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Das Sportstätten-Konzept für Münchens Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2018 steht.

Konzept für Münchens Olympia-Bewerbung steht

München/Berlin - Das Sportstätten-Konzept für Münchens Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2018 steht.

Dies erklärte Bewerbungschef Richard Adam am Mittwoch im Sportausschuss des Deutschen Bundestages. Am 9. Juli soll das Kuratorium der Bewerbungsgesellschaft gegründet werden, fügte er hinzu. Im Oktober will die Gesellschaft ihre Bewerbung offiziell abgeben. Danach werde eine Evaluierungskommission in München erwartet. Die Entscheidung über den Olympia-Gastgeber fällt das Internationale Olympische Komitee (IOC) 2011 im südafrikanischen Durban.

München gilt international als starke Bewerbung. "Inhaltlich liegt die Bewerbung auf einer guten Schiene", hatte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Thomas Bach, bereits am Dienstag in Berlin eingeschätzt. Das kompakte Konzept mache "sachlich einen sehr fundierten Eindruck". München habe "international sehr gute Chancen. Das haben uns bisher alle internationalen Gäste, sowohl vom IOC wie von den Fachverbänden, bestätigt."

Neben München haben bisher auch Pyeongchang (Südkorea) und die französische Stadt Annecy ihre Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2018 angekündigt. "Wenn die Dreierkonstellation bestehen bleibt, wird es natürlich ein ganz harter Kampf", sagte Bach. Die SPD-Abgeordnete Dagmar Freitag warnte im Sportausschuss, Deutschland habe noch immer "geradezu traumatische Erinnerungen an die letzte Olympiabewerbung - Leipzig 2012".

An der Idee "München plus zwei" mit Wettkämpfen auch in Garmisch-Partenkirchen und am Königssee wollen die Organisatoren festhalten. Der Mittelpunkt der Spiele mit Olympischem Dorf und Wettkämpfen "auf dem Eis" soll im Münchner Olympiapark liegen. Damit erinnere man an die Sommerspiele 1972, erklärte Geschäftsführer Bernhard Schwank. "Das hat besondere Bedeutung."

Die alpinen Skiwettbewerbe sollen unter anderem auf die umgebaute Kandahar-Abfahrt nach Garmisch-Partenkirchen ausgelagert werden. Für die Bob-, Rodel- und Skeleton-Wettbewerbe ist die renovierte Bahn am Königssee vorgesehen. Biathlon- und Langlaufstrecken würden noch geprüft, sagte Schwank. Wichtig sei es, vorhandene Anlagen zu nutzen und eine sinnvolle Nachnutzung zu ermöglichen.

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