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Auf Tuchfühlung mit dem Olympia-Sieger: Mit Simen Krüger (re.) stellt Lucas Bögl (li., SC Gaißach) wieder Anschluss an die Spitzengruppe beim Skiathlon in Pyeongchang her.

Ski Nordisch

Dem Olympia-Sieger auf den Fersen

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Pyeongchang: Lucas Bögl bleibt beim Skiathlon lange an Olympiasieger Simen Krüger dran und wird 16.

Pyeongchang/Gaißach – Guter Olympia-Auftakt für Lucas Bögl: Der Langläufer des SC Gaißach blieb beim Skiathlon (15 km klassisch/15 km freie Technik) lange am späteren Sieger Simen Krüger dran. Erst als der Norweger auf den letzten Runden ernst machte und den norwegischen Dreifacherfolg einleitete, musste der 27-jährige Holzkirchner abreißen lassen. Er wurde 16. und zweitbester Deutscher hinter dem Thüringer Thomas Bing (11., WSV Dermbach).

Die angepeilten Top-15 hat Bögl zwar knapp verpasst. „Aber ich bin trotzdem zufrieden, es ist gut gelaufen, auch wenn mehr drin gewesen wäre.“ Ihm machte weniger die eisige Kälte mit minus 13 Grad und stürmischen Windböen zu schaffen. „Wenn du läufst, merkst du nichts mehr davon.“ Vielmehr plagten ihn zwischendurch Krämpfe. „Das war die Crux für mich.“

Es war ein spannendes Rennen, bei dem er anfangs Schwierigkeiten hatte, sich in der Spitzengruppe zu halten. „Das Tempo im klassischen Teil war extrem hoch.“ Doch er profitierte von einem Sturz des späteren Siegers gleich nach dem Start, heftete sich Krüger an die Fersen, mit dem er wieder Anschluss an die Spitzengruppe herstellte. „Das läuft ja richtig gut“, dachte sich Bögl.

Doch die Krämpfe kehrten zurück, sechs Kilometer vor Schluss konnten er und Bing dem Antritt des Norwegers nicht mehr folgen. Bögl kam mit einer Minute Rückstand ins Ziel. Trotzdem gab er damit eine Empfehlung für Starts beim 15-km-Einzelrennen am Freitag und der Staffel am Sonntag ab. „Das Rennen gibt Selbstvertrauen. Ich bin zufrieden“, sagte der Sportliche Leiter Andreas Schlütter.

Bögl sieht das Ergebnis auch als Zeichen für die harte Arbeit der DSV-Langläufer. „Man kann sich pro Jahr eben nur um 15 Sekunden verbessern, wenn man sauber arbeitet. Irgendwann werden wir belohnt.“ 

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