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Favoriten bringen sich in Stellung

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Ernsthafte Konkurrenz für die ROC-Gesamtführenden: Der Wahl-Gaißacher Christophe Chayriguet (Mitte) könnte als „Extreme“-Spezialist beim Blomberglauf Boden auf die Spitze gutmachen. © Ewald Scheitterer

Beim Blomberglauf könnten erste Vorentscheidungen für die ROC-Gesamtwertung fallen. Einer der Kandidaten für die Spitze ist der Gaißacher Christophe  Chayriguet.

Bad Tölz/Wackersberg – „Alles, was zwischen 150 und 200 Teilnehmern liegt, ist gut. Das sollten wir wieder erreichen“, sagt Andreas Wiedemann jun. Der Zweite Vorsitzende des Tölzer Skiclubs kann also zufrieden sein, denn zum Blomberglauf 2018 am kommenden Samstag sind bereits 196 Läufer angemeldet. Freilich ist zu berücksichtigen, dass von den zahlreichen Daueranmeldern der Raiffeisen-Oberland-Challenge (ROC) nicht alle beim Blomberglauf an den Start gehen werden. Zählt doch die Traditionsveranstaltung auch in ihrer 35. Ausgabe zur Kategorie „Extreme“.

Bei der Gesamtplanung gibt es keine Veränderungen gegenüber den Vorjahren. Start für die Erwachsenen ist um 15 Uhr am Parkplatz der Blombergbahn. Kinder und Jugendliche (bis Jahrgang 2003), auf die die verkürzte Strecke (2,7 Kilometer) wartet, starten zeitgleich am „Aussichtsbankerl). Für die Teilnehmer des Hauptlaufs geht’s über 4,7 Kilometer bei einer Höhendifferenz von rund 500 Metern zuerst über die Forststraße und dann über den Fußweg hinauf zum Ziel am Blomberghaus. „Dabei darf nicht mit unterstützenden Stöcken gelaufen werden“, betont Chef-Organisator Christian Wolpert.

Neu sind die Gesichter, die heuer zum Favoritenkreis der ROC zählen. Zwar führt derzeit nach drei Rennen bei den Frauen Anita Reismann (Post SV Weilheim) mit 288,19 Punkten. Doch beste Chancen am Berg werden der Gaißacherin Christiane Danner eingeräumt, die bisher schon in Schaftlach und Geretsried gewonnen hat. Da sie in Schliersee nicht am Start war, belegt sie mit 211,72 Zählern Rang 13 in der Frauenwertung.

Ihre Schwester Regina Danner, ROC-Gesamtsiegerin des Jahres 2017, legt heuer ihre zweite Babypause ein. Inwieweit die Lenggrieser Vorjahreszweite Amanda Reiter mit bisher erst einem Start noch in die Challenge 2018 eingreifen will, bleibt abzuwarten.

Nicht ganz neu in der Spitzengruppe ist der Penzberger Markus Brennauer, der die Wertung mit 312,32 Punkten anführt. 2017 belegte er Rang drei, aber Sieger Daniel Götz (Fußverletzung) und der Zweite, der Benediktbeurer Toni Lautenbacher, wurden heuer noch nicht auf den ROC-Rennstrecken gesichtet. Allerdings ist dem Penzberger mit dem Wahl-Gaißacher Christophe Chayriguet ernsthafte Konkurrenz erwachsen. Mit jetzt 205,91 Zählern kann er jeweils den Sieg in den Läufen in Schaftlach und Geretsried vorweisen. Zudem gilt er in Fachkreisen als der bessere Bergläufer gegenüber Brennauer.

Vergessen sollte man dabei auch den Lenggrieser Florian Koch (LC Tölzer Land) nicht, derzeit mit 294,19 Punkten knapp dahinter. Sicher beim Blomberglauf mit dabei sein will auch der Wolfratshauser ROC-Chef Alfred Barth. Angesichts seines Alters sagt er aber: „Ich werde mich beim Start ganz hinten anstellen, da ist das Ganze dann nicht so stressig.“

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