum Krankenhaus kommt.

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