Oberland-Challenge

Neue Rekordmarken

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Toni Lautenbacher siegt mit neuer Bestzeit und der Lenggrieser Skiclub freut sich über 360 Teilnehmer.

Lenggries – Nur so gepurzelt sind die Rekorde beim Hohenburger Schlosslauf 2017, der am Samstag bei nahezu idealem Laufwetter über die Bühne ging. Mit knapp 360 Läufern im Ziel freute sich der ausrichtende Lenggrieser Skiclub über einen neuen Bestwert bei den Teilnehmerzahlen, wobei Sieger Toni Lautenbacher (LC Tölzer Land) seine eigene Rekordmarke aus dem Vorjahr um noch einmal 24 Sekunden übertraf. Er gewann heuer die acht Kilometer-Distanz in 28:48 Minuten.

Gefreut hat sich auch die Neu-Wegscheiderin Regina Danner (SC Gaißach), die in 36:20 Minuten ihrer härtesten Konkurrentin, der Lenggrieserin Amanda Reiter (PTSV Rosenheim), keine Chance ließ. 50 Sekunden vor Letzterer erreichte Danner den Zielstrich. Da sollte der Favorit auf die Tagesbestzeit Recht behalten, als er in Bezug auf die Siegerduelle anmerkte: „Das ist für alle gut – für den Veranstalter und die Zuschauer, die einen spannenden Wettkampf sehen und für die Athleten, die bei entsprechender Konkurrenz das Letzte aus sich herausholen.“

Entsprechend prächtig war schließlich auch die Stimmung, vor allem unter den zahlreichen Kindern und Jugendlichen, die an den Start gegangen waren. Selbst wenn die guten Zahlen letztlich auch Cheforganisator Hans Aschenloher, den nordischen SCL-Chef, überraschten: „Wenn du alleine schon 150 Kinder, alpin und Langlauf, im Verein hast, dann kommen so gute Starterzahlen schnell zusammen.“ Da gab’s dann auch vom ROC-Boss Alfred Barth großes Lob: „Diese gute Laune bei den Kleinen und das ganze Remmidemmi sind doch toll. Es ist doch für uns nichts wichtiger, als möglichst viele Kinder vom Computer weg und zum Laufen zu bringen.“

„Die Langsamen bestraft heute die Sonne“, sagte da Streckensprecher Michael Gerg, als sich mit zunehmender Tageszeit, die Wolken mehr und mehr verzogen und die Sonne die Temperaturen ansteigen ließ. Da freute sich dann auch Regina Danners Mama Heidi, dass sie als sechstbeste Dame schon im Ziel war, ehe es so richtig warm wurde. Ansonsten sei sie diesmal so ganz locker mitgelaufen: „Am Berg bin ich sogar bis auf zehn Meter an der Amanda dran gewesen. Doch dann ging’s bergab – mit der Strecke und mit mir gleichermaßen.“

Der Pechvogel des Tages war einmal mehr der Lenggrieser Florian Kubiczek. Hatte er sich noch unlängst mit einem Muskelfaser-Riss beim Blomberglauf den Berg hinaufgequält, so ereilte ihn am Samstag dasselbe Schicksal erneut: „Ich glaube, diesmal werde ich wohl etwas länger Pause machen.“ Bei allem sportlichen Ehrgeiz nicht ganz unvernünftig.

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