Gewinnerin steht fest: Das tz-Wiesn-Madl 2017 ist ...

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179 Athleten nahmen am Samstag beim 15. Sachsenkamer Dorflauf die zwei oder drei Dorfrunden in Angriff.

Sachsenkamer Dorflauf

Begeisterte Fans mit Gartenschlauch

Von Ewald Scheitterer

Sachsenkam – Seinem Ruf, die schönste und familiärste Laufveranstaltung im Rahmen der Raiffeisen Oberland-Challenge“ (ROC) zu sein, wurde am Samstag auch die 15. Ausgabe des Sachsenkamer Dorflaufs voll gerecht. „Hier ist es einfach immer wieder schön“, lobte Sieger Klaus Mannweiler, der mit fast einer halben Minute Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Arzbacher Tom Scheifl die Ziellinie passierte.

Bei den Frauen setzte sich letztlich die Gaißacherin Mechthilde Bauer (LC Tölzer Land) durch. Über die gesamte Distanz von 6,9 Kilometern (drei Dorfrunden) hatte sie sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Großweilerin Susanne Feigl (LC Tölzer Land) geliefert.

Es war nicht nur die Stadionatmosphäre auf dem Sachsenkamer Sportplatz, die den Dorflauf so besonders macht. Auch entlang der ganzen Strecke feuerten die Sachsenkamer die Athleten an, und an einigen Stellen gab’s zudem eine willkommene Dusche aus dem Gartenschlauch. Dass darüber hinaus die Organisation perfekt wie am Schnürchen ablief, kommentierte Streckensprecher Joachim Heim mit einem zufriedenen Lächeln: „Wenn wir es beim 15. Mal immer noch nicht könnten, dann wäre wohl irgendetwas verkehrt.“

Eine der Sachsenkamer Spezialitäten, die sich immer größeren Zuspruchs erfreuen, sind die Bambini-Läufe. Da müssen von den Zwergerln mittlerweile in drei Altersklassen eine oder zwei Runden auf dem Sportplatz absolviert werden. Zum Teil werden die Kleinen von den enthusiastisch anfeuernden Mamas und Papas ins Ziel begleitet. „Wirklich kindgerecht“, lobte auch der Lenggrieser Schorsch Müller, der da seine drei Buben in die Rennen geschickt hatte. Und wenn der jüngste Läufernachwuchs den Zielstrich erreicht hat, ganz ohne den Druck einer Zeitmessung, dann gibt’s für alle eine Medaille, Gummibärchen und eine Urkunde.

Insgesamt trotzten 362 Teilnehmer der sengenden Hitze, davon 154 alleine beim Hauptlauf. Zusätzlich waren hier die 24 Teilnehmer des verkürzten Jedermann-Laufs (zwei Dorfrunden) und die Startläufer der zwölf Staffeln mit dabei. Schnell entwickelten sich spannende Kämpfe um die jeweilige Führung.

Ausgesprochenes Pech hatte dabei Routinier Norman Feiler. Er knickte um, musste kurzzeitig aussetzen, kam dann aber doch noch unter den Top-Zehn ins Ziel.

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